Michael Cohen gibt zu, KI zur Bereitstellung falscher juristischer Zitate verwendet zu haben

- Michael Cohen hat zugegeben, KI-Technologie eingesetzt zu haben, um falsche juristische Zitate zu liefern.
- Auswirkungen des Schrittes auf den laufenden Prozess.
In kürzlich freigegebenen Gerichtsakten gab Michael Cohen, der ehemalige Vertraute von Donald Trump, zu, seinem Anwalt versehentlich falsche, von einem KI-Programm namens Google Bard generierte Rechtszitate übermittelt zu haben. Diese irreführenden Zitate wurden anschließend in einem Antrag an Bundesrichter Jesse Furman verwendet, in dem Cohen die vorzeitige Beendigung der gerichtlichen Aufsicht über seinen Fall beantragte.
Michael Cohen gibt die Verwendung falscher Rechtszitate zu
Michael Cohen, der sich zuvor wegen Verstößen gegen die Wahlkampffinanzierungsgesetze schuldig bekannt und eine Haftstrafe verbüßt hatte, erklärte in einer eidesstattlichen Erklärung, dass er mit den aufkommenden Trends und Risiken im Bereich der Rechtstechnologie nicht vertraut gewesen sei. Insbesondere sei ihm nicht bewusst gewesen, dass Google Bard als generativer Textdienst, ähnlich wie ChatGPT, funktioniere und Zitate und Beschreibungen erzeugen könne, die authentisch wirkten, aber gefälscht seien. Darüber hinaus zeigte sich Michael Cohen überrascht, dass sein Anwalt, David Schwartz, die KI-generierten Zitate in den Antrag aufgenommen habe, ohne deren Echtheitdentzu überprüfen.
Dieser Vorfall istdent der zweite in diesem Jahr, in dem Anwälte vor dem Bundesgericht in Manhattan KI-generierte Entscheidungen zitiert haben. Seine potenziellen Auswirkungen reichen bis in ein Strafverfahren gegen Trump in Manhattan hinein. Cohen, der als wichtiger Zeuge im Prozess gilt, sieht sich seitens Trumps Anwälten ständigen Angriffen ausgesetzt, die ihn als unglaubwürdigen Zeugen darstellen. Die Enthüllung der Verwendung KI-generierter Inhalte verstärkt diese Behauptungen. Schwartz räumte in seinem Geständnis die Verwendung der drei fragwürdigen Zitate ein und entschuldigte sich öffentlich beim Gericht dafür, die Fälle vor der Einreichung nicht persönlich überprüft zu haben.
Auswirkungen des Schrittes auf den laufenden Prozess
Das Versäumnis könnte weitreichendere Folgen haben, insbesondere angesichts der Schlüsselrolle von Michael Cohen in einem bevorstehenden Prozess um eine Schweigegeldzahlung während der Wahl 2016. Der Prozess, der für den 25. März angesetzt ist, dreht sich um die Anklage des New Yorker Bezirksstaatsanwalts Alvin Bragg gegen Trump wegen der Anstiftung zu der Zahlung, die Cohen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels leistete. Trump, der sich in 34 Anklagepunkten für nicht schuldig erklärt hat, steht nun wegen Cohens Glaubwürdigkeit unter Beobachtung. Cohens Verteidiger argumentieren, dass er zwar in der Vergangenheit möglicherweise für Trump gelogen habe, aber seit seiner Trennung vom ehemaligendent im Jahr 2018 und seinem Schuldbekenntnis vor einem Bundesgericht die Wahrheit gesagt habe.
Die juristische Auseinandersetzung nahm ihren Lauf, als Richter Furman, der die in seiner Anordnung vom 12. Dezember erwähnten Entscheidungen nicht finden konnte, Schwartz anwies, Kopien oder eine ausführliche Erklärung darüber vorzulegen, wie der Antrag nicht existierende Fälle zitierte und welche Rolle Cohen gegebenenfalls dabei spielte. Diese Entwicklung ist angesichts Cohens Bedeutung im laufenden Verfahren besonders brisant. Trumps Anwaltsteam nutzte die Enthüllung über Google Bard umgehend für seine Zwecke. Susan Necheles, Trumps Anwältin, kritisierte Cohen scharf und bezeichnete dessen Verhalten als „typisch Michael Cohen“. Sie stellte die Legitimität der Anklage infrage, die sich auf Cohen stützte.
Necheles hob Cohens früheres Geständnis des Meineids und mehrerer Anklagen wegen schwerer Verbrechen als Beweis für seinen angeblichen Charaktermangel und seine fortgesetzte Kriminalität. Cohens derzeitige Anwältin, E. Danya Perry, wies diese Behauptungen jedoch zurück und erklärte, Cohen habe nichts Unrechtes getan und sich auf das Urteil seiner Anwältin verlassen. Perry bezeichnete Schwartz’ Verwendung unbestätigter Zitate als ehrlichen Fehler beim Verfassen und Einreichen der Schriftsätze. Nachdem Cohen der Freigabe der Gerichtsakten zugestimmt hat, scheint er bereit zu sein, diese Angelegenheiten transparent zu klären. Im weiteren Verlauf des Verfahrens wirft die unbeabsichtigte Verwendung KI-generierter Inhalte Fragen zu den ethischen Aspekten des Technologieeinsatzes in der Rechtspraxis auf.
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