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Microsoft kündigt mehrere Mietverträge mit einigen KI-Rechenzentren, was auf ein Überangebot an Rechenkapazität hindeutet

In diesem Beitrag:

  • TD Cowen berichtete, dass Microsoft Corp. mehrere Mietverträge für KI-Rechenzentrumskapazitäten in den USA gekündigt hat.
  • Die Stornierungen haben zu Spekulationen geführt, dass der Technologiekonzern möglicherweise mehr Rechenkapazität angeschafft hat, als er benötigt. 
  • Die multinationale Investmentbank erklärte weiter, dass Microsoft Mietverträge über mehrere hundert Megawatt, was mindestens zwei Rechenzentren entspricht, beendet habe.

Die multinationale Investmentbank und Finanzdienstleistungsberatung TD Cowen berichtete über die Kündigung mehrerer Mietverträge von Microsoft Corp. für KI-Rechenzentrumskapazitäten bei verschiedenen Unternehmen in den USA. Die Investmentbank berichtete außerdem, dass die gekündigte Rechenzentrumskapazität Hunderte von Megawatt betrug, was mindestens 2 Rechenzentren entspricht. 

Der Bericht hob außerdem hervor , dass Microsoft die Umwandlung von Qualifikationsbescheinigungen (SOQ) und Vorläuferverträgen für Rechenzentrumsmietverträge in formelle Mietverträge verzögert. Der Konzern hat Berichten zufolge auch einen Teil seiner internationalen Investitionen in die KI-Entwicklung in den USA umgeleitet. Microsoft hat sich demnach auch von mehreren anderen Verträgen zur Rechenzentrumskapazität und von zuvor gepachteten Grundstücken zurückgezogen.

Die Analysten von TD Cowen, unter der Leitung von Michael Elias, vermuteten, dass die Kündigungen auf ein Überangebot an Rechenkapazität bei Microsoft zurückzuführen seien. Die tatsächlichen Gründe für die angeblichen Mietvertragskündigungen sind weiterhin unklar. 

Die Stornierungen haben trotz Milliardeninvestitionen verschiedener Unternehmen in die KI-Entwicklung Spekulationen über Turbulenzen in der Branche ausgelöst. Bernstein-Analyst Mark Moelder kommentierte die Nachricht und deutete an, dies könne auf eine sinkende Nachfrage hindeuten. Moelder erwähnte zudem die enttäuschende Performance von Cloud-Anbietern in den letzten Quartalen. 

Die Berichte führten auch dazu, dass Microsoft-Aktien am Wochenende und heute schwächer abschnitten und um mindestens 1 % fielen. Auch Rechenzentren und verwandte Unternehmen, darunter Vistra und Digital Realty Trust, verzeichneten Kursverluste. 

Microsoft investiert 80 Milliarden Dollar in KI 

Microsoft kündigte Anfang des Jahres an, im Geschäftsjahr 2025 80 Milliarden US-Dollar in KI-Investitionen und den Aufbau der Infrastruktur zu investieren. Der Technologiekonzern fügte hinzu, dass mit diesen Investitionen Rechenzentren errichtet werden sollen, die KI-Anwendungen bewältigen können. Microsoft-dent und Vizepräsident Brad Smith erwähnte außerdem, dass über die Hälfte der Investitionen in die KI-Entwicklung in den USA fließen wird. 

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Der stellvertretende Vorsitzende des Unternehmens hob die globale Vormachtstellung der USA im KI-Wettlauf hervor, die auf private Investitionen verschiedener Unternehmen im Inland, darunter Start-ups und etablierte Firmen, zurückzuführen sei. Smith fügte hinzu, dass Microsoft diese Investitionen durch die Partnerschaft mit OpenAI, dem Entwickler von ChatGPT, selbst erfahren habe. Der Microsoft-Manager erwähnte, dass durch die Partnerschaft Unternehmen wie xAI und Anthropic hinzugekommen seien. 

OpenAI zählt zu den führenden Technologieunternehmen im Bereich der KI-Entwicklung in den USA und erhält Investitionen von Unternehmen wie Nvidia, Microsoft, SoftBank und anderen. Das Unternehmen, dessen Wert aktuell auf rund 260 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, hat Microsoft als größten Investor. SoftBank, das sich Berichten zufolge in Gesprächen mit dem Technologiekonzern befindet, könnte 40 Milliarden US-Dollar in OpenAI investieren. Durch diese Transaktion würde SoftBank zum größten Investor von OpenAI aufsteigen. 

Die jüngsten Kündigungen von Mietverträgen für Rechenzentrumskapazitäten haben Spekulationen darüber ausgelöst, dass der Konzern seine 80-Milliarden-Dollar-Investition in die KI-Entwicklung zurückzieht. Microsoft bekräftigte jedoch Berichten zufolge seine Investitionspläne, trotz möglicher strategischer Anpassungen.

Der Technologiekonzern wird maßgeblich an dem 500 Milliarden Dollar schweren KI-Entwicklungsprojekt Stargate beteiligt sein, das Ende Januar von OpenAI vorgestellt wurde. Stargate ist ein Projekt, das sich auf den Aufbau einer KI-Infrastruktur in den USA konzentriert, um den USA zu helfen, im KI-Wettlauf die Nase vorn zu behalten. 

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Der Konzern fordert die US-Regierung auf, KI zu fördern

forderte Microsoft Präsident dent ihren Fokus von den globalen KI-Entwicklungen auf Maßnahmen zu verlagern, die die amerikanische Vormachtstellung im KI-Wettlauf sichern sollen. Das Unternehmen betonte zudem die Notwendigkeit, eine amerikanische Alternative zu den KI-Tools anderer Länder, darunter Chinas DeepSeek, zu entwickeln.

Der Technologiekonzern unterbreitete der Regierung außerdem Vorschläge, wie die USA eine globale KI-Vorherrschaft erlangen könnten. Microsoft schlug zunächst vor, dass die Regierung Fachkräfte für die KI-Entwicklung ausbilden solle. Das Unternehmen fügte hinzu, dass die Technologie den Amerikanern im Gegenzug eine Plattform zum Erlernen neuer Fähigkeiten bieten und ihnen so zu gut bezahlten Arbeitsplätzen verhelfen könne. 

Microsoft schlug der Regierung außerdem vor, US-amerikanische KI-Exporte zu fördern, Maßnahmen zur Förderung der KI-Entwicklung zu ergreifen und den Ausbau von KI-Technologien und -Infrastruktur voranzutreiben. Das Unternehmen bekräftigte die Bedeutung der Technologie für das Wirtschaftswachstum und erklärte, die KI-Entwicklung werde zur Verbesserung der Wirtschaft des Landes beitragen.

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