Zusammenfassung (TL;DR)
- MicroStrategy kauft weitere 205 Bitcoin.
- Saylor sagt, sie könnten BTC 100 Jahre lang halten.
Trotz aller Marktunsicherheiten hat MicroStrategy, ein Unternehmen für Wirtschaftsinformationen, das aggressiv in Bitcoin investiert, dies auch weiterhin getan.
MicroStrategy-CEO Michael Saylor gab heute per Tweet , dass das Unternehmen weitere 205 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 48.888 US-Dollar erworben hat. Für den Kauf aller 205 BTC wurden 10 Millionen US-Dollar ausgegeben. MicroStrategy hält nun insgesamt 91.064 BTC im Wert von 4,3 Milliarden US-Dollar. Der gesamte Bitcoin -Bestand des Unternehmens kostete 2,196 Milliarden US-Dollar, die Bitcoins wurden zu einem Durchschnittspreis von 24.119 US-Dollar pro Stück erworben.
Ihre heutige Bitcoin Investition inmitten des Kursrückgangs ist ein symbolischer Akt, der das unerschütterliche Vertrauen des Unternehmens in die Kryptowährung unterstreicht. Das Business-Intelligence-Unternehmen kauft seit seinem Einstieg in Bitcoin im Jahr 2020 bei jedem Kursrückgang weitere BTC.
MicroStrategys Bitcoin Investition fällt heute mit einer Phase erhöhter Marktspannungen zusammen, da der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, erklärte, Banken hielten die aktuelle Lage nicht für notwendig, um weitere Interventionen zu ermöglichen. Auch die Anleiherenditen sind in den vergangenen Wochen stetig und stark gestiegen, was traditionell ein Zeichen für eine Erholung nach einer Rezession und gestiegene Inflationserwartungen ist.
Dies sollte sich normalerweise positiv auf Aktien und risikoreiche Anlagen auswirken, doch die Erzählung hinter dem unaufhaltsamen Anstieg im Jahr 2020tronsich maßgeblich auf niedrige Anleiherenditen und die kontinuierliche Intervention der US-Notenbank (Fed) als Rechtfertigung für die überhöhten Bewertungen. Die Spannungen an der Wall Street scheinen sich auf Bitcoin auszuwirken, da MicroStrategy unbeirrt an seinen Bitcoin Investitionen festhält.
MicroStrategy plant, Kryptowährungen 100 Jahre lang zu halten
Zuvor hatte der CEO des Unternehmens, Michael Saylor, erklärt, dass sie bereit seien, ihre Kryptowährungen 100 Jahre lang zu halten.
Dies erklärte er in einem Interview mit Raoul Pal und betonte gleichzeitig, dass Bitcoin im Vergleich zu Gold ein besserer Wertspeicher sei. Der CEO gab bekannt, dass sein Unternehmen in Kryptowährungen investiert habe, da Fiatgeld keine sichere Wertanlage mehr darstelle. Der Kauf von Bitcoin sei nach intensiven Beratungen mit den Entscheidungsträgern und Investoren beschlossen worden. Abschließend erklärte der CEO, dass Bitcoin für das Unternehmen keine Spekulation oder Absicherung, sondern eine bewusste Unternehmensmaßnahme sei.

