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Das russische Parlament prüft wichtige Gesetze zu digitalen Vermögenswerten

VonMutuma MaxwellMutuma Maxwell
Lesezeit: 2 Minuten
Russland

 

  • Das russische Parlament steht kurz vor der Verabschiedung eines Gesetzes zur Nutzung digitaler Finanzanlagen im internationalen Handel.
  • Die Änderungen zielen darauf ab, digitale Vermögenswerte in Russlandstracund -transaktionen zu integrieren.
  • Die Gesetzgebung unterscheidet zwischen regulierten digitalen Vermögenswerten und Kryptowährungen wie Bitcoin.

Das russische Parlament steht kurz vor der Verabschiedung eines wegweisenden Gesetzes, das die Art und Weise, wie russische Unternehmen im internationalen Handel agieren, grundlegend verändern könnte. Dieses Gesetz konzentriert sich auf die Nutzungdigitaler Finanzanlagen(DFAs) bei grenzüberschreitenden Transaktionen und markiert damit eine strategische Neuausrichtung Russlands im Umgang mit digitalen Währungen und deren Anwendung in der globalen Wirtschaft. Der Finanzmarktausschuss der Staatsduma hat kürzlich Änderungen am Gesetzentwurf gebilligt und damit den Weg für weitere parlamentarische Beratungen und eine mögliche Verabschiedung geebnet.

Russland schlägt Gesetz für digitales Finanzwesen im Handel vor

Der Gesetzentwurf, der bereits die erste Lesung im russischen Parlament (Unterhaus) durchlaufen hat, steht kurz vor der zweiten Lesung. Dieser Verfahrensschritt ist entscheidend für die Weiterleitung des Gesetzesentwurfs an den Senat zur endgültigen Verabschiedung. Die am 21. Februar eingebrachten Änderungen zielen darauf ab, die Nutzung digitaler Vermögenswerte im Außenhandel zwischen russischendentund ihren internationalen Geschäftspartnern zu erleichtern. Konkret soll das Gesetz Händlern ermöglichen, diese digitalen Vermögenswerte intracund Transaktionen einzubinden und damit den Anwendungsbereich digitaler Finanzdienstleistungen im russischen Außenhandel zu erweitern.

Die in der Gesetzgebung verwendete Terminologie, insbesondere „digitale Finanzanlagen“ und „digitale Vermögenswerte“, umfasst verschiedene digitale Währungen und Finanzinstrumente. Dies schließt alles ein, von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) wie dem digitalen Rubel bis hin zu regulierten, von Banken emittierten Stablecoins, digitalen Wertpapieren und Rohstoffen. Die Unterscheidung zwischen diesen regulierten Formen digitaler Vermögenswerte und Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) wird klar herausgestellt, wobei letztere als „Kryptowährungen“ oder „private Kryptowährungen“ kategorisiert werden

Auswirkungen auf den internationalen Handel und Sanktionen

Das Drängen auf eine rasche Verabschiedung dieses Gesetzesentwurfs, wie es der Ausschussvorsitzende Anatoli Aksakow zum Ausdruck brachte, unterstreicht die Absicht der russischen Regierung, digitale Vermögenswerte zur Steigerung der Effizienz und Stabilität ihrer internationalen Handelsaktivitäten zu nutzen. Indem Russland die Verwendung digitaler Vermögenswerte in Transaktionen mit „befreundeten Ländern“ erleichtert, will es die negativen Auswirkungen westlicher Sanktionen auf seine Wirtschaft abmildern. Diese Sanktionen wurden von den USA, der EU, Großbritannien und anderen Staaten als Reaktion auf anhaltende Konflikte verschärft, was Russland dazu veranlasste, nach alternativen Mechanismen zur Aufrechterhaltung seines internationalen Handels zu suchen.

Der im Gesetzentwurf enthaltene Schwerpunkt auf digitalen Vermögenswerten, einschließlich der Aussicht auf einen digitalen Rubel, spiegelt Moskaus umfassendere Strategie wider, die Abhängigkeit vom Dollarhandel zu verringern. Diese Strategie deckt sich mit den Initiativen wichtiger russischer Verbündeter wie Belarus und Kasachstan im Bereich digitaler Währungen. Russland hat signalisiert, dass sein digitaler Rubel mit dem chinesischen digitalen Yuan kompatibel sein könnte. Solche Entwicklungen deuten auf ein gemeinsames Bemühen dieser Nationen hin, ein autonomeres und sanktionsresistenteres Finanzsystem zu schaffen.

Experten warnen jedoch davor, die unmittelbaren Auswirkungen dieser Gesetzgebung zu überschätzen. Maria Telegina von der Moscow Digital School weist auf die technologischen und regulatorischen Herausforderungen hin, die eine reibungslose Integration digitaler Vermögenswerte in internationale Zahlungssysteme behindern könnten. Darüber hinaus regelt der aktuelle Gesetzesrahmen nicht die Verwendung von Kryptowährungen wie Bitcoin für internationale Zahlungen, was eine Lücke im regulatorischen Ansatz für das breitere Spektrum digitaler Währungen aufzeigt.

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