Schneller Kauf und Verkauf können Bitcoin Steuern reduzieren: Bericht

Blockchain.com dementiert den Verkauf von Vermögenswerten oder Tochtergesellschaften
Das Wall Street Journal veröffentlichte am 21. Dezember einen Artikel, in dem Anlegern empfohlen wurde, ihre Bitcoin Bestände zu verkaufen und anschließend wieder zu kaufen. Dadurch könnten sie Steuern sparen. 2018 war ein schwieriges Jahr für den Kryptomarkt, da viele Währungen erhebliche Verluste erlitten. Das Wall Street Journal sieht den größten Vorteil von Krypto-Investitionen in den Steuervorteilen. 2014 stufte die US-Steuerbehörde (IRS) Kryptowährungen als Anlageform wie Aktien und ähnliche Vermögenswerte ein. Krypto-Investoren profitieren somit von der steuerlichen Behandlung von Kapitalanlagen.
Das Wall Street Journal weist zudem darauf hin, dass der Zeitpunkt steuerlich ein entscheidender Faktor ist. Ein steuerlicher Verlust kann vorgetragen werden. Hat jemand beispielsweise im vergangenen Jahr auf dem Höhepunkt des Kryptomarktes seine Vermögenswerte mit hohem Gewinn verkauft, können die Verluste, die ihm 2018 entstehen, die auf die vorherigen Gewinne entfallenden Steuerschulden nicht ausgleichen.
Robert Gordon ist Steuerstratege und gab dem Wall Street Journal seine Einschätzung. Er sagte, es spiele keine Rolle, ob Anleger ihre Vermögenswerte erneut kaufen. Sie würden in jedem Fall profitieren, wenn sie ihre gesamten Kryptoverluste ausgleichen.
Es wurde zuvor berichtet, dass etwa 0,04 Prozent der Meldungen erhebliche Gewinne aus Krypto-Investitionen auswiesen. Dies wurde dem IRS gemeldet. Im Juli letzten Jahres forderte der IRS von den großen Kryptowährungsanbietern einen vollständigen Bericht über alle ihre Nutzer. Er verlangte detaillierte Informationen zu über 500.000 Nutzern, um Steuerhinterziehung im Kryptobereich zu bekämpfen. Im November wurde die Forderung jedoch aufgrund von Gerichtsbeschlüssen geändert. Statt der Informationen aller Nutzer sollten nun nur noch die Daten von 14.000 aktiven Nutzern angefordert werden. Der IRS verlangte jedoch lediglich die Informationen von 13.000 Nutzern.
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Aroosa Nadeem
Die Medienwissenschaftlerin und leidenschaftliche Medienfachfrau Aroosa hat ein besonderes Talent für digitalen Medienjournalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Sie hat bereits für verschiedene digitale Medienverlage in unterschiedlichen Bereichen wie Technologie, Gesundheit und Finanzen Beiträge verfasst.
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