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IOSCO stellt bahnbrechenden DeFi -Regulierungsplan vor

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
2 Minuten Lesezeit
IOSCO
  • DeFi gerät unter regulatorische Beobachtung: IOSCO veröffentlicht Richtlinien.
  • Dezentralisierung bedeutet keine Ausnahme, stellt die IOSCO klar.
  • IOSCO verlagert seinen Fokus auf die Unterstützung der Durchsetzung regulatorischer Bestimmungen DeFi .

Die Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO), eine globale Regulierungsbehörde für Wertpapiere und Finanzmärkte, hat neun politische Empfehlungen veröffentlicht, um eine größere Einheitlichkeit der Aufsicht in verschiedenen Jurisdiktionen zu fördern. Diese Empfehlungen befassen sich insbesondere mit dem sich rasant entwickelnden Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi).

IOSCO-Politikempfehlungen für ein wachsendes DeFi Ökosystem

Um den regulatorischen Rahmen für dezentrale Finanzen zu stärken, umfassen die jüngsten Empfehlungen der IOSCO eine Reihe wesentlicher Grundsätze. Diese Grundsätze betonen die Bedeutung regulatorischer Konsistenz und der Einhaltung geltender Gesetze.

Eine zentrale Empfehlung, „Regel 7“, betont die Notwendigkeit, „geltende Gesetze durchzusetzen“. Auch wenn dies wie eine grundlegende Aussage erscheinen mag, liegt der wahre Wert in den umfassenden Erläuterungen, die jeder Regel beigefügt sind. 

Die Leitlinien zu Regel 7 beschreiben verschiedene Taktiken, die DeFi und andere Marktteilnehmer anwenden könnten, um regulatorische Verpflichtungen zu umgehen. Sie raten den Regulierungsbehörden, ihre bestehenden Befugnisse, Instrumente und Ressourcen zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie diese innovativen Finanzökosysteme effektiv überwachen können.

Darüber hinaus strebt IOSCO eine Vereinheitlichung des regulatorischen Ansatzes für Krypto-Asset- und traditionelle Wertpapiermärkte an. Der diesem Vorhaben zugrunde liegende Grundsatz lautet: „Gleiche Aktivität, gleiches Risiko, gleiche Regulierung/gleiches regulatorisches Ergebnis“ in allen diesen Bereichen.

Bekämpfung von Missverständnissen über Dezentralisierung

Die Empfehlungen der IOSCO stellen ein weit verbreitetes Missverständnis im Krypto- und DeFi Bereich in Frage: die Annahme, Dezentralisierung schütze Unternehmen vor Regulierung. In Empfehlung 2, die die Notwendigkeit der „dentverantwortlicher Personen“ thematisiert, widerlegt der Bericht diese Vorstellung. 

Darin heißt es, dass unabhängig von der Governance-Struktur oder dem Grad der Dezentralisierung eine oder mehrere „Verantwortliche Personen“ typischerweise die Kontrolle über Produktangebote, Dienstleistungen oder die Beteiligung an Aktivitäten innerhalb dieser Ökosysteme ausüben oder einen erheblichen Einfluss darauf haben.

Diese DeFi Empfehlungen bauen auf früheren Richtlinien für Krypto- und digitale Vermögenswerte auf, die von IOSCO im November veröffentlicht wurden.

Die Organisation hat zudem einen Leitfaden veröffentlicht, der darlegt, wie beide Empfehlungssätze je nach Dezentralisierungsgrad des regulierten Unternehmens parallel angewendet werden sollten. Diese Synergie gewährleistet, dass die regulatorischen Maßnahmen an die sich wandelnde Finanzlandschaft angepasst werden können.

Nächste Schritte für IOSCO

Mit der Veröffentlichung dieser umfassenden DeFi -Richtlinienempfehlungen ist IOSCO bereit, seinen Fokus auf proaktives Monitoring, den Aufbau regulatorischer Kapazitäten und die Bereitstellung technischer Unterstützung für seine Mitgliedsbehörden zu verlagern. 

Derzeit kann die IOSCO eine Mitgliedschaft von über 130 Aufsichtsbehörden vorweisen, die gemeinsam für die Überwachung von 95 % der weltweiten Finanzmärkte verantwortlich sind.

Die Entscheidung der IOSCO, sich diesen Aktivitäten zuzuwenden, unterstreicht ihr Engagement dafür, sicherzustellen, dass die Regulierungsbehörden weltweit angemessen gerüstet sind, um auf die Herausforderungen des schnell wachsenden DeFi Ökosystems zu reagieren. 

Dieser proaktive Ansatz zielt darauf ab, die Integrität der Finanzmärkte zu wahren und gleichzeitig die Interessen von Anlegern und Stakeholdern zu schützen.

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