Gerüchte über mögliche Krypto-Regulierungen durch FinCEN könnten eine Folge der Spannungen mit dem Iran sein

Die Gerüchte um die Krypto-Regulierung durch FinCEN mehren sich stündlich. Die Spannungen mit dem Iran sind so hoch wie nie zuvor. Die Trump-Regierung geht in dieser Hinsicht kein Risiko ein, weder militärisch noch wirtschaftlich. Die jüngsten Gerüchte über das harte Vorgehen gegen Kryptowährungen und die FinCEN-Regulierung haben eine Debatte ausgelöst: Dient all diese Einschüchterung dem Iran?
Die jüngsten Äußerungen von US-Finanzminister Steven Mnuchin haben in der Krypto-Community für Aufregung gesorgt. Er deutete bevorstehende FinCEN-Regulierungen für Kryptowährungen an, die die Angst unter Krypto-Händlern, Investoren und Institutionen weiter schüren könnten. Laut der New York Timesherrscht in der Trump-Administration die Befürchtung, dass Kryptowährungen dem Iran helfen, Wirtschaftssanktionen zu umgehen.
FinCEN-Kryptoregulierungen zur Bekämpfung wirtschaftlicher Sanktionen
Jahrelang haben die Sanktionen gegen den Iran den USA geholfen, das arabische Land an den Verhandlungstisch zu bringen. Heute scheinen sie ihren Zweck nicht mehr zu erfüllen. das iranische Forschungszentrum „Parlament“ veröffentlichte , dass Lizenzen für das Mining von Kryptowährungen erhebliche Einnahmen generieren, die zur Deckung bürokratischer Gebühren beitragen. Schätzungen zufolge kann der Iran allein durch Kryptolizenzen jährlich rund eine Milliarde US-Dollar einnehmen.
Die Krypto-Mining-Branche im Iran wächst rasant. Derzeit wird der Wert des heimischen Kryptomarktes auf 8,5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Laut Bericht plant das Land, im kommenden Haushaltsjahr Mittel zur Förderung des Krypto-Minings bereitzustellen. Weitere Details werden im Bericht jedoch nicht genannt. Daher könnten die Krypto-Regulierungen der FinCEN die einzige Lösung sein.
Die Trump-Regierung kann Kryptowährungen regulieren, um die Iran-Sanktionen zu verschärfen.
Es gibt Hinweise darauf, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen dem iranischen Regime eine wichtige Stütze bieten. Die Trump-Regierung könnte dies durch eine stärkere Regulierung des Kryptomarktes unterbinden. Sie wird versuchen, die iranischen Behörden durch Kryptosanktionen finanziell auszuhungern.
Die Trump-Regierung hat ihr Budget für die Kryptoaufsicht für das Jahr 2021 bereits erhöht. Laut Chainalysis gab die US-Regierung allein im Jahr 2019 fast fünf Millionen Dollar für die Überwachung des Kryptomarktes aus. Die FinCEN-Regulierungen für Kryptowährungen sollen den nachlassenden Wirtschaftssanktionen gegen den Iran entgegenwirken.
Titelbild von Pixabay
Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.

Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)














