Der ehemalige CEO von Terra, Do Kwon , muss mit einer Verzögerung seines Prozesses vor der Securities and Exchange Commission (SEC) rechnen, da sein Auslieferungsverfahren in Montenegro länger dauert als erwartet.
Kwons Anwalt hat beim US-Gericht beantragt, den Prozess bis zu seiner Ankunft zu verschieben, da er voraussichtlich erst im Februar oder März in den Vereinigten Staaten eintreffen wird. Sollte das Gericht den Antrag ablehnen, hat Kwons Anwalt beantragt, die Geschworenen anzuweisen, seine Abwesenheit nicht als ungebührliche Benachteiligung zu werten. Der Prozess soll derzeit Ende Januar beginnen.
Das Auslieferungsverfahren gegen Do Kwon hat sich vor allem aufgrund erfolgreicher Berufungen seines Anwalts in Montenegro verzögert. Das Oberste Gericht Montenegros hatte zunächst seine Auslieferung an die Vereinigten Staaten oder Südkorea genehmigt, doch das Berufungsgericht ordnete aufgrund von Verfahrensfehlern eine Neuverhandlung an. Dieser Rechtsstreit hat das Auslieferungsverfahren verzögert und Kwons Ankunftstermin ungewiss gemacht.
Anträge auf summarisches Urteil von Kwon und der SEC
In den Vereinigten Staaten haben sowohl Do Kwon als auch die SEC in ihrem laufenden Rechtsstreit Anträge auf summarisches Urteil gestellt. Beide Parteien drängten einen Bundesrichter, ohne Hauptverhandlung zu ihren Gunsten zu entscheiden, da die Gegenseite ihren Fall nicht ausreichend belegt habe. Dieser Schritt macht das Verfahren noch komplexer.
Das Anwaltsteam von Do Kwon hat das US-Gericht formell um eine Verschiebung des SEC-Prozesses gebeten, da Unsicherheiten hinsichtlich des Auslieferungszeitpunkts von Kwon bestünden.
Sie argumentieren, dass das Auslieferungsverfahren in Montenegro nicht planmäßig verläuft und Kwon voraussichtlich frühestens im Februar oder März in den Vereinigten Staaten erscheinen kann. Diese Verzögerung, so ihre Behauptung, würde Kwons Fähigkeit, sich vollumfänglich an seiner Verteidigung zu beteiligen, erheblich beeinträchtigen.
Angenommen, das Gericht entscheidet gegen eine Vertagung des Prozesses. In diesem Fall hat Kwons Anwalt beantragt, die Geschworenen anzuweisen, Kwons Abwesenheit und seine Unfähigkeit, auszusagen, nicht als ungebührliche Benachteiligung zu werten. Angesichts der Umstände seiner Auslieferung zielt diese präventive Maßnahme darauf ab, jegliche potenzielle Voreingenommenheit gegenüber Kwon zu minimieren.
Der Prozessbeginn ist für Ende Januar angesetzt
Der Prozess der US-Börsenaufsicht SEC gegen Do Kwon und sein ehemaliges Unternehmen Terra soll Ende Januar beginnen. Angesichts der Unsicherheit bezüglich Kwons Auslieferung muss dieser Termin jedoch möglicherweise vom Gericht im Lichte der jüngsten Entwicklungen und des Antrags auf Vertagung neu bewertet werden.

