- Europäische Staats- und Regierungschefs reagieren positiv auf den Vorstoß des Nvidia-CEOs für eine souveräne KI.
- Der britische Premierminister Keir Starmer kündigt 1 Milliarde Pfund zur Stärkung der nationalen Computerinfrastruktur an.
- Die EU plant Investitionen in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar in vier „KI-Gigafabriken“, um die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern.
Die Botschaft von Nvidia-CEO Jensen Huang zum Thema „souveräne KI“, einem Modell, bei dem Nationen ihre eigenen KI-Systeme entwickeln, um die Autonomie in Bezug auf Sprache, Kultur und Daten zu bewahren, findet in Europa zunehmend Anklang.
Laut Huang sollte KI nicht von einigen wenigen globalen Konzernen oder sich ausschließlich auf Daten aus anderen Ländern stützen. Vielmehr sollten die Nationen die Technologien besitzen, die ihre Wirtschaft antreiben, und sicherstellen, dass die Vorteile direkt ihrer Bevölkerung zugutekommen.
Auf seiner glamourösen Europatournee vergangene Woche machte Huang Station in London, Paris und Berlin. Er traf sich mit Regierungsvertretern, führenden Köpfen der Technologiebranche und Medienvertretern, um für eine robustere KI-Infrastruktur auf dem Kontinent zu werben.
Für Huang könnte der Zeitpunkt nicht besser sein. Während US-amerikanische Technologiekonzerne ihre Kontrolle über die größten Märkte für Smartphones, Suchmaschinen und soziale Medien weiter ausbauen, markiert Europas Kurswechsel einen strategischen Kurswechsel. Die Politik der digitalen Souveränität, also der lokale Aufbau und die Überwachung von KI-Systemen, findet nun auch in höchsten politischen Kreisen Anklang.
Der neu ernannte Premierminister Keir Starmer kündigte Investitionen in Höhe von einer Milliarde Pfund (ca. 1,35 Milliarden US-Dollar) an, um die nationale Rechenkapazität Großbritanniens auszubauen. Er betonte jedoch, dass Großbritannien nicht nur passiver Konsument, sondern auch selbst zum Schöpfer von Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz werden müsse.
dent Emmanuel Macron erklärte auf der VivaTech-Konferenz in Frankreich, dass die KI-Infrastruktur „unseren Kampf um Souveränität“ darstelle. Seine Äußerungen riefentronBeifall beim Publikum aus globalen Technologieführern und Innovatoren hervor und spiegelten die zunehmende Dynamik für die lokale Entwicklung von KI wider.
Neue Technologieabkommen prägen Europas digitale Zukunft
Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte das Projekt und brachte es mit nationaler Sicherheit und wirtschaftlicher Unabhängigkeit in Verbindung. Er betonte, dass Deutschland wichtige digitale Technologien wie KI beherrschen müsse, um seinen Wohlstand zu erhalten.
In Frankreich hat Nvidia eine Partnerschaft mit Mistral, einem schnell wachsenden KI-Startup, geschlossen, um ein Rechenzentrum zu errichten, das eine einheimische Alternative zu ausländischer Cloud-Infrastruktur bietet. Die erste Phase wird mit 18.000 der neuesten KI-Chips von Nvidia betrieben; bis 2026 ist eine Expansion an mehreren Standorten geplant.
Diese Vision gewinnt auch auf EU-Ebene an trac. Im Februar kündigte die Europäische Kommission eine 20-Milliarden-Dollar-Initiative zur Errichtung von vier „KI-Gigafabriken“ auf dem Kontinent an.
Trotz eines großen Pools an Talenten und Forschungserfolgen hinkt Europa den USA und China bei der Entwicklung und dem Einsatz großflächiger KI-Systeme lange hinterher. Ein wesentlicher Grund dafür ist die fehlende Recheninfrastruktur im eigenen Land.
Amerikanische Firmen dominieren derzeit den europäischen Markt für Cloud-Dienste. Nur wenige einheimische KI-Startups, wie Mistral in Frankreich und Aleph Alpha in Deutschland, versuchen, global wettbewerbsfähig zu sein.
Huangs Forderung nach einer souveränen KI, die einst als naives oder utopisches Ziel abgetan wurde, prägt nun die konkrete Politik. Sie drängt Europa dazu, von der Regulierung zum Aufbau überzugehen.
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