Mit der Verschärfung der US-Wirtschaftskrise wird die Zahl der Arbeitslosen weiter steigen. Dies belegen dent , die zeigen, dass allein in der vergangenen Woche weitere 4,4 Millionen Amerikaner Arbeitslosengeld beantragt haben.
In den USA stellen Arbeitnehmer in historisch hohem Maße Anträge auf Arbeitslosenhilfe. Statistiken zeigen, dass in den letzten fünf Wochen fast 26 Millionen Amerikaner Arbeitslosengeld beantragt haben.
US-Wirtschaftskrise
Diese Zahlen übertreffen bei weitem die Zahl der Arbeitslosen auf dem Höhepunkt der großen Rezession im Jahr 2008.
Die steigende Arbeitslosigkeit ist ein ernstes Warnsignal für die wirtschaftliche Lage. Die US-Wirtschaft ist stark vom Konsumdent , der bis zu 70 Prozent des gesamten BIP ausmacht. Darüber hinaus führt eine hohe Arbeitslosigkeit zu düsteren Wirtschaftsaussichten.
Wenn sich die Dinge so weiterentwickeln wie bisher, werden die Insolvenzen sich weiter nach oben in der Lieferkette ausbreiten, und die US-Wirtschaftskrise könnte die Coronavirus-Pandemie an Schwere übertreffen.
Wie Ökonomen vermuten, befinden wir uns derzeit in einer Deflationskrise, die durch eine schwache Nachfrage verursacht wird. Aufgrund der gesunkenen Nachfrage verzeichnen Unternehmen geringere Gewinne, was wiederum zu Entlassungen geführt hat.
Wenn der Lockdown andauert, wird die Zahl der Arbeitslosen weiter rasant ansteigen. Obwohl Präsident dent Trump die Wirtschaft unbedingt wieder öffnen will, sind seine Möglichkeiten begrenzt, da das Coronavirus in den Vereinigten Staaten immer noch täglich über 2.000 Todesopfer fordert. Angesichts dieser Zahlen erscheint eine geplante Wiederöffnung der Wirtschaft kaum umsetzbar.
Während der IWF optimistisch auf eine V-förmige Erholung hofft, teilen andere diese Einschätzung möglicherweise nicht. Der IWF erwartet einen deutlichen Aufschwung im Jahr 2021. Angesichts der anhaltenden Verschlechterung der Lage erscheint dies jedoch immer unwahrscheinlicher.
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