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Masad-Diebstahl: Ein neuer Fisch in der Malware-Szene

VonAhmad AsgharAhmad Asghar
2 Minuten Lesezeit
Trump 71

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Eine neue Schadsoftware namens Masad Stealer ist aufgetaucht, die Wallet-Adressen sofort nach der Eingabe ersetzt. Laut Juniper Networks zielt die Schadsoftware auf Browser ab und injiziert Schadcode, der es ihr ermöglicht, Benutzerdaten zu stehlen.

Masad Stealer und wie es funktioniert

Die Schadsoftware kann in den Computer des Opfers eindringen und dessen persönliche Daten stehlen. Sie entwendet sämtliche Browserdaten, einschließlich Cookies, gespeicherter Passwörter sowie Daten von Discord und Telegram. Darüber hinaus kann sie Screenshots des Desktops erstellen, Kreditkartendaten einsehen und FileZilla-Dateien stehlen.

Der Virus stiehlt die Informationen und überträgt sie anschließend an den Telegram-Account des Angreifers, um die Sicherheit der gestohlenen Daten zu gewährleisten. Der Virus kann außerdem Kryptowährungsadressen, darunter Ethereum, Monero und Zcash. Er verfügt über spezielle Tools, mit denen er diese Adressen in der Zwischenablage aufspüren kann. Sobald er diese Adressen verändert hat, kann der Angreifer alle an diese Adressen gesendeten Kryptowährungen stehlen.

Juniper untersuchte eine bestimmte Wallet, die aktuell einen vollständigen Bitcoinenthält. Juniper stellte fest, dass die Angreifer hinter Masad Stealer sich als legitime oder Drittanbieter-Tools ausgeben. Der Virus greift an, indem er in Foren auf Download-Websites von Drittanbietern Werbung schaltet.

Masad Stealer tarnt sich als nützliche Anwendung wie Tradebot_binance.exebinanceFortniteaimbot und infiziert so den Computer des Nutzers. Der Virus übernimmt dann die Kontrolle über den Computer und beginnt, Benutzerdaten zu stehlen, bis er die Kontrolle über den Telegram-Kanal erlangt. Sobald der Telegram-Kanal kompromittiert ist, sendet er die gestohlenen Daten an den Angreifer zurück.

Berichten zufolge ist die Malware im Darknet für vierzig Dollar (40 $) erhältlich und vollständig konfigurierbar und hochgefährlich.

Die Zahl der Betrugsfälle im digitalen Ökosystem hat trotz steigender Sicherheitsstandards zugenommen. Dazu gehören unter anderem Sextortion-E-Mails und Discord-Betrug

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Ahmad Asghar

Ahmad Asghar

Als eingefleischter Gamer und Technikfan ist er seit fast zehn Jahren in der Tech-Branche tätig. Mit diesem Wissen und Einblick in die Materie berichtet er nun über Blockchain, Kryptowährungen und alles rund um Fintech, um anderen die Branche verständlicher zu machen.

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