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Nvidia investiert in autonomes Fahren, nachdem der KI-Chiphersteller ARM verkauft wurde

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Nvidia investiert in autonomes Fahren, nachdem der KI-Chiphersteller ARM verkauft wurde
  • Nvidia investierte 25 Millionen Dollar in das chinesische Startup WeRide für selbstfahrende Autos, sicherte sich 1,7 Millionen Aktien und ließ den Aktienkurs von WeRide im vorbörslichen Handel um über 90 % in die Höhe schnellen.
  • Nvidia reduzierte seine Beteiligung an Arm Holdings um 44 Prozent und senkte damit seine Investition auf 136 Millionen US-Dollar, Arm bleibt aber seine größte Aktienbeteiligung.
  • Das Unternehmen trennte sich von mehreren KI-Investitionen, darunter Serve Robotics, SoundHound AI und Nano-X Imaging, was zu einem Kurssturz ihrer Aktien um bis zu 36 % führte.

Nvidia hat 25 Millionen Dollar in das chinesische Start-up-Unternehmen für selbstfahrende Autos, WeRide, investiert, was natürlich eine große Veränderung im Investitionsschwerpunkt darstellt, nachdem man seine Beteiligung am britischen Chiphersteller Arm Holdings reduziert hatte.

Laut einem am 31. Januar eingereichten 13F-Bericht hält der KI-Riese nun 1,7 Millionen Aktien von WeRide. Die Ankündigung ließ den Aktienkurs von WeRide steigen im vorbörslichen Handel um über 90 %

Das in Guangzhou ansässige Unternehmen WeRide, spezialisiert auf Robotaxis, autonome Minibusse und Müllfahrzeuge, baut seine Präsenz im Bereich des autonomen Fahrens kontinuierlich aus. Gegründet 2017 im Silicon Valley, wurde das Unternehmen später auf den Cayman Islands registriert, bevor es 2019 Chinas ersten Robotaxi-Service startete. Im Oktober 2024 erfolgte der Börsengang an der Nasdaq, um große KI-Investorentrac, die vom Potenzial autonomer Technologien profitieren wollen.

Nvidia steigt aus wichtigen KI-Investitionen aus

Gleichzeitig reduzierte Nvidia seine Beteiligung an Arm Holdings um 44 % und senkte damit seine Investition in den britischen Chipdesigner auf 136 Millionen US-Dollar. Trotz dieser Reduzierung blieb Arm Ende 2024 Nvidias größte Beteiligung.

Der Technologiekonzern zog sich zudem aus mehreren KI-bezogenen Beteiligungen zurück, darunter Serve Robotics, SoundHound AI und Nano-X Imaging. Die Kursverluste lösten Marktturbulenzen aus: Serve Robotics brach im vorbörslichen Handel um 36 % ein, SoundHound AI um fast 25 %.

Unterdessen erwarb Nvidia eine Beteiligung im Wert von 33 Millionen US-Dollar an der Nebius Group, einem Unternehmen für KI-Infrastruktur. Die Investition ließ die Nebius-Aktie vor Börsenbeginn um über 10 % in die Höhe schnellen.

Während Nvidia sein Portfolio neu strukturiert, macht Chinas Technologiesektor große Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz. Eine von chinesischen Forschern durchgeführte, von Fachkollegen begutachtete Studie ergab, dass im Inland hergestellte GPUs eine fast zehnfache Leistungssteigerung erzielt haben und damit einige der leistungsstärksten US-Supercomputer übertreffen, die auf Nvidias Hardware basieren.

Das Forschungsteam führte den Leistungssprung auf fortschrittliche Softwareoptimierungstechniken zurück, die es chinesischen Chips ermöglichten, amerikanische Prozessoren bei bestimmten wissenschaftlichen Berechnungen zu übertreffen.

Ein an der Studie beteiligter Forscher merkte an: „Diese Entwicklung verringert die Abhängigkeit von ausländischer Halbleitertechnologie erheblich.“ Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die verschärften Technologiesanktionen Washingtons unbeabsichtigte Folgen haben könnten und China zu größerer Selbstversorgung bei kritischer Chiptechnologie drängen.

Branchenexperten warnen davor, dass Software-Lösungen modernste Hardware langfristig nicht ersetzen können. Pekings Innovationsbemühungen im Inland lassen jedoch nicht nach. Umfangreiche Simulationen für Stadtplanung, Hochwasserschutz und andere komplexe Modelle erfordern enorme Rechenleistung und stärken damit Chinas KI-Vormachtstellung, so Analysten von Goldman Sachs.

Nvidias jüngste Schritte deuten darauf hin, dass das Unternehmen trotz des sich verschärfenden globalen Wettbewerbs im Chipbereich stark auf KI-gestützte Mobilität setzt. Der Wechsel von traditionellen Halbleiterinvestitionen hin zu autonomem Fahren und KI-Infrastruktur könnte eine neue Ära für den Technologiekonzern einläuten.

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