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Jerome Powells Strategie zur Inflationsbekämpfung ist lächerlich

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Der US-Kernindex für den PCE-Preis stieg im Juni um 0,2 % und übertraf damit die Erwartungen
  • Jerome Powell kündigte an, dass die US-Notenbank die Zinssätze aufgrund der anhaltenden Inflation in den USA möglicherweise länger unverändert lassen werde.
  • Trotz einer gut funktionierenden Wirtschaft ist die Inflation in den USA nicht auf das von der Fed angestrebte Ziel von 2 % gesunken.
  • Powell ist weniger zuversichtlichdent dass die Inflation auf das niedrigere Niveau des Vorjahres sinken wird, betont aber die Wichtigkeit von Geduld.

Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, verkündete kürzlich etwas, das in der Finanzwelt kaum Beachtung fand. Bei einer Veranstaltung in Amsterdam erklärte er, die Fed werde die aktuellen Zinssätze möglicherweise länger beibehalten als bisher erwartet. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die in den USA anhaltend hohe Inflationtronweiterhin über den Erwartungen liegt.

Anhaltende Inflation und Powells Plan

In den ersten Monaten des Jahres 2024 hatten die USA Schwierigkeiten, die Inflation auf das Ziel der Zentralbank von 2 % zu senken.

Powell räumte ein, dass er zwar hoffe, die Inflationsraten würden wieder auf das besser zu bewältigende Niveau des letzten Jahres sinken, sein Vertrauen aber nicht mehr sotronsei wie früher.

Powell betonte die Notwendigkeit von Geduld und deutete an, dass eine restriktive Geldpolitik weiterhin ihre Wirkung entfalten müsse, wenn auch langsam.

Entgegen mancher Marktspekulationen versicherte Powell, dass weitere Zinserhöhungen angesichts der bereits bestehenden strengen geldpolitischen Maßnahmen unwahrscheinlich seien.

Die anhaltend hohe Inflation steht im starken Kontrast zu Europa, wo der Preisdruck nachlässt und Zinssenkungen ermöglicht. Die Zentralbanken der Schweiz und Schwedens haben die Zinsen bereits gesenkt, und die Europäische Zentralbank steht kurz davor, dasselbe zu tun.

Diese Änderung könnte die traditionelle Hierarchie der globalen Geldpolitik potenziell neu ordnen, wobei Europa möglicherweise vor den USA eine Führungsrolle übernehmen würde.

Allerdings warnen einige EZB-Politiker davor, zu weit von der Linie der Fed abzuweichen, und deuten auf das komplizierte Gleichgewicht der internationalen Finanzwelt hin.

Marktbewegungen und Wirtschaftsindikatoren

Die Großhandelspreisinflation in den USA erreichte im April den höchsten jährlichen Anstieg seit 12 Monaten, wie das Arbeitsministerium mitteilte.

Der Anstieg des Erzeugerpreisindex übertraf die Prognosen, was darauf hindeutet, dass die Fed noch viel Arbeit vor sich hat, um das Preiswachstum einzudämmen.

Inmitten dieser Entwicklungen bereitet sich der Markt auf die neuesten Daten zum Verbraucherpreisindex vor, die den Optimismus hinsichtlich einer sanften wirtschaftlichen Landung und potenzieller Zinssenkungen im Laufe dieses Jahres entweder bestätigen oder in Frage stellen könnten.

Die Anleger lassen sich davon scheinbar nicht beirren, wichtige Indizes wie der S&P 500 nähern sich Rekordhochs und auch sogenannte Meme-Aktien wie GameStop erleben massive Kursanstiege.

Dieser Optimismus am Markt spiegelt das Vertrauen in die Fähigkeit der Fed wider, eine sanfte Landung zu erreichen – die Inflation zu verlangsamen, ohne das Wirtschaftswachstum zu gefährden.

Doch mit der bevorstehenden Veröffentlichung der Verbraucherpreisdaten wird diese Annahme auf eine entscheidende Probe gestellt. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationsrate könnte die Sorgen um eine überhitzte Wirtschaft neu entfachen und die US-Notenbank (Fed) dazu veranlassen, ihre Haltung zu Zinsanpassungen zu überdenken.

Die Finanzmärkte weisen typischerweise rund um die Veröffentlichungstage des Verbraucherpreisindex eine erhöhte Volatilität auf, die die Unsicherheit und die unterschiedlichen Erwartungen der Anleger widerspiegelt.

Trotz der jüngsten Kursgewinne und einer eher optimistischen Anlegerstimmung bleibt eine vorsichtige Grundstimmung bestehen.

Die Reaktion des Marktes auf die Rekordhochs im März und die darauffolgenden Schwankungen lassen auf Schwachstellen schließen, wie beispielsweise ein potenzielles Doppeltop-Chartmuster, das mögliche Trendumkehrungen signalisiert.

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HaftungsausschlussDie bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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