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Peter Schiff greift Saylors Strategie an und prognostiziert einen Kurssturz von BTC auf 75.000 US-Dollar und von ETH auf 1.500 US-Dollar

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 2 Minuten,
  • Der langjährige Krypto-Skeptiker Peter Schiff prognostiziert, dass die erneuten Marktturbulenzen Bitcoin auf 75.000 US-Dollar und Ethereum auf 1.500 US-Dollar treiben könnten.
  • Die Prognose folgt auf eine Liquidationswelle in Höhe von 19 Milliarden Dollar, die durch Trumps Handelskrieg mit China ausgelöst wurde.
  • Schiff warnt davor, dass Michael Saylors Firma Strategy alle Buchgewinne verlieren könnte, falls Bitcoin weiter fällt.

 

 

Peter Schiff, langjähriger Befürworter von Gold und Krypto-Skeptiker, hat mit einer neuen Prognose, die starke Kursverluste sowohl für Bitcoin als auch Ethereumvorhersagt, die pessimistische Stimmung gegenüber digitalen Vermögenswerten neu entfacht. 

Am Kryptomarkt wurden ab Freitag, dem 10. Oktober, innerhalb von 24 Stunden gehebelte Positionen im Wert von über 19 Milliarden US-Dollar liquidiert – die größte Liquidationswelle in der Geschichte des Marktes. Auslöser dieser Kapitulation war Berichten zufolgedent der erneute Handelskrieg von Präsident Trump mit China

Schiff, Chefökonom und globaler Stratege bei Euro Pacific Capital, warnte davor, dass der jüngste Abschwung des Marktes noch weiter eskalieren könnte und Bitcoin auf bis zu 75.000 US-Dollar und Ethereum auf 1.500 US-Dollar abstürzen könnte.

„Das Krypto-Massaker geht weiter“, schrieb Schiff. „BitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoin auf etwa 75.000 US-Dollar fallen, ein Rückgang von 40 % gegenüber seinem Höchststand, wodurch alle Buchgewinne von $MSTR zunichtegemacht würden.“

Schiff greift Saylors Strategie weiterhin an 

Schiffs Warnung konzentrierte sich vor allem auf Michael Saylors Unternehmen Strategy, dessen Bilanz stark von Bitcoinabhängig ist. Die Firma hält über 640.031 BTC im Wert von über 71 Milliarden US-Dollar (Stand: Redaktionsschluss) und ist damit der größte institutionelle Inhaber des digitalen Vermögenswerts.

Saylors Strategie Bitcoin -Akkumulation, finanziert durch Wandelanleihen und Aktienemissionen, hat ihn zu einem der prominentesten Verfechter von „digitalem Gold“ gemacht. Gleichzeitig hat sie jedoch den Erfolg des Unternehmens eng an die Kursschwankungen von Bitcoingekoppelt.

Sollte Schiffs Rhetorik über die Möglichkeit eines Anstiegs des BTC-Kurses auf 75.000 US-Dollar eintreffen, würde dies, wie von ihm vorhergesagt, die „Buchgewinne“ von Strategy zunichtemachen und die Debatte über die Nachhaltigkeit ihres Hebelansatzes neu entfachen.

Saylor verteidigte seinerseits weiterhin die Akkumulationsstrategie des Unternehmens. Ende letzten Monats erklärte er, das Endziel von Strategy sei die Akkumulation von Bitcoinim Wert von einer Billion US-Dollar. Kritiker wies er mit dem Hinweis zurück, dass jeder Preismeilenstein zwar neue Skeptiker hervorbringe, die Akzeptanz aber dennoch stetig wachse.

Weitere pessimistische Prognosen für Ethereum

Ethereumgeriet derweil ebenfalls unter Druck, wobei Schiff behauptete, ein Durchbruch unter 3.350 US-Dollar könnte einen massiven Ausverkauf auslösen.

„So schlecht Bitcoin auch aussieht, Ethereum sieht noch viel schlechter aus. Während Bitcoin nur etwa 10 % unter seinem Rekordhoch liegt, ist Ether um 21 % gefallen. Derzeit notiert er bei rund 3.900 US-Dollar. Sollte er die Unterstützung bei etwa 3.350 US-Dollar durchbrechen, ist ein schneller Kurssturz auf 1.500 US-Dollar durchaus riskant. Raus jetzt!“, schrieb er in einem Beitrag auf X. 

Nicht alle Beobachter teilen Schiffs düstere Prognose. Einige Marktstrategen argumentieren, dass selbst bei einem kurzzeitigen Durchbruch Ethereum unter 3.350 US-Dollar dietronOn-Chain-Fundamentaldaten, darunter die steigende Staking-Beteiligung und das verstärkte Engagement institutioneller Anleger wie Bitmine, die den Kursrückgang zum Kauf weiterer ETH nutzten, den Abwärtsdruck begrenzen könnten.

Der erfahrene Goldfondsmanager, der seit Jahren den Zusammenbruch der von ihm so genannten „ Bitcoin -Blase“ vorhersagt, gehörte über mehrere Marktzyklen hinweg zu den wenigen konsequenten Pessimisten. Allerdings ist anzumerken, dass viele seiner früheren Prognosen nicht eingetroffen sind.

Schiffs Kursziel von 75.000 US-Dollar Bitcoin bleibt eine Minderheitsmeinung, spiegelt aber eine wachsende Vorsicht gegenüber digitalen Vermögenswerten wider. Sollte es tatsächlich zu einem Kursverfall unter wichtige Unterstützungsniveaus kommen, könnten die kommenden Wochen selbst die größten Bitcoin-Anhänger auf die Probe stellen. 

Marktteilnehmer wie Tom Lee, Mitbegründer von Fundstrat und Vorsitzender von BitMine, sagen, dass der aktuelle Kursrückgang eher eine Kaufgelegenheit als ein Vorbote einer lang anhaltenden Marktkrise sei.

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