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MicroStrategy (MSTR)-Bären steht nächstes Jahr ein schmerzhafter Short Squeeze bevor

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
MicroStrategy-Logo
  • MicroStrategy ist mit 439.002 BTC der größte institutionelle Bitcoin Inhaber, und seine Aufnahme in den Nasdaq-100 könnte einen massiven Short Squeeze auslösen.
  • Bitcoin legte 2024 um 110 % zu, beflügelt durch Trumps kryptofreundliche Politik und Bitcoin ETFs, was einetronAusgangslage für die Aktie von MicroStrategy schuf.
  • Die aggressive Bitcoin Strategie des Softwareunternehmens sieht die Aufnahme von 42 Milliarden Dollar durch Eigen- und Fremdkapital vor, während der Aktienkurs in diesem Jahr bereits um 440 % gestiegen ist.

MicroStrategy (MSTR) dürfte Leerverkäufern bald die Augen öffnen cash. Das Softwareunternehmen, das sich zu Bitcoin Kurse gesetzt haben, ein ernstzunehmendes Problem darstellen.

Mit über 444.000 bitcoinin seinem Bestand besitzt MicroStrategy derzeit mehr Bitcoin als jedes andere Unternehmen der Welt.

Die kryptofreundliche Politik des designiertendentDonald Trump befeuert den rasanten Aufstieg der Branche. Es wird erwartet, dass er die Regulierung grundlegend reformieren und eine strategische nationale Bitcoin Reserve einrichten wird.

Doch der eigentliche Durchbruch steht MicroStrategy bevor, gerade jetzt, wo das Unternehmen in den Nasdaq-100 aufgenommen wird. Dies wird institutionelle Anleger dazu zwingen, MSTR-Aktien zu kaufen und damit fast 11 Millionen Dollar an Privatanlegerkapital in den Markt zu bringen. Die Folge? Ein potenzieller Short Squeeze, der den Aktienkurs in ungeahnte Höhen treiben könnte.

Die Zahlen von MicroStrategy: Ein riskantes Spiel mit Bitcoin

MicroStrategy hat alles auf eine Karte gesetzt und seine Zukunft an den Erfolg von Bitcoingeknüpft. Das Jahr 2024 verlief für das Unternehmen phänomenal – die Aktie legte im vergangenen Jahr um 440 % und in nur drei Monaten um 123 % zu. Zum Vergleich: Das ist mehr als das Dreifache der Wertentwicklung von Bitcoin selbst.

Im dritten Quartal meldete MicroStrategy einen Umsatz von 116,1 Millionen US-Dollar, ein Rückgang von 10,3 % gegenüber dem Vorjahr. Das ist nicht berauschend, aber seien wir ehrlich – Software interessiert heutzutage niemanden mehr. Was zählt, ist Bitcoin. Bis Ende Oktober war der bitcoin-Bestand des Unternehmens auf 252.220 Stück angewachsen, im Wert von 9,9 Milliarden US-Dollar.

Das ist der Kern ihrer Strategie: Bitcoinkaufen, halten und auf einen Preisanstieg warten. Um dies zu finanzieren, verkaufte MicroStrategy 8 Millionen Aktien der Klasse A für 1,1 Milliarden US-Dollar und verdoppelte ihre langfristigen Schulden auf 4,3 Milliarden US-Dollar.

Der „21/21-Plan“ des Unternehmens ist so ambitioniert, wie er klingt. MicroStrategy will 42 Milliarden US-Dollar, aufgeteilt in Eigen- und Fremdkapital, aufnehmen, um noch mehr Bitcoinzu kaufen. Wer das für übertrieben hält, liegt nicht falsch. Doch der Markt scheint begeistert zu sein.

Gautam Chhugani von Bernstein hob sein Kursziel für MSTR auf 600 US-Dollar an und bezeichnete die Bitcoindentdent dentdentdentdent dentdent. TD Cowen folgte mit einem Kursziel von 525 US-Dollar. Benchmark hat mit 650 US-Dollar das optimistischste Kursziel, fast das Doppelte des aktuellen Kurses.

Risiken und Chancen: Die Bitcoin Achterbahnfahrt

MicroStrategys Bitcoin -Investition hat sich bisher ausgezahlt, ist aber nicht ohne Risiko. Die Betriebskosten des Unternehmens stiegen im dritten Quartal aufgrund von Wertminderungen seiner digitalen Vermögenswerte um 300 % auf 514,3 Millionen US-Dollar. Der cash beträgt lediglich 46,3 Millionen US-Dollar – ein winziger Puffer für ein so hoch verschuldetes Unternehmen.

Die Emission der Wandelanleihe im Wert von 3 Milliarden US-Dollar mit einem Kupon von 0 % brachte zwar zinsloses Kapital, ist aber ein zweischneidiges Schwert. Sollte der Aktienkurs fallen, könnte MicroStrategy gezwungen sein, weiteres Kapital zur Schuldentilgung aufzunehmen, was eine Liquiditätskrise auslösen könnte.

Das hat CEO Michael Saylor jedoch nicht davon abgehalten, sein Engagement zu verdoppeln. MicroStrategy setzt darauf, dass Bitcoin bis 2033 die Millionen-Dollar-Marke erreicht. Analysten scheinen dies für mehr als nur eine Wunschvorstellung zu halten.

Chhugani prognostiziert, dass MicroStrategy bis 2033 4 % des gesamten Bitcoin-Angebots besitzen könnte. TD Cowen schätzt, dass die Bestände des Unternehmens bis 2027 108 Milliarden US-Dollar erreichen werden.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels steigt das Short-Interesse an MicroStrategy jedoch. Pessimisten spekulieren darauf, dass der Fokus des Unternehmens auf Bitcoin nach hinten losgehen wird, doch sie spielen mit dem Feuer.

Wenn nach Weihnachten institutionelle Anleger massiv investieren, werden die Leerverkäufer gezwungen sein, ihre Positionen zu schließen, was den Aktienkurs weiter in die Höhe treiben wird. Analysten sprechen von einer idealen Ausgangslage für einen Short Squeeze, und damit haben sie wahrscheinlich recht.

Die aktuelle Bewertung von MicroStrategy ist hoch – genau genommen das 157,65-Fache des erwarteten Umsatzes. Das ist höher als bei Coinbase und Block, zwei Giganten der Kryptoindustrie. Doch die Anleger scheinen das nicht zu stören.

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