Microsoft Edge wurde mit Krypto-Upgrades versehen, um den Browser vor illegalen Mining-Angriffen zu schützen. Angesichts der zunehmenden Fälle von Kryptowährungs-Hacking ergreifen immer mehr Unternehmen präventive Maßnahmen, um ihre Kunden vor solchen Angriffen zu schützen.
Kryptowährungs-Miner mit böswilligen Absichten zielen häufig auf Browser mit unsicheren Einstellungen ab. Die Nutzer dieser Browser werden unwissentlich Opfer ihrer Hackerangriffe. Die jüngsten Krypto-Updates von Microsoft Edge sind ein Schritt in diese Richtung, um die Nutzer besser vor solchen schädlichen Krypto-Software zu schützen.
Die Krypto-Upgrades von Microsoft Edge geben dem Benutzer mehr Möglichkeiten
Der Technologiekonzern offiziell die neuesten Krypto-Upgrades für Microsoft Edge angekündigt, die sich speziell auf potenziell unerwünschte Anwendungen konzentrieren, darunter schädliche Adware und Kryptojacker. Solche Apps werden heimlich heruntergeladen und ausgeführt, ohne dass der Nutzer merkt, dass Hacker aus der Ferne seine Rechenleistung für Krypto-Mining nutzen.
Nutzer werden dazu verleitet, einen Code namens „Cryptojacker“ herunterzuladen, der die Rechenleistung ihres Geräts nutzt, um Kryptowährung für einen externen Miner zu schürfen. Viele Websites fordern den Nutzer zum Herunterladen einer Datei auf, die in Wirklichkeit ein getarnter Cryptojacker ist. Die neuesten für Microsoft Edge wurden hinzugefügt, nachdem sich zahlreiche Nutzer darüber beschwert hatten, dass verdächtige Anwendungen heruntergeladen und neben legitimen Programmen ausgeführt wurden.
Die neue Funktion befindet sich im Menü „Datenschutz und Dienste“ und ist standardmäßig deaktiviert. Sie kann jedoch durch Umschalten des Schalters in denselben Einstellungen aktiviert werden.
Die zunehmenden Krypto-Hacking-Vorfälle haben die Alarmglocken schrillen lassen
Die jüngsten bZx-Sicherheitslücken und andere Hacking-Vorfälle haben die Branche überrascht. Potenziell unerwünschte Programme (PUAs) können nicht nur den Computer eines Nutzers verlangsamen, sondern auch aktiv an Fernangriffen beteiligt sein. Darüber hinaus können sie das Gerät des Nutzers durch Überhitzung und übermäßige Hintergrundprozesse beschädigen.
Letztes Jahr entdeckte Symantec, dass acht im offiziellen Microsoft Store angebotene Anwendungen eine verdächtige Coinhive-Version enthielten. Interessanterweise wird das Skript zum Schürfen der Kryptowährung Monero verwendet. Die Anwendungen wurden daraufhin aus dem Store entfernt. Einem Bericht zufolge sind Apps zum Hacken von Kryptowährungen mittlerweile das bevorzugte Werkzeug von Cyberkriminellen . Die Krypto-Upgrades für Microsoft Edge unterstützen Nutzer im Kampf gegen schädliche Krypto-Miner.
Titelbild von Pixabay

