Wer seine Krypto-Mining-Aktivitäten nicht meldet, muss mit einer Geldstrafe von 5000 US-Dollar durch die FINRA rechnen

Justizministerium. Aufgenommen am 7. April 2007. Foto: Scott
Laut Dokumenten vom Montag dieser Woche (10. Juni) wurde ein ehemaliger Mitarbeiter von Merrill Lynch von der US-amerikanischen Finanzmarktaufsicht FINRA mit einer Geldstrafe belegt. Das Dokument wurde bereits als authentisch bestätigt und sieht eine Geldstrafe von 5.000 US-Dollar vor, da der Betroffene seine Aktivitäten im Bereich des Kryptowährungs-Minings innerhalb der US-amerikanischen Gerichtsbarkeit nicht gemeldet hatte.
FINRA wurde erstmals über die Bergbauaktivitäten informiert, nachdem sie das zuvor von dem Mitarbeiter eingereichte Annahme-, Verzichts- und Einverständnisschreiben geprüft hatte. Laut der Aufsichtsbehörde hatte der Mitarbeiter, Kyung Soo Kim, gegen nationale Standards verstoßen, was weitere Untersuchungen nach sich zog.
Um die Geldstrafe zu vermeiden, hätte Kim die FINRA über seine Aktivitäten in einem separaten Unternehmen zum Schürfen von Kryptowährungen während seiner Anstellung bei Merrill Lynch im Jahr 2017 informieren müssen. Tatsächlich waren die Schürfaktivitäten der Grund für Kims Entlassung im Jahr 2018.
Wegen des Verstoßes wird Kim zusätzlich zu seiner Geldstrafe von 5.000 US-Dollar für einen Monat von allen FINRA-nahen Unternehmen ausgeschlossen. Viele würden sagen, dass dies eine recht milde Strafe sei.
Dies ist defikein Verstoß gegen die Krypto-Regulierungen in den Vereinigten Staaten, der von der SEC geahndet würde, aber er sendet eine Botschaft an die lokale Krypto-Community: Egal wie klein man sich auch wähnen mag, um sich damit zu befassen, man würde sich irren, wenn man mit den gleichen Konsequenzen konfrontiert würde.
Es ist unklar, ob FINRA die Jagd nach Regelverstößen fortsetzen wird, aber ähnliche Fälle könnten in Zukunft vermehrt auftreten.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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