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Das Qatar Financial Center fordert eine globale Tokenisierungs- und Stablecoin-Strategie

VonLara Abdul MalakLara Abdul Malak
3 Minuten Lesezeit
Das Qatar Financial Center fordert eine globale Tokenisierungs- und Stablecoin-Strategie
  • Der QFC-Bericht fordert eine globale Regulierung der Tokenisierung
  • Stablecoins sollen demnächst in der QFC-Strategie eingesetzt werden
  • Tokenisierung soll in den Investitionssektor integriert werden

Das Qatar Financial Center hat einen Bericht über die Zukunft digitaler Vermögenswerte veröffentlicht, in dem es die Notwendigkeit koordinierter regulatorischer Rahmenbedingungen und der Zusammenarbeit mehrerer Interessengruppen unterstreicht, um die Zukunft der Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA) zu erschließen. Es wird erwähnt, dass Katar in naher Zukunft an der Einführung von Stablecoins arbeiten wird.

Der Bericht bietet Einblicke von internationalen Experten in die Faktoren, die eine erfolgreiche Entwicklung inklusiver und zukunftsfähiger Token-Ökosysteme ausmachen. Ihrer Ansicht nach hängt dies von einer grenzüberschreitenden Angleichung der Regulierungsbestimmungen, strategischen Investitionen in die Infrastruktur und einer Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor ab.

Die Ergebnisse unterstreichen, dass die Tokenisierung, wenn sie in einen kohärenten politischen Rahmen eingebettet ist, den Marktzugang erweitern, die finanzielle Inklusion verbessern und einen spürbaren Mehrwert für die gesamte Wirtschaft schaffen kann.

Der Bericht wurde während des ersten Digital Assets Policy Roundtable veröffentlicht, der vom Qatar Financial Centre (QFC) in Partnerschaft mit Global Stratalogues und dem Global Blockchain Business Council (GBBC) veranstaltet wurde und im Rahmen des Qatar Economic Forum als wegweisendes Forum für grenzüberschreitende regulatorische Koordinierung und institutionellen Dialog einberufen wurde.

Die im Bericht hervorgehobenen Gesprächsrunden stellten fest, dass zwar eine globale Angleichung der Regulierungen stattfindet, diese jedoch ungleichmäßig verläuft, da die rechtlichen defiund die Anforderungen an die Einhaltung der Vorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen unterschiedlich sind.

Der Bericht hebt hervor, dass Infrastruktur und Interoperabilität Priorität haben sollten, und fordert institutionelle Testumgebungen sowie globale Standards. Katars regulatorische Testumgebung wurde als globales Best-Practice-Beispiel genannt.

Yousuf Mohamed Al-Jaida, CEO von QFC, ist überzeugt, dass die Tokenisierung echten Mehrwert schaffen kann, indem sie Vermögenswerte zugänglicher und einfacher übertragbar macht. Er betont: „Um dieses Potenzial auszuschöpfen, benötigen wir ein transparentes System, das eine solide Regulierung, sichere Verwahrung und praktische Anwendung vereint. Dadurch entsteht ein vertrauenswürdiges Umfeld, das die institutionelle Akzeptanz fördert und nachhaltiges Marktwachstum vorantreibt.“

Henk J. Hoogendoorn, Chief Financial Sector Officer der QFC, hob die praktische Anwendung digitaler Token hervor und sagte: „Tokenisierung muss einem Zweck dienen. Sie sollte den Zugang demokratisieren und realen Wert schaffen. Katar setzt sich dafür ein, die Tokenisierung realer Vermögenswerte zum Erfolg zu führen.“

Die Strategie Katars für digitale Vermögenswerte wird auch Stablecoins umfassen

Hoogendoorn, der das QFC vertrat, erläuterte Katars strategischen Ansatz zur Entwicklung digitaler Vermögenswerte und bekräftigte Katars Position zu Kryptowährungsbeschränkungen. Er merkte an, dass die offizielle Politik weiterhin laute: „Kryptowährungen sind vorerst tabu“, wie der CEO des QFC bereits auf dem diesjährigen Qatar Economic Forum erklärt hatte.

Er erwähnte jedoch, dass mit einer selektiven Einführung von Kryptowährungen zu rechnen sei, voraussichtlich beginnend mit Stablecoins. Hinsichtlich der regulatorischen Koordinierung erklärte Hoogendoom, dass es sich um eine gemeinsame Initiative mit der Qatar Central Risk Authority und der Zentralbank von Katar handeln werde.

Katar verfolgt bei der Tokenisierung die Strategie, diese in den Investitionssektor zu integrieren, beispielsweise in Private Equity, Scharia-konforme digitale Vermögensmechanismen und die Automatisierung der Murabaha-Struktur, wodurch eine Sekundärmarktliquidität durch Tokenhandel ermöglicht würde.

Die Strategie zielt auch darauf ab, Risikokapitalgebern frühzeitige Ausstiegsmöglichkeiten für Investoren zu bieten.

Unternehmen aus dem Blockchain-Bereich haben an den Digital Asset Labs in Katar teilgenommen, darunter R3, SettleMint und die Hashgraph Association.

Die Hashgraph Association hatte 2024 angekündigt, innerhalb der nächsten 12 Monate fünf innovative Anwendungsfälle zu untersuchen, und zwar in den Bereichen Aktien-Tokenisierung, Tokenisierung islamischer Sukuk-Anleihen, Immobilien-Tokenisierung, Nachhaltigkeits-ESG-Kohlenstoffzertifikate sowie Kundenbindungs- und Loyalitätsprogramme.

Dies ist Teil der Partnerschaft, die mit QFC für ein 50 Millionen Dollar teures Digital Assets Venture Studio zur Entwicklung des Web3- und DLT-Innovationsökosystems in Katar geschlossen wurde.

Kürzlich erhielten beispielsweise die Qatar National Bank (Niederlassung Singapur) und DMZ Finance, ein ebenfalls in Singapur ansässiges Blockchain-Finanztechnologieunternehmen, von der Dubai Financial Services Authority den ersten in der MENA-Region regulierten tokenisierten Geldmarktfonds. Die QNB, das größte Finanzinstitut im Nahen Osten und in Afrika, fungiert als Lead Originator und Investmentmanager des Fonds. DMZ Finance stellt als Co-Originator die exklusive Tokenisierungsinfrastruktur für den Fonds bereit.

RWAs werden zunehmend als wichtige Brücke zwischen traditionellem Finanzwesen (TradFi) und dezentralem Finanzwesen (DeFi) anerkannt. Laut einem aktuellen Bericht von Ripple und BCG wird der Markt für tokenisierte RWAs im mittleren Szenario bis 2033 voraussichtlich auf 18,9 Billionen US-Dollar anwachsen.

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