Robert F. Kennedy Jr. hat soeben bekannt gegeben, dass er Donald Trump bei derdentunterstützt. Bei einer Veranstaltung in Arizona stellte Kennedy klar:
„Ich beende meinen Wahlkampf nicht. Ich setze ihn lediglich aus. Mein Name wird in den meisten Bundesstaaten weiterhin auf dem Wahlzettel stehen. Ich bitte Sie, für mich zu stimmen.“
Aber er zieht sich aus zehn umkämpften Bundesstaaten zurück. Und er hat einen Plan B, indem er behauptet:
„Ich könnte theoretisch im Falle einer Stichwahl doch noch im Weißen Haus landen, falls Trump oder Kamala Harris die magische Zahl von 270 Wahlmännerstimmen nicht erreichen.“
Warum also zieht sich Kennedy zurück? Er sagt, er habe die Nase voll von der „unaufhörlichen,matic Zensur und Medienkontrolle“, die ihm den Weg zum Sieg versperrt habe.
Er behauptet, er könne es „mit seinem Gewissen nicht vereinbaren“, seine Mitarbeiter zum Weitermachen zu bewegen oder seine Spender um weitere Spenden zu bitten, solange er keinen klaren Weg zum Sieg sehe. „Im Grunde glaube ich nicht mehr, dass ich realistischerweise einen Wahlsieg erringen kann“, gab er zu.
Kennedy erläuterte anschließend die Gründe, die ihn zur Unterstützung Trumps bewogen hatten. „Drei wichtige Anliegen haben mich überhaupt erst dazu gebracht, in diesen Wahlkampf einzusteigen“, sagte er. Diese Anliegen veranlassten ihn, die Demokratische Partei zu verlassen, als Unabhängiger zudentund nun Trump zu unterstützen.
Wie sich herausstellte, standen die beiden schon länger in Kontakt. Laut Kennedy hatte Trump nach dem Attentat im Juli Kontakt zu ihm aufgenommen. Sie trafen sich nicht nur einmal, sondern zweimal.

„Bei diesen Treffen schlug er vor, dass wir uns zu einer Einheitspartei zusammenschließen“, verriet Kennedy. Sie sprachen sogar über Lincolns „Team der Rivalen“, ein Modell, in dem sie zwar in einigen Punkten unterschiedlicher Meinung sein konnten, aber bei anderen, die ihnen beiden wichtig waren, zusammenarbeiten konnten.
Kennedy wird nun gemeinsam mit und für Trump Wahlkampf machen. Und es geht nicht nur um Kundgebungen. Verbündete von Kennedy und Trump drängen Kennedy dazu, jede erdenkliche Plattform zu nutzen – Tucker Carlsons Sendung, Joe Rogans Podcast, und so weiter.
Ziel ist es, einige von Kennedys treuen Anhängern für Trump zu gewinnen. Trump freut sich darüber. Er dankte Kennedy bereits für die, wie er es nannte, „sehr nette Unterstützung“. Der ehemalige Präsidentdent :
„Ich möchte Bobby danken, das war sehr nett. Er ist ein toller Kerl, der von allen respektiert wird.“
Kennedy unterstützt Kryptowährungen uneingeschränkt und ist vehement gegen digitale Zentralbankwährungen. Trump vertritt dieselbe Ansicht. Zumindest behaupten das beide.

