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Nordkorea könnte das Zentrum von Cyberangriffen auf Kryptowährungen sein

VonCarisbel GuaramatoCarisbel Guaramato
Lesezeit: 2 Minuten
Krypto-Ransomware

Zusammenfassung (TL;DR)

• Südkoreanische Forscher vermuten, dass die Cyberkriminellen von Pjöngjang aus organisiert werden.
• Nordkorea könnte für mindestens fünf Cyberangriffe auf westliche Börsen verantwortlich sein.

Ein US-Regierungsagent enthüllte kürzlich, dass Nordkorea sich zu einem Zentrum illegaler Kryptowährungsgeschäfte entwickelt. Der Agent geht davon aus, dass das ostasiatische Land Geldwäsche mithilfe von Kryptowährungen unterstützt und zudem Hacker beherbergt, die mindestens drei bekannte Kryptobörsen ausgenutzt haben. Die Namen der Hacker wurden jedoch nicht veröffentlicht.

Mit dem globalen Wachstum des Kryptomarktes steigen Kriminalität, Geldwäsche und Gelddiebstahlmatican. Laut US-Staatsanwaltschaft könnten diese Cyberangriffe nach laufenden Ermittlungen aus Russland und Nordkorea stammen.

Südkoreanische Behörde untersucht Angriffe Nordkoreas

Nordkorea

Laut einer südkoreanischen Nachrichtenagentur sind die Vorwürfe gegen Nordkorea bezüglich der Kryptoangriffe begründet. Die AIPS veröffentlicht Daten eines Kryptounternehmens, das seit fünf Jahren Operationen im Nachbarland untersucht.

Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Angriffe auf Krypto-Unternehmen in Slowenien und Indonesien in den Jahren 2017 bzw. 2018 von Nordkorea verübt worden sein könnten. Auch die Untersuchungsplattform liefert Hinweise darauf, dass der Gelddiebstahl bei der New Yorker Kryptobörse im Jahr 2020 in Nordkorea geplant wurde.

Diese Ermittlungen werden von US-amerikanischen und südkoreanischen Behörden unterstützt, die Cyberangriffe eindämmen wollen. Die Ermittler beschränken sich nicht darauf, die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang des Raubüberfalls auf die Kryptobörse Bithumb im Jahr 2017 zu beschuldigen, bei dem über 280 Millionen US-Dollartracwurden. Die südkoreanischen Behörden machen das Nachbarland auch für den Angriff auf YouBit verantwortlich, der zur Schließung der Kryptoplattform aufgrund von Insolvenz führte.

Cyberhacker werden in Pjöngjang ausgebildet

Agenten zufolge bildet die Regierung verschiedene Hacker aus, die von Pjöngjang, der Hauptstadt, aus Straftaten begehen sollen. Die Cyberangriffe begannen vermutlich 2017 gegen Börsen im Westen, wurden aber später auf andere Gebiete ausgeweitet.

Nordkorea hat jedoch Schwierigkeiten, seine illegal geschürften oder gestohlenen Kryptowährungen zu liquidieren. Dies liegt an den Sanktionen, die das Land in den USA und anderen Ländern verhängt hat. Studien zeigen jedoch, dass die blockierte Region Fortschritte bei der Entwicklung neuer Technologien zur Umgehung dieser Sanktionen erzielt.

Zu den möglichen Strategien der Nordkoreaner gehört die sogenannte „Peel Chain“. Dabei werden die Token über verschiedene Transaktionen an eine Krypto-Plattform gesendet, um ihre wahre Herkunft zu verschleiern. Mit dieser Strategie lassen sich auch die Warnsignale südkoreanischer Forscher umgehen.

Forscher vermuten, dass der Bitcoin Boom diese Kryptoangriffe begünstigt. Die führende Kryptowährung wird derzeit bei fast 50.000 US-Dollar gehandelt und weist eine Marktkapitalisierung von über 900 Milliarden US-Dollar auf. Obwohl die nordkoreanischen Angriffe noch nicht vollständig unterbunden sind, vermuten die südkoreanischen und amerikanischen Behörden eine dahinterstehende Organisation.

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Carisbel Guaramato

Carisbel Guaramato

Carisbel ist seit über vier Jahren eine begeisterte Content-Creatorin und widmet sich vor allem Blogs und Technologie-News. Sie hat ihre Fähigkeiten als Social-Media-Kommunikatorin weiterentwickelt und findet nun weltweit Krypto- und Blockchain-News, die sie über Cryptopolitanneutral und prägnant präsentiert.

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