Polizei will Verkehrsverstöße in England mithilfe von KI aufspüren

Polizei
- Die Thames Valley Police und neun weitere Polizeibehörden testen ein neues Kamerasystem, um Fahrer zu überführen, die keinen Sicherheitsgurt tragen oder mit dem Handy telefonieren.
- Die Technologie nutzt KI, um Videomaterial auszuwerten und Verstöße zudent, was zu Geldstrafen für die Zuwiderhandelnden führt.
- Der Versuch, der die Verkehrssicherheit verbessern soll, läuft bis März 2025 und könnte die Art und Weise verändern, wie das Fahrverhalten überwacht wird.
Die Thames Valley Police testet zusammen mit neun weiteren Polizeibehörden in England eine bahnbrechende Kameratechnologie. Ziel dieser Technologie ist es, Fahrer zu überführen, die keinen Sicherheitsgurt tragen oder ihr Handy am Steuer benutzen. Das System, das ursprünglich 2021 von National Highways eingeführt wurde, nutzt Kameras, die an Fahrzeugen oder Anhängern montiert sind und verschiedene Ansichten aus dem Inneren vorbeifahrender Autos ermöglichen.
So funktioniert es
Diese Hightech-Kameras filmen Fahrer und Beifahrer. Künstliche Intelligenz (KI) analysiert das Videomaterial, um Regelverstöße aufzudecken. Wer erwischt wird, weiß Bescheid, und die Strafen können empfindlich sein – bis zu 500 £ für das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes und satte 1.000 £ plus sechs Punkte im Führerschein für die Handynutzung am Steuer.
In der ersten Phase des Projekts wurden Warnbriefe an die Erwischten verschickt. Das Ziel? Ablenkung amtraczu reduzieren und die Nutzung des Sicherheitsgurtes zu fördern. Statistiken belegen, dass die Handynutzung am Steuer das Unfallrisiko vervierfacht und das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes die Wahrscheinlichkeit, bei einem Unfall zu sterben, verdoppelt.
Technik trifft auf englische Polizei
Diese Technologie dient nicht nur dazu, Regelverstöße zu erkennen, sondern soll die Straßen sicherer machen. Die Straßenbaubehörde arbeitet intensiv an der Lösung zweier Hauptprobleme, die viele schweredentverursachen. Das erste Problem ist Unaufmerksamkeit am Steuer. Das zweite Problem ist das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes. Die Behörde möchte Autofahrer dabei unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen und sodentzu vermeiden.
An dem Pilotprojekt sind Polizeikräfte von Durham bis Sussex beteiligt, darunter auch AECOM, ein führendes Infrastrukturunternehmen. Geplant ist, die Technologie künftig auf Portalen zu montieren, um eine bessere und uneingeschränkte Sicht auf alle Fahrspuren zu ermöglichen. Dr. Jamie Uff von AECOM betonte, dass intensiv daran gearbeitet werde, die reibungslose Integration der neuen Technologie in die Polizeisysteme zu gewährleisten. Ziel dieser Bemühungen ist es, die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen.
Lokale Ermessensfreiheit
Die National Highways Authority unterstützt die Technologie zwar finanziell, die örtlichen Polizeibehörden haben jedoch das letzte Wort bei der Durchsetzung der Vorschriften. Dieser Ansatz gewährleistet Flexibilität im Umgang mit Verstößen und ermöglicht es, Maßnahmen an die jeweiligen lokalen Bedürfnisse und Gegebenheiten anzupassen.
Dieser am 19. Februar gestartete Versuch läuft bis März 2025. Es ist eine Zeit der genauen Beobachtung, des Lernens und, hoffentlich, eines deutlichen Rückgangs der Verkehrsdelikte.
Diese Initiative ist ein entscheidender Schritt, um mithilfe von Technologie die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Durch die Fokussierung auf häufige, aber tödliche Verhaltensweisen wie die Handynutzung am Steuer und das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes wollen die Thames Valley Police und ihre Partner eine Kultur des sichereren Fahrens fördern. Die Ergebnisse des Pilotprojekts werden voraussichtlich zukünftige Strategien zur Verkehrssicherheit prägen und Englands Straßen für alle sicherer machen.
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Randa Moses
Randa Moses ist Redakteurin und Reporterin bei Cryptopolitan und berichtet über Technologie, KI, Robotik, Kryptowährungen, Betrug und Hackerangriffe. Sie ist seit 2017 in der Krypto-Branche tätig und arbeitete zuvor bei Forward Protocol, AmaZix und Cryptosomniac. Randa hat einen Abschluss in Elektrotechnik undtronvon der Universität Bradford.
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