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Ruandische Zentralbank warnt vor Kryptowährungsbetrug

VonTina YordanovaTina Yordanova
2 Minuten Lesezeit
Betrugsfall in Ruanda – Bericht vom 31. Mai

Betrugsfall in Ruanda – Bericht vom 31. Mai

Am 30. Mai veröffentlichte die Zentralbank von Ruanda ein offizielles Dokument, in dem sie vor einem erhöhten Risiko von Kryptowährungs- und Token-Betrug im Land warnte.

 

Das Dokument betont, dass die Öffentlichkeit Initial Coin Offerings (ICOs) zunehmend kritisch gegenüberstehen sollte, da dies die beliebteste Methode für Betrüger ist, an das Geld der Menschen zu gelangen. Ein weiterer Schwerpunkt des Dokuments ist der Anstieg von Krypto-Schneeballsystemen, die oft hohe Renditen für die ersten Teilnehmer versprechen.

Diese Warnung erfolgt kurz nachdem russische Polizisten in Kasachstan die Organisatoren eines Kryptowährungs -Pyramidensystems festgenommen haben . Den Betrügern gelang es, mehr als 300 Menschen in ihre illegalen Machenschaften zu verwickeln.

Leider war der Mai ein arbeitsreicher Monat für Betrüger, denn allein zu Beginn des Monats gelang es den Behörden weltweit, mehr als drei groß angelegte Pyramidensysteme aufzudecken.

Die ruandische Zentralbank sah sich durch diese Enthüllungen veranlasst, proaktiv zu handeln und die Bevölkerung zu warnen, um die Zahl der von Kryptowährungsbetrügereien Betroffenen zu begrenzen.

Die offizielle Stellungnahme der Institution nennt sogar konkrete Unternehmen, vor denen man sich in Acht nehmen sollte. Laut Zentralbank handelt es sich bei Supermarketings Ltd. und der 3 Friends System (3FS) Group tatsächlich um Schneeballsysteme, und die Öffentlichkeit sollte sich von jeglicher Beteiligung an diesen Unternehmen fernhalten.

Die proaktiven Maßnahmen der Zentralbank zum Schutz der Öffentlichkeit haben auf Twitter eine Welle der Zustimmung ausgelöst; es gab jedoch auch Unterstützer der oben genannten Unternehmen, die versuchten, diese zu verteidigen.

Das Bewusstsein für Kryptowährungsbetrug nimmt zu, und die Aktivitäten der Zentralbank von Ruanda sind ein klares Beispiel dafür, dass die Behörden ihr Bestes tun, um die Öffentlichkeit vor der Beteiligung an Schneeballsystemen und gefälschten ICOs zu schützen.

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Tina Yordanova

Tina Yordanova

Nach Stationen bei der Europäischen Zentralbank, Morgan Stanley, Barclays, der Société Générale, Hilton Hotels und Aviva International kehrt Tina mit einem vertieften Einblick in die Finanzwelt, Blockchain-Unternehmen und -Institutionen sowie die damit verbundenen Praktiken zu Cryptopolitan zurück. Sie freut sich darauf, ihre umfassende Perspektive, die sie bei den größten Medienanalyseunternehmen des Balkans erworben hat, mit Ihnen zu teilen.

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