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Ein nigerianisches Kryptowährungs-Wallet soll einen Exit-Scam in Höhe von 1 Million US-Dollar abgewickelt haben

VonManasee JoshiManasee Joshi
2 Minuten Lesezeit
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Bei der nigerianischen Kryptowährungs-Wallet Satowallet besteht der Verdacht , dass sie durch einen Exit-Scam über eine Million Dollar (1 Million US-Dollar) erbeutet hat, wodurch die Einlagen der Nutzer eingefroren wurden.

Heutzutage nutzen Betrüger im Kryptowährungsbereich sowohl altbekannte als auch moderne Methoden, um Menschen in Schneeballsysteme, Cyberkriminalität oder Exit-Scams zu locken. Anleger müssen daher stets wachsam gegenüber potenziellen Straftaten in der Kryptowährungsbranche sein. Leider bleiben viele raffinierte und zugleich verlockende Betrugsmaschen oft unentdeckt, und der mutmaßliche Exit-Scam von Satowallet ist ein solches Beispiel.

Satowallet wurde 2017 gegründet und gab an, eine in Dubai ansässige Kryptowährungs-Wallet zu sein, während das Mutterunternehmen Blockchain Tech Hub seinen Sitz in der nigerianischen Hauptstadt Abuja hatte. Die Wallet war bis April dieses Jahres sehr beliebt, als Nutzer begannen, Zweifel an ihrer Legitimität zu äußern.

Nutzer von Kryptowährungs-Wallets wecken Misstrauen

Berichten zufolge wandten sich einige Nutzer an die sozialen Medien, als es zu Problemen bei den Auszahlungen kam. Obwohl der CEO des Unternehmens behauptet, es habe sich um eine technische Störung gehandelt, nutzte die Firma jede Gelegenheit, die Auszahlungen zu verzögern und gab Upgrade- und Wartungsarbeiten als Grund an.

Nach dem letzten Scheinmanöver, im Juni Maßnahmen zur Kundenidentifizierung (KYC) durchzusetzen, kündigte das Unternehmen manuelle Auszahlungen an und ging schließlich im August offline. Ab diesem Zeitpunkt ging es für die Firma bergab.

Laut dem Unternehmen wurde der Online-Betrieb wiederhergestellt, nur um festzustellen, dass Kundengelder verschwunden waren. Offenbar sind die Coins auf unerklärliche Weise aus den privaten Schlüsseln und Backups verschwunden.

Obwohl der CEO von Satowallet weiterhin die Schuld für das Debakel dem Rechenzentrum zuschiebt, das die Kryptowährungsbestände von den Wallet-Servern gestohlen haben soll, muss sich erst noch zeigen, ob es dem Unternehmen tatsächlich gelungen ist, einen der größten Exit-Scams in der nigerianischen Kryptowährungsbranche zu begehen.

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Manasee Joshi

Manasee Joshi

Manasee ist eine begeisterte Leserin und leidenschaftliche Autorin und hat sich kürzlich entschieden, sich ganz dem freiberuflichen Schreiben zu widmen. Mit einem Abschluss in Anglistik und Erfahrungen in den Bereichen Verwaltung, Personalwesen, Finanzen, Literatur, Kreativität und Innovation erstellt sie ansprechende und fesselnde Inhalte für die Krypto- und Blockchain-Community.

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