Metamask-Mastercard-Krypto-Debitkarte stößt auf Kritik: Ist sie die Zukunft des Krypto-Zahlungsverkehrs?

- Metamask hat kürzlich den Start seines begrenzten Pilotprogramms für seine Debitkarte in den USA angekündigt.
- Krypto-Puristen argumentieren, dass die Karte die Grundlagen der Kryptowährung untergräbt.
- Die Metamask-Karte könnte in Zukunft als hilfreich zur Förderung der Krypto-Akzeptanz angesehen werden.
Wenige Tage nachdem Metamask und Mastercard gemeinsam ein Pilotprojekt für eine Krypto-Debitkarte in den USA gestartet haben, stößt dies bei Krypto-Puristen auf heftige Kritik. Viele bemängeln, dass der Schritt die Grundprinzipien von Kryptowährungen untergrabe.
Mit der Debitkarte können Nutzer direkt aus ihren Metamask-Wallets bezahlen und so Kryptotransaktionen vereinfachen. Sie können ihre Kryptowährung in Echtzeit in Fiatgeld umwandeln, während sie über Linea, ein schnelles Layer-2-Netzwerk von Ethereum, Transaktionen durchführen.
Verärgerte Krypto-Akteure äußern Bedenken
Die Einführung der Metamask-Debitkarten hat bei Krypto-Nutzern. Sie argumentieren, dass die Struktur der Karte die Dezentralisierung und die finanzielle Freiheit, wichtige Säulen von Kryptowährungen, untergräbt.
Verärgerte Krypto-Nutzer befürchten, dass die Karte sie an traditionelle Bankensysteme bindet. Muna O., eine Krypto-Puristin, fragte: „War es nicht der Kerngedanke von Kryptowährungen, ein alternatives System zum Fiatgeld zu bieten?“, und hob damit den Widerspruch hervor.
Die Partnerschaft mit Mastercard wird als Versuch gesehen, die Autonomie zu untergraben, auf der Kryptowährungen beruhen.
Es bestehen auch Sicherheitsbedenken, insbesondere bei zentralisierten Systemen. Die Blockchain-Analystin Johana Castellanos forderte ausgefeiltere Sicherheitsmaßnahmen, anstatt sich auf die bestehenden zu verlassen. Sie wies darauf hin, dass die Metamask-Wallet häufig Angriffen ausgesetzt war.
Die mit der Debitkarte verbundenen Kosten wurden ebenfalls angesprochen. Es besteht die Befürchtung, dass die Swap-Gebühr hoch ausfallen könnte, etwa 6 bis 9 %. Da die Karte nicht reguliert sein wird, werden Metamask und Mastercard hohe Gebührentrac, während die Nutzer darunter leiden – entgegen dem Versprechen von Kryptowährungen.
Metamask und Mastercard setzen große Hoffnungen in das Pilotprogramm
Die Einführung der Karte in den USA folgt auf frühere Einführungen in der EU, Großbritannien, Brasilien, Mexiko und Kolumbien mit zulässigen Währungen wie USDC, USDT und WETH.
Die Metamask-Karte wurde als Möglichkeit beworben, den Aufwand für die Überweisung von Kryptowährung an eine Bank oder eine zentralisierte Börse vor der Verwendung zu umgehen. Die beteiligten Unternehmen argumentieren, dass die Karte die Akzeptanz von Kryptowährung in der Bevölkerung steigern wird.
Einerseits verfügt Metamask über robuste Sicherheitsfunktionen, die die Karte vor Manipulationen schützen und Hacking erschweren. Andererseits bietet Mastercard mit seinem breiten Händlernetzwerk schnelles, günstiges und sicheres Bezahlen.
Lorenzo Santos, Senior Produktmanager bei Consensys, sagte: „Das Metamask-Karten-Pilotprojekt gibt den Nutzern mehr Freiheit beim Ausgeben von Kryptowährungen. Die Metamask-Karte stellt einen wichtigen Schritt zur Beseitigung der Reibungsverluste dar, die traditionell zwischen der Blockchain und dem realen Handel bestanden.“
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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