- Die Mining-Belohnung für Bitcoinhalbiert sich diese Woche und sinkt von 900 auf 450 bitcoinpro Tag.
- Diese Maßnahme dient der Inflationsbekämpfung, indem das Gesamtangebot an Bitcoinauf 21 Millionen Coins begrenzt wird.
- Die Reduzierung der Belohnungen könnte kleinere, weniger effiziente Miner aufgrund hoher Energiekosten zur Schließung zwingen.
- Eine verstärkte Zentralisierung birgt das Risiko, dass weniger Miner einen größeren Teil des Bitcoin -Netzwerks kontrollieren könnten.
Bitcoinsteht diese Woche vor einem wichtigen Ereignis: Die Belohnung für das Mining der Kryptowährung wird halbiert. Bisher erhielten Miner täglich 900 bitcoinAngebot begrenzt wird. Die Gesamtmenge an BitcoinBitcoins wird niemals 21 Millionen überschreiten.
Jetzt wird es ernst für die Bergleute
Satoshi Nakamoto, der legendäre Schöpfer von Bitcoin, schuf diese Regeln, um die Kryptowährung knapp und wertvoll zu machen. Doch mit der vierten Halbierung dieser Kryptowährung ist nicht jeder erfreut. Für Miner, deren Computer die rechenintensive Arbeit leisten, um das Netzwerk zu sichern und Transaktionen zu verarbeiten, könnte diese Halbierung ein finanzielles Desaster bedeuten.
Insbesondere für diejenigen, deren Betriebe teure Energie verbrauchen. Andrew O'Neill vom Digital Assets Research Lab von S&P Global hat es auf den Punkt gebracht. Weniger profitable Miner müssen möglicherweise ihren Betrieb einstellen, sodass nur noch die großen Player Zugang zu billigem Strom haben.
Diese Reduzierung der Mining-Belohnungen stellt eine grundlegende Herausforderung dar, die die Funktionsweise Bitcoin grundlegend verändern könnte. Satoshis Vision war doch klar, oder? Eine dezentrale digitale Währung, frei von Banken und Regierungen.
Da das Mining jedoch immer weniger profitabel wird, besteht die reale Gefahr, dass nur noch wenige Betreiber übrig bleiben. Diese Konzentration könnte zu einem gefürchteten „51-Prozent-Angriff“ führen – bei dem eine Gruppe potenziell die Kontrolle über den Großteil des Minings und damit über die Blockchain selbst erlangen könnte.
Gebühr oder Flucht?
Die Halbierung der Coulomb-Einnahmen stellt die Community vor eine schwierige Entscheidung. Um wirtschaftlich zu überleben, könnten Miner künftig Transaktionen mit Gebühren priorisieren. Aktuell sind diese Gebühren freiwillig – ähnlich wie Trinkgeld für den Server. Nicht verpflichtend, aber es beschleunigt die Transaktionsverarbeitung.
Da sich die Belohnungen halbieren, könnten diese Gebühren für Miner überlebenswichtig werden. Allerdings birgt eine Gebührenerhöhung auch Risiken. Höhere Kosten könnten Menschen davon abhalten, Bitcoin für alltägliche Transaktionen zu nutzen und so seine Akzeptanz als gängiges Zahlungsmittel zu verlangsamen.
Die Diskussionen in der Krypto-Community deuten darauf hin, dass ein schleichender Wandel hin zu diesen Gebühren bereits im Gange ist. Ein Blick auf die Zahlen des letzten Jahres zeigte, dass Unternehmen wie Marathon Digital begannen, einen Großteil ihrer Einnahmen aus diesen Gebühren zu generieren, was die Funktionsweise Bitcoin -Ökonomie potenziell dauerhaft verändern könnte.

Währenddessen horten die Miner Bitcoinwie Eichhörnchen, die sich auf den Winter vorbereiten. Unternehmen wie Marathon Digital, CleanSpark und Bitfarms sollen Bitcoinim Wert von rund 2,8 Milliarden US-Dollar angehäuft haben, um sich auf den Preisanstieg nach dem Halving vorzubereiten.
Es ist ein riskantes Spiel. Wie Larisa Yarovaya von der Universität Southampton es ausdrückt, ist es ein „Hühnerspiel“. Die Miner setzen alles darauf, dass der Bitcoin-Kurs weiter steigt.
Das Gesamtbild wirkt genauso unsicher.
Analysten beobachten die Nachwirkungen der Halbierung und prognostizieren eine Verlagerung des globalen Bergbaus. Da die Erträge gesunken sind, könnten Bergbauunternehmen, die nach Profit suchen, in Regionen mit günstigeren Energiekosten, wie Lateinamerika oder Asien, abwandern.
Dies könnte die Art und Weise Bitcoin -Miningsmaticverändern und möglicherweise eine neue Ära der Zentralisierung einläuten. Und genau das sollte Bitcoin eigentlich verhindern.
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