Die auf Blockchain basierende Handels- und Finanzplattform Marco Polo wächst rasant. Sie kooperiert bereits mit über zwanzig (20) Banken.
Marco Polo befindet sich derzeit in der Testphase eines Abkommens zwischen Russland und Deutschland, das am 11. Oktober 2019 bekannt gegeben wurde. Es handelt sich dabei um eine Handelsfinanzierungstransaktion auf Basis der Distributed-Ledger-Technologie (DLT).
Die Alfa-Bank JSC, eine der größten Geschäftsbanken Russlands, und Novolipetsk Steel oder NLMK, eines der vier größten Unternehmen Russlands, werden an dem Marco-Polo-Deal teilnehmen.
An diesem Geschäft werden die Commerzbank AG, eine große deutsche Bank, und die Vesuvius GmbH, ein Metallverarbeitungsunternehmen, beteiligt sein.
Was ist die Marco Polo Blockchain-Plattform?
Die Initiative von TradeIX und R3 zielt darauf ab, reibungslose Geschäftsprozesse zu ermöglichen. Die Entwickler arbeiten an einer globalen Handelsfinanzierungsplattform auf Basis der Blockchain-Technologie. Diese Plattform soll herkömmliche Dokumente ersetzen und gleichzeitig eine schnelle und effektive Verifizierung ermöglichen.
Dina Merkulova, Leiterin des Bereichs Handelsfinanzierung bei der Alfa-Bank, erklärte, dass die Alfa-Bank ihre DLT-Lösung im Bereich Handelsfinanzierung bereits 2017 eingeführt habe. Seitdem bietet die Bank ihren Nutzern Blockchain-Lösungen , die auf reale Geschäftsprozesse angewendet werden können, und diese Lösungen haben das Vertrauen der Kundschaft der Bank gewonnen.
Marco Polo arbeitet derzeit mit folgenden Banken zusammen:
- Bank of America
- BNP Paribas
- Commerzbank
- ING
- LBBW
- Anglo-Gulf Trade Bank
- Standard Chartered Bank
- Natixis
- Bangkok Bank
- SMBC
- Danske Bank
- NatWest
- DNB
- OP Finanzgruppe
- Alfa-Bank
- Bradesco
- BayernLB
- Helaba
- S-Servicepartner
- Raiffeisen Bank International
- Standard Bank
- Credit Agricole
- Nationalbank von Fujairah
Das DLT-Konsortium von Marco Polo umfasst 22 Banken. Das Konsortium ermöglichte es Dritten, Zahlungen an Lieferanten zu leisten, während sich die Produkte noch im Versandprozess befanden.
Enno-Burgard Weitzel, der globale Leiter des Bereichs Handelsfinanzierungsprodukte der Commerzbank, behauptete, dass die internationalen Konzerne ihr Interesse an dem Marco-Polo-Deal bekundet hätten.
Er erklärte, dass das Netzwerk seinen Kunden schnellere Transaktionen, transparente und optimierte Finanzdienstleistungen sowie die Integration von Enterprise Resource Planning (ERP)-Systemen bietet.
Die Blockchain-Plattform Marco Polo kooperiert mit 20 Banken. Ein Abkommen zwischen Russland und Deutschland ist in Arbeit