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Die Partnerschaft zwischen PayPal und Libra ist gescheitert – PayPal zieht sich offiziell zurück

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
Lesezeit: 2 Minuten
Die Partnerschaft zwischen PayPal und Libra ist gescheitert. PayPal zieht sich offiziell zurück

Nach anfänglicher Harmonie ist die Partnerschaft zwischen PayPal und Libra nun offiziell beendet. PayPal gab am Freitag bekannt, die Entwicklung der Facebook-Kryptowährung Libra nicht länger zu unterstützen. Diese Nachricht dürfte die negative Berichterstattung über Libra in letzter Zeit weiter anheizen.

Mit dem Aufkommen von Facebooks Libra zeigten viele große Unternehmen großes Interesse an deren Entwicklung. Einflussreiche Organisationen träumten davon, an der Entwicklung der Kryptowährung teilzuhaben und hohe Gewinne zu erzielen. Im Jahr 2019 hatte Libra jedoch weltweit mit zahlreichen regulatorischen Problemen zu kämpfen.

Die jüngsten Entwicklungen haben das Interesse der Organisationen, die sich zuvor dem Trend anschließen wollten, deutlich gedämpft. Nun haben dieselben Unternehmen Zweifel, und PayPal ist das jüngste, das ausgestiegen ist.

Das Scheitern der PayPal-Libra-Partnerschaft wird Folgen haben

PayPal wird seine weitere Beteiligung an dem Projekt einstellen. Auch die Libra Association, die Dachorganisation des Libra-Projekts, wird künftig keine Beiträge mehr leisten. Laut der Erklärung will sich das Unternehmen nun auf seine eigenen Ziele und seine Mission konzentrieren.

Überraschenderweise war David Marcus, der Projektleiter von Libra, der vorherige Präsidentdent PayPal. Viele dachten, diese enge Verbindung würde die Beziehung stärken. Doch das gehört nun der Vergangenheit an. Die Erklärung stellt jedoch klar, dass PayPal die grundlegenden Ziele des Projekts unterstützt und dieses Ereignis die Beziehungen zwischen Facebook und PayPal nicht trüben wird.

Die Verantwortlichen von Libra entgegneten hingegen, dass die Partner des Libra-Projekts unabhängig seien und das Recht hätten, Risikobewertungen durchzuführen. Die Libra-Partner könnten jederzeit ihren eigenen Weg wählen.

Die Waage sieht sich weltweit neuer Kritik ausgesetzt

In letzter Zeit hat viel negative Presse das ansonsten makellose Image von Libra getrübt. 2019 war in Bezug auf regulatorische Bedenken ein schwieriges Jahr. Auch Facebook konnte die mit der digitalen Währung verbundenen Bedenken nicht ausräumen.

sind zahlreiche Stimmen gegen Libra laut geworden Bereichen, darunter von Unternehmen, Aufsichtsbehörden und Staaten, Die Europäische Union hat sich besonders deutlich gegen Libra ausgesprochen und ihre Bedenken offen geäußert. Bislang hat Facebook diese Bedenken nicht zerstreut und lediglich erklärt, keine direkte Kontrolle über die neue Währung zu haben.

Das Scheitern der PayPal-Libra-Partnerschaft ist ein weiterer Tiefpunkt in der Negativschlagzeilen-Serie. Es zeigt einmal mehr, dass die Unterstützer des Projekts nicht von dessen Erfolg überzeugt sind. Da PayPal sich nun zurückgezogen hat, könnten weitere Investoren diesem Beispiel folgen, was sich negativ auf Libra auswirken wird.

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