JPMorgan sichert sich stillschweigend fast 2 Millionen Aktien von BitMine

- JPMorgan hält fast 2 Millionen Aktien von BitMine im Wert von rund 102 Millionen Dollar.
- BitMine hat sich vom bitcoin -Mining zu einem bedeutenden Ethereum Reserveinhaber mit über 3,24 Millionen ETH entwickelt.
- Analysten um Nikolaos Panigirtzoglou stellten eine kürzlich erfolgte Korrektur des Kryptomarktes um 20 % fest, die auf Rekordliquidationen von Perpetual Futures zurückzuführen ist.
JPMorgan hat eine große Position bei BitMine Immersion Technologies übernommen, wie aus einer am Freitag bei der SEC eingereichten 13F-HR- Meldung hervorgeht. Demnach hielt der Wall-Street-Riese zum 30. September 1.974.144 Aktien im Wert von rund 102 Millionen Dollar.
BitMine war früher ein bitcoin -Mining- Unternehmen, änderte aber Anfang dieses Jahres seine Ausrichtung und wurde Ethereum Reserveunternehmen Bitcoin -Treasury-Unternehmen MicroStrategy (jetzt bekannt als Strategy)
hält BitMine derzeit genau 3,24 Millionen EthereumLaut dem im letzten Monat veröffentlichten Ergebnisbericht für das dritte Quartal
Unterdessen hatte sich JPMorgan-Chef Jamie Dimon zuvor wiederholt gegen Kryptowährungen ausgesprochen. Doch seit Donald Trump wieder im Weißen Haus sitzt und eine kryptofreundliche Haltung einnimmt, agiert die Bank anders als zuvor.
Analysten beschreiben Marktkorrekturen und Liquidationen
Gleichzeitig haben die Analysten von JPMorgan, angeführt von Nikolaos Panigirtzoglou, in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht Erwartungen für den Kryptomarkt dargelegt.
Die Analysten sagten, der Kryptomarkt sei von den jüngsten Allzeithochs um etwa 20 % gefallen und nannten den 10. Oktober als Datum mit dem stärksten Rückgang, der durch Liquidationen bei Perpetual Futures verursacht wurde, die als die größten in der Geschichte der Kryptowährungen bezeichnet wurden.
Dann folgte am 3. November eine weitere Liquidationswelle, die laut Nikolaos das Vertrauen weiter schwächte, insbesondere nach dem Vorfall mit Balancerw, der zu Verlusten von mehr als 120 Millionen Dollar führte.
Der Bericht besagte: „Bei CME-Futures ist das Gegenteil der Fall; es gab mehr Liquidationen bei Ethereum als bei Bitcoin Futures.“ Die Analysten sagten auch, dass es in letzter Zeit bei an Kryptowährungen gekoppelten börsengehandelten Fonds zu Rücknahmen gekommen sei.
Der Bericht fuhr fort: „Insgesamt glauben wir, dass Perpetual Futures in der aktuellen Lage die wichtigsten Instrumente sind, die es zu beobachten gilt. Die jüngste Stabilisierung deutet darauf hin, dass der Schuldenabbau bei Perpetual Futures wahrscheinlich abgeschlossen ist.“ Die Analysten prognostizierten, dass Bitcoin innerhalb von sechs bis zwölf Monaten die Marke von 170.000 US-Dollar erreichen könnte, basierend auf der Anpassung des Leverage-Spiegels und dem Vergleich der Volatilität mit der von Gold.
Regierungsuntersuchungen zu fairem Bankzugang
Die US-Regierung untersucht außerdem, ob JPMorgan seinen Kunden einen fairen Zugang zum Bankwesen bot. Das Weiße Haus spricht von einer „politisierten Ausgrenzung aus dem Bankwesen“
In ihrem Quartalsbericht erklärte JPMorgan, dass sie auf Anfragen zu ihren Richtlinien und zur Art und Weise, wie sie Dienstleistungen für Kunden und potenzielle Kunden erbringt, reagiert.
Diese Reaktion erfolgte im Anschluss an eine von Donald Trump im August erlassene Anordnung, die die Aufsichtsbehörden anwies, alle Bankpraktiken zu überprüfen, die dazu geführt haben könnten, dass jemandem aus politischen Gründen der Service verweigert wurde. Das Unternehmen erklärte, die Angelegenheiten befänden sich in unterschiedlichen Stadien.
Das Thema des Bankausschlusses war bereits während der Biden-Administration politisch geworden, als Unternehmen aus der Krypto-Branche angaben, ihnen sei aus politischen Gründen der Zugang zu Bankdienstleistungen verweigert worden. Auch Melania Trump erklärte, ihr Konto sei nach den Ereignissen vom 6. Januar 2021 geschlossen worden. Die Angelegenheit verschärfte sich, als Donald Trump behauptete, sowohl JPMorgan als auch die Bank of America hätten ihre Geschäftsbeziehung zu ihm nach seinem Ausscheiden aus dem Amt im Jahr 2021 beendet. Trump sagte: „Ich hatte jede Menge cash dabei, und dann hieß es: ‚Tut uns leid, Sir, wir können Sie nicht mehr als Kunden haben. Sie haben 20 Tage Zeit, um auszusteigen.‘ Ich sagte: ‚Das ist doch nicht Ihr Ernst! Ich bin seit 35, 40 Jahren Kunde!‘“
Die Bank of America erklärte in einer eigenen Stellungnahme, dass sie ebenfalls auf Forderungen nach einem fairen Zugang zu Bankdienstleistungen reagiere. Bankenlobbygruppen argumentierten, das Problem rühre von regulatorischen Bestimmungen her, die politisch exponierte Personen betreffen und daher einer verstärkten Überprüfung bedürfen. Die Exekutivanordnung wies die Aufsichtsbehörden an, die Standards für Reputationsrisiken zu überprüfen, die es Banken ermöglichen könnten, Kunden aus politischen Gründen abzulehnen.
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