Michael Saylor von MicroStrategy veröffentlicht Krypto-Framework als Leitfaden für US-dent Trump

- Michael Saylor könnte dem Krypto-Beratungsgremium von Trump beitreten und erklärte, er sei offen dafür, die Politik für digitale Vermögenswerte für die neue Regierung mitzugestalten.
- MicroStrategy hat soeben weitere 15.350 Bitcoin für 1,5 Milliarden Dollar gekauft und damit seinen Gesamtbestand auf 439.000 BTC erhöht, die nun einen Wert von 45,6 Milliarden Dollar haben.
- Die Trump-Regierung plant die Einrichtung einer Bitcoin Reserve und die Bildung eines Krypto-Beratungsgremiums mit Führungskräften von Ripple, Kraken und Circle.
Michael Saylor, der Vorsitzende von MicroStrategy, hat gerade ein Rahmenkonzept veröffentlicht, das direkt darauf abzielt, der Trump-Regierung bei der Ausarbeitung ihrer Kryptopolitik zu helfen.
Laut Saylor ist es:
„Eine strategische Politik für digitale Vermögenswerte, die den US-Dollar stärken, die Staatsverschuldung neutralisieren und Amerika als globalen Marktführer in der digitalen Wirtschaft des 21. Jahrhunderts positionieren kann – und damit Millionen von Unternehmen stärkt, Wachstum fördert und Billionen an Wert schafft.“
Was beinhaltet das Rahmenwerk?
Saylors Rahmenwerk beginnt mit der Einteilung digitaler Assets in sechs glasklare Kategorien, basierend auf ihrer Funktionsweise, ihrem Zweck und ihrer Absicherung. Bitcoin? Das ist eine „digitale Ware“ – kein Emittent, kein Mittelsmann, sondern reine dezentrale Macht.
Dann gibt es noch digitale Wertpapiere (wie Aktien und Anleihen), digitale Währungen, die an Fiatgeld gekoppelt sind, digitale Token für den Einsatz in Ökosystemen, digitale NFTs für den einzigartigen Besitz von Dingen wie Kunst und digitale ABTs, die durch physische Güter wie Gold oder Öl gedeckt sind.
Das Rahmenwerk legt auch die Rechte und Pflichten aller Akteure der digitalen Wirtschaft fest – Emittenten, Börsen und Vermögensinhaber. Er fordert ein globales Echtzeitsystem für die Erstellung, den Handel und den Besitz digitaler Vermögenswerte.
So funktioniert es: Emittenten sind für faire Offenlegung und ethisches Verhalten verantwortlich und behalten gleichzeitig das Recht, neue digitale Vermögenswerte zu schaffen. Börsen erhalten die Genehmigung zum Handel und Transfer von Vermögenswerten, müssen aber transparent bleiben, Kundengelder schützen und unlautere Interessenkonflikte vermeiden.
Eigentümer können ihre Vermögenswerte selbst verwalten und handeln, müssen sich aber an die geltenden Gesetze halten. Das bedeutet, dass zivil- und strafrechtliche Verantwortlichkeit von vornherein fest verankert ist, sodass jeder die Regeln und die Konsequenzen kennt.
Saylors dritter großer Schritt? Die Regulierung praxisnah zu gestalten. Er will außerdem, dass die Branche selbst die Einhaltung der Vorschriften vorgibt. Die Börsen würden die Datenerfassung und -veröffentlichung übernehmen und so die überlasteten Regulierungsbehörden entlasten.
Außerdem setzt er sich stark für Kostenobergrenzen ein: Die Compliance-Kosten sollten 1 % des verwalteten Vermögens nicht übersteigen, und die jährlichen Wartungskosten sollten 0,1 % nicht überschreiten. Er schlägt sogar vereinfachte Emissionsprozesse vor, bei denen sich die Regulierungsbehörden zurückziehen und den Börsen die Kontrolle überlassen.
Eine digitale Kapitalrevolution?
Saylor spricht außerdem davon, dass Emittenten digitale Vermögenswerte innerhalb von Tagen statt Monaten erstellen und die Kosten von zig Millionen auf nur noch Zehntausende senken können. Dies könnte die Kapitalmärkte für alle öffnen – von kleinen Unternehmen und Künstlern bis hin zu mittelständischen Firmen, die bisher keine Chance hatten.
Tokenisierte Vermögenswerte könnten von Rohstoffen und Immobilien bis hin zu Kunst und geistigem Eigentum alles abdecken und Anlegern unzählige neue Anlagemöglichkeiten eröffnen. Saylor setzt darauf, dass dieser Ansatz Billionen von Dollar an Wert freisetzen, Chancengleichheit schaffen und den Finanzsektor deutlich inklusiver gestalten könnte.
Saylor führt all dies darauf zurück, dass die USA im Kryptobereich führend sind – ganz im Sinne von Trump. Er prognostiziert, dass der US-Dollar zur dominierenden globalen digitalen Reservewährung aufsteigen und der Markt von 25 Milliarden auf 10 Billionen Dollar anwachsen wird. Ein solches Wachstum könnte die Nachfrage nach US-Staatsanleihen ankurbeln und die Finanzkraft des Landes stärken.
Er hat auch große Pläne für die globalen digitalen Kapitalmärkte und prognostiziert ein Wachstum von 2 Billionen auf 280 Billionen Dollar – wobei US-Investoren den größten Teil des Kuchens abgreifen sollen.
Saylor geht davon aus, dass der Wert digitaler Vermögenswerte – über Bitcoinhinaus – 590 Billionen Dollar erreichen könnte, wobei die USA den Ton angeben. Sein Vorschlag beinhaltet eine strategische Bitcoin Reserve, die dem US-Finanzministerium 81 Billionen Dollar einbringen könnte – genug, um die Staatsverschuldung zu tilgen.
Saylors Rolle in Trumps Krypto-Masterplan
In einem kürzlich geführten Interview erklärte Saylor, er sei bereit, Trumps Team in Fragen der Digital-Asset-Politik zu beraten, sei es intern oder in einem formellen Beirat. Er hat bereits Gespräche mit einigen Mitgliedern von Trumps künftiger Regierung geführt, was Gerüchte über einen geplanten Krypto-Beirat befeuert.
MicroStrategy gibt derweil nicht nach. Am 15. Dezember erwarben sie 15.350 Bitcoin zu je 100.386 US-Dollar und investierten damit 1,5 Milliarden US-Dollar. Ihr Gesamtbestand beläuft sich nun auf 439.000 BTC im Wert von 45,6 Milliarden US-Dollar. Die Käufe werden über ihr Aktienverkaufsprogramm finanziert, für das noch 7,65 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stehen.
Auch Trumps Team setzt verstärkt auf Kryptowährungen. Sie planen eine strategische Bitcoin Reserve nach dem Vorbild der nationalen Ölreserve, und Ripple, Kraken und Circle bewerben sich um beratende Funktionen.
Trump tätigt auch hochkarätige Personalentscheidungen: Paul Atkins, ein Krypto-freundlicher Ex-SEC-Kommissar, soll die SEC leiten, was einen Bruch mit der strengeren Haltung von Gary Gensler signalisiert.
David Sacks, PayPal-Mitbegründer und Silicon-Valley-Gigant, übernimmt im Weißen Haus die Position des KI- und Kryptowährungsbeauftragten. Er wird Rechtsrahmen entwerfen und dem Wissenschafts- und Technologieberatergremium desdentvorstehen.
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