MicroStrategy wird voraussichtlich noch in diesem Monat in den Nasdaq 100 aufgenommen, die Aufnahme in den S&P 500 ist für 2025 geplant

- MicroStrategy wird am 23. Dezember in den Nasdaq 100 aufgenommen, eine offizielle Ankündigung wird für den 13. Dezember erwartet. Das Unternehmen wird Moderna im Index ersetzen.
- Das Unternehmen hat Wandelanleihen ohne Kupon im Wert von 3 Milliarden Dollar begeben, um weitere Bitcoin Käufe zu finanzieren. Dies ist die fünfte Emission dieser Art in diesem Jahr.
- Die Volatilität der MicroStrategy-Aktie, die aktuell bei 106 % liegt, trägt maßgeblich dazu bei, dass das Unternehmen günstige Anleihebedingungen sichern und gleichzeitig die Kursbewegungen von Bitcoinnutzen kann.
MicroStrategy wird voraussichtlich am 23. Dezember in den Nasdaq 100 Index aufgenommen, die Ankündigung wird voraussichtlich bereits am 13. Dezember erfolgen.
Die Bloomberg-ETF-Analysten Eric Balchunas und James Seyffart berichteten als Erste, dass das Softwareunternehmen, das sich zu Bitcoin Großinvestor entwickelt hat, eine Gewichtung von etwa 0,47 % im Index erreichen könnte. Damit wäre es die 40. größte Position unter den 550 Milliarden Dollar schweren ETFs, die den Nasdaq 100 trac.
Moderna soll Berichten zufolge weichen, um Platz für MicroStrategy zu schaffen. Derweil bleibt der S&P 500 vorerst außer Reichweite, hauptsächlich aufgrund von Rentabilitätsproblemen. Eric glaubt jedoch, dass Änderungen der Bilanzierungsregeln für Bitcoin Bewertungen MicroStrategy bis 2025 die Zulassung ermöglichen könnten.
Massive Wandelanleihen treiben Bitcoin Hortung an
MicroStrategys Aufstieg begann mit einer strategischen Neuausrichtung im August 2020, als sich das Unternehmen von einem Anbieter von Unternehmenssoftware zu einem Bitcoin-orientierten Unternehmen wandelte. Die jüngste Entscheidung? Die Ausgabe einer Nullkupon-Wandelanleihe im Wert von 3 Milliarden US-Dollar mit einer Wandlungsprämie von 55 % – die fünfte Emission dieser Art in diesem Jahr –, um noch mehr Bitcoinzu erwerben.
Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Plan des Unternehmens scheint simpel: Geld zinslos aufnehmen, damit Bitcoin kaufen und die Schulden zurückzahlen, sobald der Aktienkurs in die Höhe schießt. Der Haken? Es funktioniert nur, wenn Bitcoin bei oder über 100.000 US-Dollar gehandelt wird.
Aktuell notiert die Aktie von MicroStrategy mit einem deutlichen Aufschlag auf den Nettoinventarwert (NAV) ihrer Bitcoin Bestände, wodurch die Strategie *nur* vorerst rentabel ist. Doch der Reiz dieses Finanzierungsmodells ist nicht unbemerkt geblieben.
Letzte Woche zog Bitcoin Miner Marathon Digital Holdings nach und emittierte Nullkupon-Wandelanleihen im Wert von 850 Millionen Dollar mit einer Wandlungsprämie von 40 %.
MicroStrategys Strategie basiert maßgeblich auf der Volatilität seiner Aktie, die laut Analysten der eigentliche Grund für die günstigen Konditionen seiner Anleihen ist. Indem das Unternehmen die starken Kursschwankungen ausnutzt, hat es im Wesentlichen einen Mechanismus entwickelt, um sich günstige Mittel für seine Bitcoin Übernahmen zu sichern.
Volatilität: MicroStrategys Geheimwaffe
Die Volatilität der MicroStrategy-Aktie ist Teil der Unternehmensstrategie. Die historische Volatilität der Aktie über 252 Tage beträgt 106 %, was täglichen Kursschwankungen von rund 6,6 % entspricht. Ihre implizite Volatilität über 30 Tage ist 2,5-mal höher als die von Bitcoin .
Diese extreme Unvorhersehbarkeit macht die in den Wandelanleihen von MicroStrategy enthaltenen Kaufoptionen besonders wertvoll. Sie reduzieren die Kreditkosten und ermöglichen es dem Unternehmen, sich zu äußerst günstigen Konditionen zu finanzieren.
Michael Saylor, Mitbegründer des Unternehmens und wohltronBitcoin-Anhänger, trägt maßgeblich zu dieser Volatilität bei. Seine öffentlichen Äußerungen, Medienauftritte und seine unermüdliche Aktivität in den sozialen Medien verstärken die Unberechenbarkeit der Aktie.
Vor dem Bitcoin Pivot lag die Volatilität der Aktie im niedrigen 30er-Bereich. Jetzt liegt sie konstant über 100 %, wodurch ein Rückkopplungseffekt entsteht: Höhere Volatilität führt zu besseren Anleihebedingungen, die wiederum mehr Bitcoin Käufe finanzieren und so die Volatilität weiter erhöhen.
Saylors Investoren nutzen häufig eine Strategie namens Gamma-Trading, um von der Volatilität der Aktie zu profitieren. Dabei werden Aktien dynamisch leerverkauft und gekauft, um bei Kursschwankungen eine neutrale Position zu halten.
Ein Anleger, der beispielsweise MicroStrategy-Wandelanleihen im Wert von 1.000 US-Dollar kauft, könnte anfänglich Aktien im Wert von 500 US-Dollar leerverkaufen. Steigt der Aktienkurs, verkauft er weitere Aktien, um seine Position zu neutralisieren. Fällt der Kurs hingegen, kauft er Aktien zurück.
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