Südkoreas regierende Demokratische Partei gründet Krypto-Taskforce

- Die regierende Demokratische Partei Südkoreas (DP) hat eine neue Krypto-Taskforce ins Leben gerufen, die Richtlinien für den Sektor ausarbeiten soll.
- Die Task Force wird von Lee Jeong-moon geleitet und umfasst Mitglieder wie Min Byoung-dug, einentronBefürworter des Wachstums von Stablecoins.
- Die Bank von Korea bleibt vorsichtig und drängt auf eine schrittweise Einführung von Stablecoins, um die Finanzstabilität zu schützen.
Die Demokratische Partei Südkoreas hat eine neue Arbeitsgruppe für Kryptowährungs- und Blockchain-Politik ins Leben gerufen. Diese Arbeitsgruppe soll das Wachstum des Krypto- und Blockchain-Sektors durch die Entwicklung unternehmensfreundlicher Richtlinien fördern.
Die Verantwortlichen stellten die Task Force am 24. September in der Nationalversammlung vor. Sie versprachen ein deutlich schnelleres Vorgehen und ließen sogar durchblicken, dass das Land seine ersten kryptofreundlichen Gesetze bis Ende 2025 verabschieden könnte.
Han Jeong-ae, die Vorsitzende des politischen Ausschusses, erklärte, Südkorea benötige ein System, um mit den globalen Finanztransformationen Schritt halten zu können. Sie fügte hinzu, man erwarte stabile und nachhaltige Innovationen und betonte, dass die Regulierung von Stablecoins ein erster Schwerpunkt sein werde.
Die Gesetze zur Token-Ausgabe und -Verbreitung könnten noch vor Jahresende verabschiedet werden. Eines der Hauptargumente für diese Gesetzesänderung ist, dass sie notwendig sei, um das Interesse von Investoren zu wecken und neue Geschäftsmodelle zu etablieren.
Der Abgeordnete Lee Jeong-moon wird die Arbeit der Arbeitsgruppe leiten. Er wird mit Min Byoung-dug, dem Vorsitzenden des Parteikomitees für digitale Vermögenswerte, zusammenarbeiten, der stets darauf bestanden hat, dass Stablecoins die nächste Phase der Finanzinnovation vorantreiben.
Die Demokratische Partei stellt einen deutlichen Kontrast zu den bisherigen Gesetzen dar, die sich auf die Aktivitäten der Börsen konzentrierten und sicherstellten, dass keine Kundengelder durch Hackerangriffe verloren gehen. Diesmal möchte die Partei hingegen ein Wachstum der Branche fördern und gleichzeitig eine solide Grundlage für die Aktivitäten der Anleger schaffen.
Die Taskforce arbeitet mit Regulierungsbehörden und der Industrie zusammen
Die Abgeordneten haben Berichten zufolge mit den wichtigsten Institutionen zusammengearbeitet und die Ministerien, die Finanzdienstleistungskommission und die Finanzaufsichtsbehörde aufgefordert, ihre Vorschläge zum konkreten Inhalt des neuen Gesetzes einzureichen. Auch ein Vertreter der Bank von Korea wurde eingeladen, seine Sichtweise darzulegen.
Die Arbeitsgruppe möchte neben Regulierungsbehörden auch den Privatsektor einbeziehen. Es wird erwartet, dass die Organisatoren zudem den Rat von Kryptobörsen, Fintech-Startups und Risikokapitalgesellschaften einholen werden. Darüber hinaus wird ein Beratergremium aus Branchenexperten eingerichtet.
Lee Jeong-moon erklärte, man wolle den Markt für digitale Vermögenswerte als neue Möglichkeit für Transaktionen betrachten. Er fügte hinzu, der Fokus liege auf Maßnahmen, die zukünftiges Wachstum generieren würden.
Die Demokratische Partei (DP) hat sich zudem für eine Regierungsentscheidung ausgesprochen, die das Verbot von Risikokapitalinvestitionen in Krypto-Unternehmen aufhebt. Abgeordnete gehen davon aus, dass Startups, die unter strengen Bankauflagen leiden, bald neue Finanzmittel erhalten könnten.
Lee Jeong-moon erklärte, man wolle den Markt für digitale Vermögenswerte als neue Möglichkeit für Transaktionen betrachten. Er fügte hinzu, der Fokus liege auf Maßnahmen, die zukünftiges Wachstum generieren würden.
Gesetzgeber wägen Innovation und Vorsicht ab
Im Juli wurde im Parlament ein ähnlicher Gesetzentwurf eingebracht, der es auch Nicht-Finanzunternehmen ermöglichen sollte, auf Won lautende Stablecoins auszugeben. Dies war ein bedeutender Schritt zur Öffnung des koreanischen Finanzmarktes.
Die Bank von Korea agiert jedoch vorsichtig. Vizegouverneur Kim Woong-seok erklärte diesen Monat, regulierten Banken solle die Ausgabe von Stablecoins schrittweise gestattet werden. Er betonte, ein behutsamerer Start würde die Finanzstabilität gewährleisten. Die Zentralbank hat daraufhin eine Krypto-Aufsichtseinheit eingerichtet, um die Regulierung zu koordinieren.
Analysten befürchten, dass der Innovationsdrang der DP mit dem konservativen Kurs der Zentralbank kollidieren könnte. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Südkorea Wachstum und Sicherheit in Einklang bringen kann.
Südkorea zählt zu den aktivsten Kryptomärkten weltweit. Als einer der führenden Märkte Asiens kann Südkorea Millionen von Privatanlegern vorweisen, die täglich handeln. Die Regierung agierte in der Vergangenheit häufig repressiv, doch neue Maßnahmen deuten auf einen Wandel hin, der über die reine Überwachung und Unterstützung der Branche hinausgeht.
Sollte es der DP gelingen, bis Jahresende ein neues Gesetz durchzusetzen, könnte Südkorea zu den ersten großen Volkswirtschaften gehören, die ein umfassendes Stablecoin-System einführen. Dies würde nicht nur heimische Unternehmen schützen, sondern auch die Position des Landes in der globalen Digitalwirtschaft stärken.
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