Nach einem positiven Gerichtsurteil in den USA gegen die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) plant Ripple die Expansion in Großbritannien und Europa. Sendi Young, Geschäftsführerin von Ripple Europa, gab bekannt, dass das Unternehmen kürzlich die Registrierung als Krypto-Unternehmen bei der britischen Finanzaufsichtsbehörde (FCA) und eine Lizenz als Zahlungsinstitut in Irland beantragt hat.
Dieser strategische Schritt erfolgte, nachdem ein US-Richter am 13. Juli entschieden hatte, dass Ripple Verkäufe der Kryptowährung XRP keine Anlageverträge darstellen trac Diese Entscheidung führte innerhalb einer Woche zu einem Wertanstieg des Tokens um 60 %. Investoren interpretierten das Urteil als Hinweis darauf, dass Kryptowährungen möglicherweise nicht den traditionellen Regulierungen für den Handel mit Aktien und Anleihen unterliegen.
RippleWachstumspläne: Jenseits des US-Marktes
Trotz des bedeutenden Erfolgs in den USA reichen RippleWachstumspläne über den amerikanischen Markt hinaus. Young erklärte: „Wir haben nicht etwa gesagt: ‚Wir stellen die Einstellung von Mitarbeitern in Großbritannien ein.‘ Unsere Strategie und unsere Wachstumspläne bleiben unverändert bestehen.“ Ripple investiert massiv in der Region und erwartet ein exponentielles Wachstum.
In den vergangenen 18 Monaten hat Ripple die Zahl seiner Mitarbeiter in Großbritannien und Europa um rund 75 % erhöht. Über 100 der weltweit etwa 900 Mitarbeiter sind in den Büros in London, Dublin und Reykjavik (Island) tätig. Young nannte kein konkretes Ziel für RippleWachstumspläne in Großbritannien und Europa, bestätigte aber, dass das Unternehmen weiterhin Personal aufbaut und neben geschäftskritischen Positionen auch neue Mitarbeiter einstellt.
Ripple ist entschlossen, seine Präsenz in Großbritannien und Europa auszubauen, da sich diese Regionen als wichtige Akteure in der Kryptoindustrie erweisen. Die britische Regierung hat sich klar gegen Glücksspiel ausgesprochen und jegliche Vorschläge zur Regulierung von Kryptowährungen als solche zurückgewiesen.
Darüber hinaus bietet die im Februar dieses Jahres gestartete Digital Sandbox Ripple intensiv daran arbeitet, seine Präsenz in Großbritannien und Irland auszubauen, erarbeitet die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) verantwortungsvolle Regulierungen für Krypto-Unternehmen und gewährleistet deren Einhaltung.

