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Nvidia tritt der 2 Milliarden Dollar schweren India Deep Tech Alliance bei, um KI-Startups zu beraten

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
Nvidia tritt der 2 Milliarden Dollar schweren India Deep Tech Alliance bei, um KI-Startups zu beraten.
  • Nvidia ist als Gründungsmitglied der 2 Milliarden Dollar schweren India Deep Tech Alliance (IDTA) beigetreten, um aufstrebende KI-Startups auszubilden und zu betreuen und so seine KI-Präsenz in Indien zu stärken.
  • Das Nvidia Deep Learning Institute wird Schulungen und technische Vorträge anbieten, um KI-Systeme zu steuern und Entwickler zu befähigen. 
  • Laut PIB India haben sich die Bruttoausgaben Indiens für Forschung und Entwicklung in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Der US-amerikanische Chiphersteller Nvidia ist Gründungsmitglied der 2 Milliarden US-Dollar schweren IDTA und unterstützt indische KI-Startups mit Mentoring. Das Nvidia Deep Learning Institute bietet Schulungen und Fachvorträge an, um KI-Systeme zu entwickeln und Entwickler zu befähigen.  

Der Technologiekonzern schloss sich einer Gruppe von Risikokapital- und Private-Equity-Investoren an, die 2 Milliarden US-Dollar für Investitionen in Spitzentechnologien wie Halbleiter, Energie, Biotechnologie, Raumfahrt, Robotik und KI zusagten. Das Unternehmen machte jedoch keine Angaben zu seinem eigenen Beitrag zu der zugesagten Summe, zu Schulungszielen oder zu Zeitplänen.  

Vishal Dhupar, Geschäftsführer von Nvidia für Südasien, erklärte, sein Unternehmen wolle die Entwicklung von KI-Systemen in Indien und die Förderung von Entwicklern unterstützen. Zudem strebe man enge Beziehungen zu politischen Entscheidungsträgern, Unternehmern und Investoren an.  

Indiens KI-Wachstum beschleunigt sich 

Sriram Viswanathan, Gründungsmitglied des Exekutivrats der IDTA, erklärte, dass sich das Tempo der KI-Innovationen in Indien beschleunige und dass zahlreiche Deep-Tech-Unternehmen seines Landes innerhalb von fünf Jahren weltweite Anerkennung erlangen könnten. Viswanathan ist überzeugt, dass Nvidias umfassende Expertise in den Bereichen KI-Systeme, Ökosystementwicklung und Software dem Netzwerk von Unternehmern und Investoren der IDTA zugutekommen wird.  

Die indische Regierung fördert Berichten zufolge aktiv Innovation und Forschung im Bereich Deep Tech durch umfangreiche Initiativen. Sie hat über das Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprogramm für Deep-Tech-Unternehmen investiert. 

Premierminister Narendra Modi gab am 3. November außerdem bekannt, dass Indien den AI Impact Summit 2026 ausrichten wird. Es wird erwartet, dass hochrangige Politiker, Staatsoberhäupter und Wirtschaftsführer, darunter Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, und Jensen Huang, CEO von Nvidia, an der Veranstaltung teilnehmen werden. 

OpenAI zählt Indien Berichten zufolge zu seinen zweitgrößten Nutzern, da Nvidias Engagement in dem Land mit einem weltweit stark gestiegenen Interesse am indischen KI-Markt zusammenfällt. Google hat kürzlich 15 Milliarden US-Dollar für den Bau eines KI-Zentrums in Visakhapatnam zugesagt.

Indien verdoppelt die Bruttoausgaben für Forschung und Entwicklung

PIB India, die zentrale Kommunikationsagentur der indischen Regierung, berichtete am 4. November, dass sich die Bruttoausgaben des Landes für Forschung und Entwicklung (FuE) in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt haben. Die Agentur fügte hinzu, dass die Regierung FuE in den Mittelpunkt ihrer „Viksit Bharat@2047“

Gleichzeitig haben Bemühungen um eine stärkere Beteiligung des privaten und öffentlichen Sektors, eine engere Verzahnung von Industrie und Wissenschaft sowie die Förderung von Technologie-Startups ein wegweisendes Innovationszentrum geschaffen, das Indiens Entwicklung maßgeblich vorantreibt. Die Agentur erklärte, die anhaltenden institutionellen Reformen und die gezielte Politik der Regierung hätten zu dem stetigen Anstieg der Ausgaben für Forschung und Entwicklung beigetragen.

Die Pro-Kopf-Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind ebenfalls kontinuierlich gestiegen, wobei der Privatsektor etwa 36 % des gesamten Bruttoausgabenbudgets für Forschung und Entwicklung (GERD) trägt, während die Regierung die restlichen 64 % übernimmt. Indien belegt weltweit den dritten Platz bei den Doktortiteln in Naturwissenschaften und Ingenieurwesen (S&E) nach den USA und China.

Indien hat am 3. November den mit 1 Billion Rupien ausgestatteten F&E-Fonds (Forschung, Entwicklung und Innovation) ins Leben gerufen und damit einen wichtigen Meilenstein zur Stärkung des indischen Forschungs- und Entwicklungsökosystems gesetzt. Ziel des Programms ist es, ein von der Privatwirtschaft getragenes Innovationsumfeld zu schaffen, um den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt des Landes zu fördern. Es soll private Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation in strategischen und zukunftsträchtigen Sektoren anregen.

Das Programm bietet zudem Risikokapital und Wachstumskapital, um bestehende Herausforderungen bei der Finanzierung privater Forschung zu bewältigen. Es konzentriert sich darauf, die Einführung neuer Technologien zu fördern, den Wettbewerb in aufstrebenden Bereichen zu stärken und Innovationen anzuregen. 

PIB India stellte fest, dass zukunftsorientierte politische Maßnahmen und ein solider institutioneller Rahmen die Innovationsentwicklung des Landes geprägt haben. Die Behörde erklärte außerdem, die Regierung habe zahlreiche Reformen eingeleitet, um Indien zu einem globalen Zentrum für Forschung und Unternehmertum in aufstrebenden Sektoren zu machen.   

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