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KuCoin muss 300 Millionen Dollar Strafe zahlen, Gründer treten nach Schuldeingeständnis in US-Lizenzverfahren zurück

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten
KuCoin muss 300 Millionen Dollar Strafe zahlen, Gründer treten nach Schuldeingeständnis in US-Lizenzverfahren zurück
  • Die Gründer von KuCoin traten nach einem Schuldbekenntnis zurück.
  • Das Unternehmen wurde wegen Gesetzesverstößen mit einer Geldstrafe von fast 300 Millionen Dollar belegt.
  • Die Behörden in den USA verschärfen die Kontrollen zur Einhaltung der Krypto-Regulierungen.

KuCoin hat sich wegen Verstoßes gegen US-amerikanische Vorschriften im Zusammenhang mit dem Betrieb eines nicht lizenzierten Geldtransfergeschäfts schuldig bekannt. Die Gründer, die ein Schuldbekenntnis ablegten, traten zurück und erklärten sich bereit, in einem seit 2024 laufenden Verfahren fast 300 Millionen US-Dollar an Strafen und Einziehungen zu zahlen.

KuCoin wurde angeklagt wegen Verstoßes gegen Geldwäschegesetze 

Der Richter verhängte in seinem Urteil eine Geldstrafe von rund 113 Millionen Dollar und ließ 184,5 Millionen Dollar einziehen.

Die Börse und ihre beiden Gründer, Chun Gan und Ke Tang, wurden im März 2024 wegen des Verdachts des Betriebs eines nicht lizenzierten Geldtransfergeschäfts und des damit verbundenen Verstoßes gegen ein Geldwäschebekämpfungsprogramm angeklagt. Die beiden Gründer stimmten daraufhin einer Aussetzung des Verfahrens zu und verzichteten jeweils auf rund 2,7 Millionen US-Dollar.

Im Dezember 2023 einigte sich die Handelsplattform in New York auf eine Geldstrafe von 22 Millionen Dollar und Rückerstattungen; außerdem stimmte sie in einem Zivilprozess, in dem der Generalstaatsanwalt des Staates behauptete, KuCoin habe sich nicht als Wertpapier- und Rohstoffbroker registriert und sich fälschlicherweise als Kryptobörse ausgegeben, zu, den Handel in New York einzustellen.

KuCoin hatte Schwierigkeiten mit der Einhaltung regulatorischer Bestimmungen

Die US-Staatsanwältin Danielle R. Sassoon sagte: „Jahrelang hat KuCoin die Umsetzung der vorgeschriebenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche vermieden, die dazu dienen, kriminelle Akteure zudentund illegale Transaktionen zu verhindern.“

Infolgedessen wurde KuCoin genutzt, um verdächtige Transaktionen im Wert von Milliarden von Dollar zu ermöglichen und potenziell kriminelle Erträge zu überweisen, darunter Erträge aus Darknet-Märkten sowie Malware, Ransomware und Betrugsmaschen. 

KuCoin hatte in verschiedenen Ländern und Regionen mit regulatorischen Auflagen zu kämpfen. Außerhalb der USA sah sich das Unternehmen in Kanada mit regulatorischen Herausforderungen konfrontiert. 2022 verhängte die Ontario Securities Commission ein Embargo gegen KuCoin, da das Unternehmen die regulatorischen Voraussetzungen für den Betrieb in Kanada nicht erfüllte.

Neben Kanada sah sich KuCoin auch in Indien regulatorischen Herausforderungen gegenüber. Das Unternehmen war Teil mehrerer Börsen, die aufgrund von Compliance-Problemen vom indischen Markt ausgeschlossen wurden.

Die Vereinigten Staaten verschärfen die Compliance-Regeln im Kryptobereich

Die US-Behörden haben ihre Bemühungen verstärkt, die Einhaltung der Vorschriften durch Krypto-Akteure sicherzustellen. KuCoin ist nicht der einzige Akteur, der wegen Nichteinhaltung festgelegter Standards mit regulatorischen Sanktionen konfrontiert ist.

Zufälligdentwurde auch eine andere auf den Seychellen ansässige Börse, BITMEX, als abschreckendes Beispiel herangezogen. Das Unternehmen wurde und wegen Verstoßes gegen US-amerikanische Geldwäschegesetze mit einer Geldstrafe von 100 Millionen US-Dollar belegt. Die Plattform wurde für schuldig befunden, gegen den Bank Secrecy Act verstoßen zu haben, der die Einhaltung strengerdentÜberwachung illegaler Finanzaktivitäten regelt.

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