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Das französische KI-Start-up Mistral sucht mit einer Bewertung von 10 Milliarden Dollar nach Finanzierung, um mit US-amerikanischen und chinesischen Konkurrenten mithalten zu können

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 2 Minuten
  • Mistral hat angekündigt, 1 Milliarde Dollar bei einer Bewertung von 10 Milliarden Dollar, gegenüber 5,8 Milliarden Euro, einwerben zu wollen.
  • Der Umsatz des Unternehmens dürfte auf über 100 Millionen Dollar jährlich trac.
  • Die eingeworbenen Mittel könnten das geplante 8,5 Milliarden Euro teure Rechenzentrumsprojekt unterstützen.

Mistral peilt in einer neuen Finanzierungsrunde einen starken cash an, der die Unternehmensbewertung auf 10 Milliarden Dollar treiben könnte, um mit US-amerikanischen und chinesischen Konkurrenten mithalten zu können. 

Das französische KI-Startup strebt eine Finanzierung in Höhe von 1 Milliarde Dollar an, um sich als führender europäischer Konkurrent der finanzstärkeren US-amerikanischen und chinesischen KI-Firmen zu positionieren.

Mistrals Milliarde-Dollar-Finanzierungsrunde dient dem Ausbau der Infrastruktur und der Produktreichweite

Die neue Finanzierungsrunde wird das Unternehmen mit rund 10 Milliarden US-Dollar bewerten, was einen deutlichen Anstieg gegenüber der vorherigen Bewertung von 5,8 Milliarden Euro bedeutet. An der geplanten Finanzierungsrunde beteiligen sich Risikokapitalgeber und der MGX AI-Fonds aus Abu Dhabi. Die Erlöse sollen die Markteinführung des Mistral-Chatbots und die weitere Verbesserung der LLMs unterstützen.

Seit seiner Gründung im Jahr 2023 positioniert sich Mistral als Alternative zu US-amerikanischen Unternehmen wie OpenAI und Google. Die LLMs des Unternehmens sind modular und benutzerfreundlich gestaltet, sodass Anwender die Modelle an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können.

Seit der letzten Finanzierungsrunde im Juni 2024, bei der 600 Millionen Euro eingesammelt wurden, ist Mistral auf trac, die 100-Millionen-Dollar-Marke beim Jahresumsatz zu überschreiten, sofern die aktuelle Umsatzdynamik anhält. Dieses Wachstum wurde maßgeblich durch einige wenige hochkarätigetracgetragen.

Zu den aktuellen Kunden des Unternehmens zählen BNP Paribas, AXA und CMA CGM, deren milliardenschwerer Eigentümer Rodolphe Saadé das Startup ebenfalls unterstützt. Zu den Investoren von Mistral gehören außerdem Lightspeed Venture Partners, General Catalyst, die französische Staatsbank BPI France und der Telekommunikationsmagnat Xavier Niel.

Europa will seine eigene souveräne KI

Der französischedent Emmanuel Macron hat sich für die Entwicklung einer „souveränen“ europäischen KI eingesetzt, und Mistral gilt weithin als die beste Chance der Region, eine solche Fähigkeit aufzubauen.

Allerdings haben US-amerikanische Konkurrenten wie OpenAI und Anthropic die Messlatte hinsichtlich technologischer Größe und Finanzierungsvolumen hoch gelegt. Mistrals Ziel von 10 Milliarden US-Dollar ist zwar für ein zweijähriges Start-up beeindruckend, verdeutlicht aber den Abstand zu den US-amerikanischen Branchenführern.

Der Fokus des Unternehmens auf Offenheit und Modellanpassung bringt es in Konkurrenz zu Metas Llama-Modellen und dem chinesischen Unternehmen Deepseek, die beide modulare und frei zugängliche KI-Tools vorantreiben.

Im Mai kündigte das Unternehmen Pläne zum Bau eines großflächigen Rechenzentrums außerhalb von Paris an. Dies ist Teil seiner langfristigen Strategie zur Unterstützung des Trainings und der Implementierung von KI-Modellen. Das neue Kapital könnte den Bau dieses Rechenzentrums beschleunigen und Mistrals Kapazität erhöhen, seine Modelle zu skalieren und einen größeren Kundenstamm zu bedienen.

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