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Nvidia will die Produktion des H200-Chips steigern, um China zu besänftigen.

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
  • Nvidia erwägt eine Produktionssteigerung des H200, da die chinesische Nachfrage das derzeitige Angebot übersteigt.
  • China hat die Einfuhr von H2O2 noch nicht genehmigt und hat Dringlichkeitssitzungen einberufen, um eine Entscheidung zu treffen.
  • Der H200 ist weitaustronals die derzeit in China hergestellten Chips, was zu hohen Bestellungen von Unternehmen wie Alibaba und ByteDance führt.

Nvidia erwägt eine Produktionsausweitung für seine H200-Chips, nachdem die Nachfrage chinesischer Käufer die aktuellen Produktionskapazitäten des Unternehmens deutlich überstiegen hat. Laut Reuters teilte das Unternehmen seinen Kunden in China mit, dass es Möglichkeiten zur Kapazitätserweiterung prüft, da die Bestellungen die derzeitigen Kapazitäten überstiegen haben.

Der Ansturm begann, nachdem US-dent Donald Trump erklärte, die Regierung werde Nvidia den Export des H200 nach China erlauben, sofern das Unternehmen eine Gebühr von 25 % auf die Umsätze entrichte. Diese Regelung machte den H200 zu dem Chip, den sich nun jedes große chinesische Unternehmen sichern will.

Chinesische Unternehmen reagierten umgehend auf die Nachricht. Firmen wie Alibaba und ByteDance kontaktierten Nvidia diese Woche, um große Mengen zu bestellen und nachzufragen, wie schnell sie diese erhalten können.

Nvidia erklärte angeblich auch, dass man daran arbeite, „die Lieferkette so zu gestalten, dass der lizenzierte Verkauf des H200 an autorisierte Kunden in China keine Auswirkungen auf die Belieferung von Kunden in den Vereinigten Staaten hat.“

Die chinesische Genehmigung steht jedoch noch aus. Drei mit der Situation vertraute Personen gaben an, dass Beamte in Peking am Mittwoch Dringlichkeitssitzungen abhielten, um zu entscheiden, ob der Chip überhaupt ins Land eingeführt werden darf.

China wägt Genehmigungen und Nachfragedruck ab.

Chinesische Käufer sind aufgrund der angespannten Versorgungslage besorgt. Reuters berichtete, dass derzeit nur sehr geringe Mengen an H200-Chips hergestellt werden.

Nvidia ist mit dem Aufbau seiner Blackwell-Produktionslinie und der Vorbereitung seiner Rubin-Produktionslinie beschäftigt, wodurch Ressourcen vom H200-Projekt abgezogen wurden. China fordert Antworten, und Nvidia hat seine Kunden über die aktuellen Liefermengen informiert, ohne jedoch konkrete Zahlen zu nennen.

Der H200 wird seit letztem Jahr in Serie gefertigt. Er ist der schnellste Chip der älteren Hopper-Familie und wird von TSMC im 4-nm-Verfahren hergestellt. TSMC äußerte sich nicht zur Höhe der für Nvidia reservierten Kapazitäten, verwies aber auf Aussagen des Vorsitzenden CC Wei zur steigenden Nachfrage nach KI-Lösungen und den langfristigen Produktionsplänen des Unternehmens.

Chinesische Firmen wollen den H200, weil er dertronChip ist, den sie legal erwerben können. Er bietet etwa die sechsfache Leistung des H20, eines Chips, den Nvidia Ende 2023 speziell für China entwickelt hat und der aufgrund von US-Vorschriften eingeschränkt ist.

China treibt gleichzeitig sein eigenes Chip-Ökosystem voran. Die einheimischen Unternehmen haben das Leistungsniveau von H200 noch nicht erreicht, und diese Diskrepanz hat Befürchtungen ausgelöst, dass die Zulassung von H200 den lokalen Fortschritt verlangsamen könnte.

Nori Chiou, Investmentdirektor bei White Oak Capital Partners, sagte, die Rechenleistung des H200 sei „etwa 2-3 Mal so hoch wie die der fortschrittlichsten im Inland hergestellten Beschleuniger“.

Er fügte hinzu, dass Cloud-Anbieter und Unternehmenskunden riesige Bestellungen aufgeben und die Regierung unter Druck setzen, die Beschränkungen zu lockern. Die Nachfrage in China übersteigt die lokale Produktionskapazität bei Weitem.

Offizielle Vertreter erörterten auch die Möglichkeit, H200-Importe an den Kauf inländischer Chips zu koppeln. Zwei mit den Gesprächen vertraute Personen gaben an, dass die Idee darin bestehe, Käufer zu verpflichten, für jede importierte H200-Einheit eine bestimmte Menge lokaler Chips zu erwerben.

Nvidia prüft neue Kapazitäten angesichts zunehmender Spannungen in der Branche.

Jede Kapazitätserweiterung ist für Nvidia schwierig. Das Unternehmen wechselt zu Rubin und konkurriert mit Firmen wie Google um die begrenzten Fertigungsplätze für High-End-Chips bei TSMC.

Selbst wenn Nvidia mehr H200-Einheiten haben möchte, muss das Unternehmen um einen Platz auf denselben Produktionslinien kämpfen, die alle anderen auch haben wollen.

China versucht außerdem, seine Chip-Kapazitäten durch SMIC auszubauen. Der Kirin 9030-Chip, der in Huaweis Mate 80-Smartphones zum Einsatz kommt, wird mit SMICs aktualisiertem 7-nm-Verfahren gefertigt. Laut dem Marktforschungsunternehmen TechInsights nutzt der Chip SMICs N+3-Prozess, eine skalierte Erweiterung des N+2-Prozesses.

Es hieß aber auch, dass der N+3-Prozess noch weit hinter der von TSMC und Samsung verwendeten 5-nm-Technologie zurückliege. China setzte TechInsights im Oktober sogar auf seine Liste unzuverlässiger Unternehmen, nachdem das Unternehmen Berichte über die Fortschritte von Huawei und SMIC veröffentlicht hatte.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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