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Immer wiederkehrende Zölle verunsichern die Märkte mehr als feste politische Maßnahmen

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Immer wieder eingeführte und abgeschaffte Zölle verunsichern die Märkte mehr als feste politische Vorgaben.
  • Die Aktienfutures fielen, nachdem Gerichte eine Zollentscheidung aufgehoben hatten, was zu Verwirrung am Markt führte.

  • Trump könnte den Fall bis vor den Obersten Gerichtshof eskalieren lassen, was die Anleger weiterhin in Atem hält.

  • Die Inflationsdaten und die Kryptowährungspreise fielen, was den Druck auf die Märkte weiter erhöhte.

Die Märkte erwachten am Freitag verunsichert, da das Chaos um die Zollentscheidungen vondent Donald Trump das Vertrauen der Anleger weiter untergrub.

Laut Daten von CNBC fielen die Futures für den Dow Jones Industrial Average im frühen Morgenhandel um 31 Punkte, während die S&P 500-Futures um 0,16 % nachgaben und die Nasdaq-100-Futures um 0,21 % sanken.

Dies geschah nach einer Welle der Unsicherheit am Donnerstag, als ein Bundesgericht zunächst die meisten der vomdentZölle blockierte und sie dann wieder in Kraft setzte, was zu Verwirrung an den globalen Handelsschaltern führte.

Das juristische Drama begann am späten Mittwochabend, als das Gericht für Internationalen Handel beschloss, die meisten der von der Regierung verhängten Zölle einzufrieren. Doch bereits am Donnerstagnachmittag revidierte dasselbe Gericht seine Entscheidung und setzte den eigenen Beschluss vorläufig aus.

Die Aktienkurse geben angesichts des zunehmenden juristischen Chaos nach

Diese ständigen Kurswechsel in der Politik verunsichern sowohl die Märkte als auch die globalen Handelspartner. Der S&P 500, der am frühen Donnerstag noch um fast 0,9 % gestiegen war, fiel rapide, nachdem die Trump-Regierung eine mögliche Berufung angedeutet hatte.

Es geht nicht nur darum, ob die Zölle gut oder schlecht sind, sondern darum, dass niemand weiß, wann sie tatsächlich in Kraft treten. Das lähmt Unternehmen, die Lieferungen planen, und Länder, die Handelsabkommen aushandeln.

Trotz der Turbulenzen haben sich die Aktienmärkte im Mai gut entwickelt. Der S&P 500 liegt in diesem Monat immer noch über 6 % im Plus, der Nasdaq Composite hat um 10 % zugelegt und der Dow Jones um rund 4 %. Allein in dieser Woche stieg der S&P 500 um 2 %, der Dow Jones um 1,4 % und der Nasdaq um 2,3 %.

Händler beobachten die Inflationsdaten genau. Der Index der privaten Konsumausgaben (PCE) für April dürfte eine jährliche Inflation von 2,2 % ausweisen, was einem monatlichen Anstieg von 0,1 % entspricht. Die Kerninflation (ohne Nahrungsmittel und Energie) wird für das Jahr voraussichtlich 2,6 % betragen und damit ebenfalls um 0,1 % gegenüber dem Vormonat steigen. 

Kryptowährungen fallen, da sich Anleger auf die Inflation einstellen

Auch die Kryptomärkte blieben nicht verschont. Bitcoin fiel um 2,8 % und notiert nun bei 105.430 US-Dollar. Ether gab um 4 % auf 2.617 US-Dollar nach, XRPSolanaSolana SolanaSolanaSolanaSolana SolanaSolana (SOL) brach um 6 % ein und steht jetzt bei 162 US-Dollar. Diese Kursverluste sind darauf zurückzuführen, dass Händler versuchen, die zunehmend schwer vorhersehbaren globalen Wirtschaftssignale zu deuten.

Immer wieder eingeführte und abgeschaffte Zölle verunsichern die Märkte mehr als feste politische Vorgaben.
Quelle: TradingView

Interessanterweise liegt der Krypto-Angst- und Gierindex aktuell bei 60, wastronauf Gier hindeutet. Privatanleger sind davon alles andere als begeistert. Laut der American Association of Individual Investors (AAII) ist die pessimistische Stimmung diese Woche auf 41,9 % gestiegen, gegenüber 36,7 % in der Vorwoche. 

Das ist höher als der langjährige Durchschnitt von 31 % und markiert das 26. Mal in 28 Wochen, dass der Pessimismus die Norm übertrifft. Umgekehrt sank die positive Stimmung auf 32,9 % (von 37,7 %) und liegt damit zum 16. Mal in 17 Wochen unter dem historischen Durchschnitt von 37,5 %.

In einer Sonderfrage gaben 64 % derdentan, dass die Zölle neben der Wirtschaftslage und der Inflation die Hauptgründe für die erwarteten Kursverluste an den Märkten in den nächsten sechs Monaten seien. Lediglich 11 % nannten Unternehmensgewinne, 10 % Bewertungen und 9 % Geldpolitik oder Zinssätze als Gründe.

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