Logfin von der SEC auf frischer Tat ertappt

SEC ETF
Die SEC scheint weiterhin fleißig zu sein und deckt Wertpapierbetrug in großem Umfang auf. Offenbar hat die Aufsichtsbehörde Kik nicht verklagt, denn ein weiteres Unternehmen ist ihren rechtlichen Fängen zum Opfer gefallen.
LogFin Corp, ein Unternehmen aus dem Kryptowährungsbereich, dem Wertpapierbetrug vorgeworfen wird, wird derzeit von der US-Börsenaufsicht SEC und dem US-Justizministerium untersucht. Das Unternehmen hatte seinen Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben und die Aktien anschließend an Investoren verteilt, die diese später mit einem Gewinn von mindestens 27 Millionen US-Dollar verkauften.
Es stellte sich bald heraus, dass das Unternehmen zusammen mit seinem CEO, Venkata Meenavalli, Wertpapierbetrug begangen hatte, nur weil sie an der Nasdaq notiert werden wollten.
Darüber hinaus stellte sich heraus, dass sie die Offenlegung von Informationen gegenüber der SEC vermieden hatten, nachdem sie ihr Initial Coin Offering durchgeführt hatten, das nunmehr rechtmäßig unter die Zuständigkeit der SEC fällt, da es unter das Wertpapiergesetz fällt.
Das Unternehmen hatte die SEC bereits in der Vergangenheit belogen, als es behauptete, 100 % seines Eigenkapitals befänden sich auf US-amerikanischem Boden, obwohl in Wirklichkeit der Großteil davon im Ausland lag.
Selbstverständlich wurde der CEO, Meenavalli, verhaftet und wird wegen seiner Verbrechen angeklagt, doch nun stellt sich die Frage, wie die 66 Millionen Dollar, die das Unternehmen durch Scheineinnahmen erwirtschaftet hat, neu verteilt werden sollen.
Der Verdacht des Betrugs gegen das Unternehmen entstand erstmals, als es innerhalb eines Jahres einen wundersamen Anstieg des Aktienkurses um 2000 % verzeichnete und anschließend im Rahmen des Regulation A+-Angebots falsche Angaben machte.
Die Nachricht kommt nur wenige Tage nach demdent mit Kik und der SEC.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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