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Japans drei größte Banken werden Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen einsetzen

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Japans drei größte Banken, Mitsubishi UFJ Bank, Sumitomo Mitsui Banking Corporation und Mizuho Bank, werden eine Stablecoin-Plattform pilotieren, um schnellere internationale Zahlungsabwicklungen zu ermöglichen
  • Japans drei größte Banken arbeiten mit Progmat und Datachain zusammen, um das „Projekt Pax“ zu starten, bei dem Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen eingesetzt werden.
  • Die Plattform wird innerhalb der bestehenden Bankensysteme funktionieren, um globale Geldtransfers schneller, günstiger und einfacher zu gestalten.
  • Der Markt für Stablecoins wird voraussichtlich massiv wachsen; Schätzungen gehen davon aus, dass er bis 2028 die Marke von 2,8 Billionen Dollar überschreiten könnte.

Japans größte Banken, Mitsubishi UFJ Bank, Sumitomo Mitsui Banking Corporation und Mizuho Bank, setzen mit „Project Pax“ auf Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen. Es handelt sich um eine Plattform, die globale Überweisungen schneller, günstiger und rund um die Uhr verfügbar machen soll.

Der Markt für grenzüberschreitende Geldtransfers hatte 2022 ein Volumen von 182 Billionen US-Dollar. Obwohl es sich um einen riesigen Markt handelt, bestehen, wie die G20 festgestellt hat, einige Probleme hinsichtlich Kosten, Geschwindigkeit, Zugang und Transparenz.

Stablecoins bieten eine Lösung für diese Probleme. Durch die Integration der Blockchain-Technologie in traditionelle Systeme können Banken internationale Geldtransfers vereinfachen. Project Pax nutzt das API-Framework von Swift, sodass Banken ihre bestehenden Systeme nicht grundlegend überarbeiten müssen. 

Dies ermöglicht Finanzinstituten, Zahlungsanweisungen über Blockchain-Netzwerke zu senden. Für Unternehmen bedeutet das geringere Kosten, weniger Aufwand und keine Sorgen um Komplexität. Das Projekt soll demnächst in einer Pilotphase getestet werden; die vollständige kommerzielle Einführung ist für 2025 geplant.

Die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen ist in das Design integriert, insbesondere im Hinblick auf die Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung (CFT).

Das Inter-Blockchain Communication (IBC)-Protokoll wird zur Verwaltung von kettenübergreifenden Transfers eingesetzt, um einen reibungslosen Transfer von Vermögenswerten zwischen Blockchains zu gewährleisten. 

Datachain hat außerdem eine Middleware namens „LCP“ entwickelt, um diese kettenübergreifenden Transfers zu erleichtern, während TOKI Liquiditätspools für die Plattform bereitstellen wird.

So bedeutend dieses Projekt auch ist, Stablecoins haben noch einen langen Weg vor sich, bis sie vollständig in das globale Finanzsystem integriert sind. Aktuell liegt ihre Marktkapitalisierung bei rund 160 Milliarden US-Dollar, was weniger als 0,5 % der gesamten Marktkapitalisierung von Fiatwährungen entspricht.

Stablecoins wurden bisher hauptsächlich im Kryptohandel eingesetzt, finden aber nun auch in der realen Welt als Zahlungsmittel Anwendung und haben damit das Potenzial, die Weltwirtschaft grundlegend zu verändern.

Der Stablecoin-Emittent Tether erzielte allein im ersten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 4,5 Milliarden Dollar.

Jeremy Allaire, CEO von Circle, dem größten Konkurrenten von Tether, zeigt sich äußerstdent hinsichtlich der Zukunft. Er prognostiziert, dass Stablecoins bis Ende 2025 nahezu allgegenwärtig sein werden.

Jeremy glaubt, dass Stablecoins in den nächsten zehn Jahren 10 % der Weltwirtschaft ausmachen könnten. Auch Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, investiert in Stablecoins.

Er hat Interesse daran, Stablecoins in Japan anzubieten, und Rippleplant, in diesem Jahr eigene, an den Dollar gekoppelte Stablecoins in den USA einzuführen.

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