Ein neuer Bericht der Blockchain-Analyseplattform Lookonchain legt nahe, dass Michael Bouhanna, Vizepräsident von Sotheby's dent kürzlich in den Markt für Meme-Coins eingestiegen ist, um schnell cash .
Man sagt, nachdem er sich bei vielen Dingen versucht und nichts erreicht hatte, habe er sich seiner eigenen Kreation zugewandt und sei mit über einer Million Dollar davongekommen.
Bouhanna brachte einen Meme-Token namens BAN heraus. Dafür nutzte er eine Wallet mitdentKennung „5W7U…b3cV“. Die Wallet war kein Geheimnis; er hatte den Besitz öffentlich bestätigt, bevor er den Tweet stillschweigend löschte.
Vorwürfe von Insidergeschäften und einem Gewinn von 1 Million Dollar
Die Gelder, die das Wallet auffüllten, stammten aus einer anderen Quelle: „EwVB…mD2“. Auch dieses Wallet hatte sich auf der Handelsplattform Pump.fun mit Meme-Coins beschäftigt, insbesondere am 22. Oktober, wo es an einem einzigen Tag mehr als zehn Meme-Token ohne jegliche Gewinne durchsetzte.
Lookonchain berichtet, dass Bouhanna, frustriert über die Verluste, beschloss, BAN zu gründen, mit dem klaren Plan, daraus Kapital zu schlagen, obwohl er zunächst alle 37,36 Millionen Token in seiner Wallet verbrannte, um einer Überprüfung zu entgehen.
Dem Bericht zufolge hatte er jedoch eine Insiderstrategie in der Hinterhand. Er nutzte eine zusätzliche Wallet mit der Bezeichnung „3wj7…yBoG“, die ebenfalls über das Konto „EwVB…mD2“ finanziert wurde. Lookonchain hält es für wahrscheinlich, dass Bouhanna diese Insider-Wallet kontrollierte und damit BAN kaufte, um den Gewinn von 1 Million US-Dollar weiterzuverkaufen.
Er soll gezielte Transaktionen durchgeführt haben, darunter den Kauf von 36,27 Millionen BAN für 10,2 SOL (etwa 1.795 US-Dollar). Laut Bericht casher die Hälfte (18,13 Millionen Token) für 137.600 US-Dollar, während die andere Hälfte einen Wert von 900.000 US-Dollar hatte.
Bouhanna reagiert auf die Vorwürfe
Bouhanna wandte sich via Twitter an die Öffentlichkeit, um die Vorwürfe zurückzuweisen und BAN als nichts weiter als ein spielerisches, spontanes Projekt darzustellen, das er aus Spaß ins Leben gerufen hatte. Laut Bouhanna war BAN nie als gewinnorientiertes Unternehmen gedacht und stand auch in keinerlei Verbindung zu seiner Tätigkeit bei Sotheby’s.
Er betonte, dass er die Münze als Satire auf den Meme-Coin-Hype entworfen habe, inspiriert von dem Konzeptkunstwerk „Comedian“, das seiner Meinung nach „sehr interessante Fragen über das Wesen von Kunst und Wert aufwirft“
Er behauptet, er habe BAN anonym gestartet und es sogar nur mit einer Handvoll Freunden geteilt, die mit NFTs und Meme-Coins handeln, ohne jemals damit zu rechnen, dass es an tracgewinnen würde.
Als die Leute schließlich trac, dass das Token zu ihm gehörte, behauptet Bouhanna, dass die Geschichte „ohne seine Beteiligung, Ermutigung oder Zustimmung dazu genutzt wurde, das Token zu fördern“
Er ging auch auf die Wallets ein, die mit dem angeblichen Gewinn von 1 Million Dollar in Verbindung stehen, bestritt jegliches Eigentum daran und erklärte, dass es sich bei dem gemeldeten Betrag größtenteils um einen nicht realisierten Wert handele.
Bouhanna erklärte, er habe öffentlich 3,7 % der Token aus seiner Creator-Wallet verbrannt, um Transparenz zu gewährleisten. Er bezeichnete die Gewinnbehauptungen als „völlig falsch“ und sagte, sie beruhten auf Missverständnissen bezüglich der Eigentumsverhältnisse der Wallet und seiner Absichten mit BAN.
Sotheby's starke Präsenz bei Krypto- und NFT-Auktionen
Sotheby’s hat in diesem Jahr seine Position im Krypto- und NFT-Markt weiter ausgebaut. Eine Auktion im Juni, bei der NFTs des Bored Ape Yacht Club (BAYC) angeboten wurden, war ein besonderes Highlight.
Ein aus massivem Gold gefertigter Bored Ape des inzwischen aufgelösten Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) stand zum Verkauf. Dieses seltene NFT stieß auf großes Interesse bei den Bietern. Ein ähnliches, mit Goldfell überzogenes NFT wurde erst wenige Monate zuvor, im März, für 933.000 US-Dollar verkauft.
In dieser Auktion befanden sich zwei goldfellige Mutant Apes und zahlreiche Bored Ape Kennel Club NFTs. Sotheby’s hat sich in NFT-Kreisen durch hochkarätige Verkäufe einen Namen gemacht, wie beispielsweise die 6,2 Millionen Dollar, die das Unternehmen 2023 mit „The Goose“, einem weiteren NFT aus der 3AC-Kollektion, erzielte.
Diese Erfolgsgeschichte mit hochpreisigen Verkäufen hat Sotheby’s trotz der Herausforderungen des Marktes zu einem der treibenden Kräfte im NFT-Bereich gemacht. Im Januar 2024 veranstaltete das Auktionshaus seinen ersten kuratierten Bitcoin Ordinals-Verkauf und integrierte damit Bitcoin-basierte Sammlerstücke in sein digitales Angebot.
Diese Auktion, die Teil ihrer „Natively Digital“-Serie ist, war ein Sprung in den Ordinals-Markt, ein Bereich, der viel Aufmerksamkeit erregte, da seltene Satoshis (einzelne Bitcoin Einheiten mit historischen oder einzigartigen Eigenschaften) zu Sammlerstücken wurden.
Die Auktion umfasste Werke von Künstlern wie Shroomtoshi und Jennifer & Kevin McCoy mit Schätzpreisen zwischen 12.000 und 40.000 US-Dollar. Zu den herausragenden Stücken gehörte „Brancher“, ein dynamisches Kunstwerk, das Wachstumsalgorithmen verwendet.

