JP Morgan Coin ist keine Kryptowährung; Experten und Blockchain-Unternehmen

JPM Coin ist keine Kryptowährung
JP Morgan hat kürzlich eine eigene „Kryptowährung“ vorgestellt. Die Funktionsweise dieser Währung ähnelt jedoch nicht dem typischen Verhalten einer Kryptowährung. JP Morgan verwendete in seiner Ankündigung den Begriff „digitale Münze“ anstelle von „Kryptowährung“. Die Währung basiert auf der Blockchain-Technologie und soll JP Morgans Bedarf an blitzschnellen Überweisungen decken. Abgesehen davon gibt es kaum – eigentlich gar keine – Informationen, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen.
Um die Sache endgültig zu klären, veröffentlichte das Blockchain-Implementierungsunternehmen kürzlich ein einfaches Diagramm, das erklärt, dass die Währung zwar digital ist, aber keinerlei Kryptowährung ähnelt, da sie keine deren Vorteile aufweist. Das Infografik-Diagramm, das auch auf der LinkedIn-Seite des Unternehmens geteilt wurde , zeigt hingegen, dass die Währung alle Merkmale herkömmlicher Währungen besitzt.
Die Bewertungsmatrix verwendet ein Diagramm mit vierzehn (14) Punkten, um die Unterschiede zwischen Bankkonten, Kreditkarten, JPM Coin, Ripple, dPOS und Kryptowährungen zu erläutern. Während das Diagramm Ripple (XRP) und dPOS/EOS als Hybrid zwischen Kryptowährung und herkömmlicher Währung einstuft, erklärt es gleichzeitig, warum der JPM Coin keine Kryptowährung ist.
Die Infografik verdeutlicht, dass Kryptowährungen erlaubnisfrei sind, d. h. jeder kann sie nutzen. Sie werden in einem Peer-to-Peer-System ohne Grenzen verwendet. Sie können durch den Blockchain-Prozess geschürft werden und sind im Wesentlichen dezentralisiert, aber gleichzeitig unveränderlich.
Andererseits weist JPM Coin ähnliche Merkmale wie Kreditkarten auf, darunter die Registrierung und die Einholung von Genehmigungen zur Nutzung der Währung. Zudem stellt die Währung lediglich eine digitale Darstellung von Fiatgeld dar. Sie wird in einer zentralen, zentral kontrollierten Datenbank verwahrt und birgt somit ein Risiko durch Dritte. Nicht zuletzt ist sie auch anfällig für Rückbuchungen und/oder Rollbacks.
Experte Dwayne Mithoe, Gründer und Geschäftsführer von Aurum CI, unterstützte die Infografik ebenfalls in demselben LinkedIn-Beitrag, in dem ihm das Unternehmen die Ehre dafür erwies, dass er die Infografik überhaupt erst mit ihnen geteilt hatte.
Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.

Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)














