Einblick in den Pepecoin-Skandal: Abtrünnige Teammitglieder des Diebstahls von 16 Millionen Dollar beschuldigt

- Die Pepecoin-Community geriet in eine Krise, als am 24. August 2023 16 Billionen PEPE-Token im Wert von etwa 16 Millionen US-Dollar unbefugt aus der Multisignatur-Wallet des Projekts abgehoben wurden.
- Ehemalige Teammitglieder wurden des Diebstahls beschuldigt, da sie angeblich das Multisig-Wallet-System ausgenutzt haben, um die Token an verschiedene Kryptowährungsbörsen zu transferieren, bevor sie sich aus dem Projekt zurückzogen.
Die Pepecoin-Community (PEPE) geriet in Aufruhr, nachdem unautorisiert 16 Billionen PEPE-Token im Wert von rund 16 Millionen US-Dollar aus der Multisignatur-Wallet des Projekts abgehoben wurden. Derdent ereignete sich am 24. August 2023 und führte zu einem drastischen Wertverlust der PEPE-Token um 15 %. Die Token wurden anschließend an verschiedene Kryptowährungsbörsen, darunter OKX, Binance, Kucoin und Bybit, transferiert, was bei Investoren und Stakeholdern die Befürchtung eines möglichen „Rug Pulls“ auslöste.
Der Insiderjob: Abtrünnige Teammitglieder und Multisignatur-Wallets
Das im April 2023 gestartete Pepecoin-Projekt hatte eine Multisignatur-Wallet eingerichtet, die für die Genehmigung jeder Transaktion mindestens drei von vier Unterzeichnern erforderte. Drei ehemalige Teammitglieder sollen dieses System jedoch ausgenutzt haben.
Offiziellen Angaben zufolge loggten sich diese Personen in die Multisignatur-Wallet ein, hoben 60 % der insgesamt 26 Billionen Token ab und transferierten diese an verschiedene Börsen. Nach den unautorisierten Transaktionen entfernten sie sich aus der Multisignatur-Wallet, löschten ihre Social-Media-Konten und hinterließen eine Nachricht, in der sie erklärten, das verbleibende Teammitglied habe nun die „volle Kontrolle“ über das Projekt.
Derdent hat die internen Streitigkeiten offengelegt, die Pepecoin seit seiner Gründung plagen. Berichten zufolge wurde das Projekt durch Meinungsverschiedenheiten und Konflikte innerhalb des Teams behindert, von denen einige als „überheblich und habgierig“ beschrieben wurden. Diese Personen sollen sich bereits in der ersten Woche vom Projekt distanziert und den Fortschritt durch die Weigerung, Entscheidungen abzusegnen, und durch längere Nichterreichbarkeit verlangsamt haben.
Die Folgen: Reaktionen der Gemeinde und Zukunftspläne
Nach dem Skandal wandte sich das verbliebene Mitglied des Pepecoin-Teams über soziale Medien an die Öffentlichkeit, um die Angelegenheit aufzuklären und der Community das anhaltende Engagement für das Projekt zu versichern. Die verbleibenden 10 Billionen PEPE-Token in der Multisignatur-Wallet sind Berichten zufolge sicher und werden in eine neue Wallet übertragen. Es gibt außerdem Pläne, Webdomains und Benutzernamen für Pepecoin zu erwerben, und die verbleibenden Token sollen nach Abschluss dieser Akquisitionen vernichtet werden.
Trotz des Rückschlags hat der Kurs der PEPE-Token Anzeichen einer Erholung gezeigt und ist in den letzten 24 Stunden um fast 4 % gestiegen. Die Marktkapitalisierung erhöhte sich laut CoinMarketCap ebenfalls um 3,5 % auf rund 352,98 Millionen US-Dollar.
Die offizielle Pepecoin-Telegram-Gruppe bleibt aufgrund von Hackerangriffen weiterhin gesperrt, und der primäre Kommunikationskanal hat sich auf den Twitter-Account @pepecoineth verlagert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass derdent der gesamten Kryptowährungsgemeinschaft als warnendes Beispiel dient und die Notwendigkeit strenger Sicherheitsmaßnahmen und transparenter Governance unterstreicht. Das verbliebene Mitglied des Pepecoin-Teams hat sich weiterhin dafür eingesetzt, das Projekt in eine dezentrale und stabile Zukunft zu führen, obwohl Zweifel an der Glaubwürdigkeit der offiziellen Stellungnahmen bestehen. Der rasche Verkauf der meisten, wenn nicht sogar aller gestohlenen Token auf den Börsen OKX und Binance wurde bestätigt, und es werden Maßnahmen ergriffen, um weiteren Missbrauch der Projektressourcen zu verhindern.
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