Mastercard meldet eine weitere Web3- und Krypto-Marke an

MasterCard
- Mastercard hat eine weitere Markenanmeldung für Kryptowährungen und Web3 mit Schwerpunkt auf Kryptosicherheit eingereicht.
- Mastercard hat im April 15 Marken angemeldet, die sich auf das Metaverse und NFTs beziehen.
- Der Krypto-Winter hält an, hat institutionelle Investoren aber nicht abgeschreckt.
Wer glaubt, der Krypto-Winter habe Investoren vom DeFi Markt ferngehalten, irrt sich. Web3 ist für die meisten Unternehmen das neue Schlachtfeld, auf dem sie sich etablieren wollen. Auch Mastercard bildet da keine Ausnahme: Der Konzern hat am Montag einen Antrag für eine weitere aktive Marke eingereicht. Im Fokus der bevorstehenden Operation stehen Kryptowährungen.
Mastercard meldet neue Marke im Zusammenhang mit Kryptosicherheit an
Mastercard expandiert rasant im Web3-Bereich und konzentriert sich dabei insbesondere auf Kryptowährungen. Am Montag gab der Markenanwalt Michael Kondoudis die neue Marke auf seinem Twitter-Account bekannt.
Mastercards jüngster Versuch in diesem Zusammenhang war die Einreichung einer Markenanmeldung für kryptobezogene Sicherheitsdienstleistungen. Die Anmeldung „Mastercard Crypto Secure“ wurde am 22. November beim US-Patent- und Markenamt eingereicht.
Diese Anmeldung folgt auf die Markenanmeldungen, die der Finanzriese im April eingereicht hat, um in das Metaverse einzusteigen und NFTs zu implementieren. Anschließend begann das Finanzinstitut die Zusammenarbeit mit NFT- Märkten und Web3-Anbietern, um Nutzern den von NFTs mit ihren Mastercard-Karten zu ermöglichen.
Laut der Anmeldung plant das Unternehmen, mit Non-Fungible Tokens (NFTs) authentifizierte Multimediadateien sowie Marktplätze für andere digitale Güter anzubieten. Ziel dieser App-Sammlung ist die Verarbeitung virtueller Kreditkarten, Prepaid-Karten und Debitkarten sowie die Bereitstellung von Finanzdaten im Metaverse und in virtuellen Räumen.
Darüber hinaus wurde gerade Crypto Source eingeführt, ein neues Programm, das es Finanzinstituten ermöglicht, Nutzern sichere Handelsmöglichkeiten und Dienstleistungen für Kryptowährungen anzubieten.
Laut Quellen umfasste der Antrag Dienstleistungen zur Beurteilung von Geschäftsrisiken und Finanzrisiken. Neben Informationen zur Kryptowährungsbranche enthält das Formular auch Folgendes:
- Dienstleistungen zur Bewertung von Geschäftsrisiken
- Finanzrisikobewertungsdienste
- Bereitstellung von Informationen im Bereich Kryptowährung
- Technische Beratung im Bereich Risikomanagement-Schulung
- Bildungsdienstleistungen, insbesondere betriebliche Schulungen zum Risikomanagement im Bereich Kryptotransaktionen.
- Bereitstellung von Software als Dienstleistung für die kontinuierliche Überwachung und Analyse von Kryptotransaktionen
- Bereitstellung von Software als Dienstleistung zur Bewertung des Risikos von Betrug, Compliance, regulatorischen Vorgaben und Reputationsrisiken im Zusammenhang mit Kryptotransaktionen
MasterCard begrüßt die Kryptoindustrie
Mastercard ist nach Visa das zweitgrößte Zahlungsnetzwerk weltweit. Auch American Express und Discover zählen zu den bedeutenden Zahlungsnetzwerken. Der Finanzriese arbeitet mit Mitgliedsinstituten rund um den Globus zusammen, um Zahlungskarten mit dem Mastercard-Logo auszugeben.
Nun ist dieses angesehene Bankinstitut in die Kryptowährungsbranche eingestiegen. Der Bankenriese hat dem aufstrebenden Kryptowährungsmarkt viel zu bieten. Neben der Abwicklung von Zahlungen könnte Mastercard im Metaverse Veranstaltungen und Events rund um Kryptowährungen, NFTs und Finanzen im Allgemeinen ins Leben rufen.
Der Bankenriese ging in der Folge Partnerschaften mit Web3-Plattformen und Marktplätzen ein. Eine davon ist die Partnerschaft mit Coinbase, die den Kauf von NFTs mit Mastercard ermöglicht.
Die Beziehung zu Coinbase wurde am 18. Januar auf dem Twitter-Account des Unternehmens öffentlich gemacht. Das Finanzinstitut erklärte, es versuche, NFTs zugänglicher zu machen, weil es der Meinung sei, dass der Technologiesektor inklusiv sein sollte.
Coinbase gab die Kooperation am selben Tag auch auf seinem Twitter-Account bekannt. In der Mitteilung hieß es, das Unternehmen freue sich über die Zusammenarbeit mit Mastercard und lade Verbraucher dazu ein, nach innovativen Methoden zum Kauf von NFTs über die Finanzplattform Ausschau zu halten.
Mastercard kooperierte im November 2017 mit Bitkub in Australien, CoinJar in den USA und der Amber Group in Thailand, um an Kryptowährungen gekoppelte Zahlungskarten einzuführen. Die genannten Unternehmen bieten alle Krypto-Handelsdienste an ihren jeweiligen Standorten an.
Mastercard hat sich, wie andere namhafte traditionelle Finanzinstitutezu nutzen DeFi . Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Kryptowährungssektor gekommen ist, um zu bleiben.
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Florence Muchai
Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.
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