Entschädigungszahlungen für die Opfer des Mount-Gox-Unglücks werden bald ausgezahlt

Zusammenfassung (TL;DR)
- CoinLab will die Opfer von MT Gox entschädigen.
- Gemischte Gefühle begleiten den CoinLab-Vorschlag.
Die Opfer des Mt. Gox-Vorfalls von 2014dent nun auf Hoffnung blicken, da Hilfe unterwegs zu sein scheint. Nachdem Entschädigungs- und Rehabilitationsmaßnahmen für die Opfer mehrfach verschoben wurden, plant CoinLab Inc. gemeinsam mit Nobuaki Kobayashi nun eine Form der Unterstützung für die Kunden der Kryptobörse.
Die von CoinLab und Nobuaki Kobayashi geplante Entschädigung für Mt Gox würde den Opfern Zugang zu bis zu 90 Prozent der verbleibenden Bitcoin ermöglichen, die sie 2014 an der japanischen Börse verloren haben.
Da in dieser Angelegenheit jedoch ein Gerichtsverfahren anhängig ist, erklärte CoinLab, dass die Gläubiger dem Entschädigungsplan von Mt Gox zustimmen müssen und möglicherweise erst nach Abschluss des Gerichtsverfahrens eine vorzeitige Entlastung erhalten werden.
schwierig und ergebnislos Klagen.
Coinlab gab bekannt, dass für jede gesperrte Münze, auf die ein Anspruch geltend gemacht wird, 0,23 BTC zurückgezahlt werden. Das Unternehmen erklärte, die Opfer würden aus dem Treuhandfonds entschädigt.
Mt. Gox, was geschah im Jahr 2014?
Das Krypto-Unternehmen war damals die größte Kryptobörse mit Hauptsitz in Tokio, Japan.
Das Unternehmen wickelte über 70 Prozent aller im Umlauf befindlichen Bitcoin ab, als es noch aktiv war, und stellte den Handel plötzlich ein sowie schloss seine Website und seinen Börsenservice. Monate nach der Handelseinstellung leitete es die Liquidation ein.
Mt. Gox gab damals bekannt, dass 850.000 BTC aus ihren Kassen gestohlen wurden, 200.000 davon seien später wieder aufgetaucht. Die Börse konnte die Umstände des Verschwindens der Coins nicht erklären und ist deswegen bis heute in mehrere Rechtsstreitigkeiten verwickelt.
Gemischte Gefühle bezüglich des CoinLab Mt Gox Vergütungsplans
Sowohl auf Reddit als auch auf Twitter stieß der Vorschlag von CoinLab auf Ablehnung.
Ein Nutzer im Insolvenz-Subreddit behauptete, CoinLab würde 10 Prozent des verbleibenden Gewinns erhalten, während ein anderer Twitter-Nutzer dies als „Fake News“ bezeichnete.
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