PayPal und Libra könnten 2020 aufgrund übereinstimmender Motive zusammenarbeiten

PayPal und Libra könnten 2020 aufgrund übereinstimmender Motive zusammenarbeiten
PayPal und Libra verfolgen dasselbe Ziel: Menschen ohne Bankkonto Zugang zu Finanzdienstleistungen zu ermöglichen.
PayPal, der weltweit größte Online-Zahlungsdienstleister, und Libra, die Kryptowährung, die von Facebook erst nach Erhalt genügend Unterstützung für eine Genehmigung und ohne Einstufung als Bedrohung für die Finanzstabilität eingeführt werden soll, haben ein gemeinsames Ziel: den Menschen zu zeigen, was es bedeutet, ein Leben zu führen, ohne sich um die Verwahrung von Vermögenswerten sorgen zu müssen.
PayPal und Libra verfolgen eine Mission
Gabrielle Rabinovitch,dent für Investor Relations bei PayPal, erklärt, dass die Fundamentaldaten von Libra weitgehend mit ihren eigenen übereinstimmen. Als multinationales Zahlungsabwicklungsunternehmen, das fest an die Grundsätze des Bankwesens glaubt, hofft PayPal, dass Facebook dazu beitragen wird, die Vorbehalte abzubauen, die Menschen von solchen Vermögensverwaltungseinrichtungen fernhalten.
Gabrielle Rabinovitch stellte jedoch klar, dass bisher nichts Wesentliches unternommen wurde, um PayPal davon zu überzeugen, dass an der Libra-Ideologie gearbeitet wird. Die Idee hinter Libra ist sicherlich nicht das Problem. Das Problem liegt in der Umsetzung, und so spannend die Idee auch sein mag, solange sie nicht Realität wird, ist sie nutzlos.
Zusammenfassend sagte Rabinovitch, dass sie nicht an Libras Potenzial zweifeln. Tatsächlich stellt derzeit niemand Libras Potenzial in Frage, doch die Risiken überwiegen bei Betrachtung der Anwendungsfälle für Libra stets die Vorteile.
Einwände gegen die Waage
Libra ist in der Krypto-Szene nicht sonderlich beliebt. Viele haben die Idee belächelt, weil sie nicht mit den Kryptowährungen vergleichbar ist, die 95 % des Marktes ausmachen.
Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno LeMaire bezeichnete Libra als Bedrohung für die EU und erklärte, Frankreich plane nicht, Libra dort zu betreiben. Auch Thomas Heilmann, der Leiter der Blockchain-Politik der CDU, schloss sich der Ablehnung von Projekten wie Libra durch die Bundesregierung an.
Facebooks Engagement trotz der Ablehnung ist bemerkenswert. Bertrand Perez, Direktor der Libra Association, erklärte, man sei fest entschlossen, Libra noch vor Ende des ersten Halbjahres 2020 weltweit verfügbar zu machen. Ob dies gelingt, wird sich zeigen.
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Ahmad Asghar
Als eingefleischter Gamer und Technikfan ist er seit fast zehn Jahren in der Tech-Branche tätig. Mit diesem Wissen und Einblick in die Materie berichtet er nun über Blockchain, Kryptowährungen und alles rund um Fintech, um anderen die Branche verständlicher zu machen.
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