- Die Aktionäre von Meta haben die Bemühungen um eine Bitcoin Einführung zurückgewiesen und den Schritt als unnötig bezeichnet.
- Der Vorschlag sah vor, cash und dessen Äquivalente im Wert von über 72 Milliarden Dollar in Bitcoinumzuwandeln, wobei ein Wertverlust und der Schutz des Kapitals als Gründe angeführt wurden.
- Der Vorstand des Unternehmens hat sich gegen diesen Schritt ausgesprochen und stattdessen eine stärkere Fokussierung auf Stablecoins und künstliche Intelligenz befürwortet.
Die Aktionäre von Meta Platforms haben auf der dieswöchigen Hauptversammlung einen Antrag abgelehnt, Bitcoin in die Unternehmensbilanz aufzunehmen. Berichten zufolge stimmten über 4,9 Milliarden Aktionäre gegen den Antrag, rund 8,9 Millionen Aktien waren abwesend und über 205 Millionen Stimmen wurden nicht abgegeben.
Mit diesem Schritt reiht sich Meta Platforms in die Liste großer Technologieunternehmen ein, die eine Aktionärsinitiative zur Aufnahme von Bitcoin in ihr Portfolio erwägen, nachdem Microsoft vor einigen Monaten einen ähnlichen Versuch unternommen hatte. Doch genau wie dieser Versuch endete auch dieser mit einer Enttäuschung, da die Aktionäre ablehnten . Berichten zufolge erklärte das Unternehmen, es priorisiere Investitionen in künstliche Intelligenz gegenüber Kryptowährungen.
Der Vorschlag zur Bitcoin -Finanzierung von Meta wurde von Investor Ethan Peck, einem Vertreter des National Center for Public Research (NCPPR), eingereicht. Er forderte das Unternehmen auf, die Möglichkeit einer Umwandlung eines Teils seiner cash und Anleihen in Bitcoin zu prüfen, um den Aktionärswert besser zu erhalten. Der Vorschlag erregte damals großes Aufsehen, und Strategiechef Michael Saylor setzte sich öffentlich für die Initiative ein.
Meta-Aktionäre lehnen Bitcoin -Adoptionsinitiative ab
Laut den eingereichten Unterlagen verfügte Meta zum 30. September 2024 über cash, cash und marktgängige Wertpapiere im Wert von rund 72 Milliarden US-Dollar. Der Vorschlag argumentierte, dass deren Wert durch Inflation und niedrige Renditen geschmälert werde. Bitcoin, das im Vergleich zu Anleihen ein festes Angebot und eintronHandelsmuster aufweist, wird damit als langfristig verlässlicher Wertspeicher präsentiert.
Meta Platforms-Aktionäre stimmen gegen Bitcoin den Vorschlag zur Bewertung . pic.twitter.com/ZeIrUHq2OK
— Phoenix » PhoenixNews.io (@PhoenixNewsIO) 30. Mai 2025
Laut der Einreichung gab es auch verstärkte Bemühungen um die institutionelle Bitcoin Akzeptanz. Erwähnt werden die Bitcoin Akquisitionen von Strategy, BlackRocks Empfehlung einer 2%igen Bitcoin Allokation und Spekulationen über potenzielle Bitcoin Reserven auf Bundes- und Landesebene in den USA im Jahr 2025. Es wird auch erwähnt, dass die Führungsebene von Meta Interesse an dem Vermögenswert gezeigt habe, wenn auch auf informellem Wege, wobei hervorgehoben wird, dass CEO Mark Zuckerberg seine Ziegen „Bitcoin“ und „Max“ genannt habe.
Der Vorstand lehnte den Vorstoß jedoch ab und bezeichnete ihn als unnötig. In seiner Stellungnahme wies der Vorstand von Meta darauf hin, dass das Unternehmen bereits über ein solides Managementsystem verfüge und Kapitalerhalt sowie Liquidität zur Unterstützung seiner Geschäftstätigkeit priorisiere. Der Vorstand fügte hinzu, dass das Unternehmen üblicherweise diese breite Palette an investierbaren Vermögenswerten prüfe und nach der jüngsten Bewertung keine separate, auf Bitcoinfokussierte Prüfung erforderlich sei.
Hinwendung zu Stablecoins und KI auf der Agenda
Laut einer kürzlich veröffentlichten Erklärung begründete der Vorstand seine Entscheidung, den Hype um digitale Vermögenswerte zu ignorieren.
„Wir äußern uns zwar nicht zu den Vorzügen von Kryptowährungsinvestitionen im Vergleich zu anderen Vermögenswerten, glauben aber, dass die angeforderte Bewertung angesichts unserer bestehenden Prozesse zur Verwaltung unserer Unternehmensfinanzen unnötig ist“, erklärte der Vorstand von Meta in einer Stellungnahme.
Auch wenn das Unternehmen Bitcoin kurzfristig möglicherweise nicht im Blick hat, wäre eine zukünftige Fokussierung keine Überraschung. Schließlich haben bereits zahlreiche Firmen, darunter auch Strategy, diesen Schritt vollzogen. Zudem lässt sich Bitcoinin den letzten Monaten aufgrund der gelockerten Regulierungen in den USA
Berichten zufolge prüft Meta derzeit Stablecoins und konzentriert sich gleichzeitig auf seine laufenden Bemühungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Laut Forbes hat Meta die Integration von Stablecoins in seine Plattformen zur Erleichterung globaler Auszahlungen untersucht und diesbezüglich Gespräche mit Krypto-Infrastrukturunternehmen geführt.
Dieser Schritt markiert die Rückkehr des Unternehmens in den Kryptomarkt, nachdem es sich vor einigen Jahren aufgrund regulatorischer Schwierigkeiten mit seinem Diem-Projekt aus der Branche zurückgezogen hatte. Zunächst untersuchte das Unternehmen den Einsatz von Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen und hoffte, eine günstigere und schnellere Alternative zum traditionellen Zahlungssystem anbieten zu können.
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