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Indiens Finanzbehörde ED deckt im Rahmen von Geldwäscheermittlungen ein Netzwerk gefälschter Krypto-Websites auf

VonAshish KumarAshish Kumar
Lesezeit: 2 Minuten
  • Die ED führte im Rahmen einer Geldwäscheuntersuchung Razzien an 21 Orten in Karnataka, Maharashtra und Delhi durch.
  • Betrügerisches Netzwerk versprach hohe Renditen, nutzte gefälschte Handelsseiten und Bilder von Prominenten.
  • Die Gelder wurden über Krypto-Wallets, P2P-Überweisungen, Briefkastenfirmen und Hawala-Kanäle gewaschen.

Indiens Finanzaufsichtsbehörde verschärft ihre Maßnahmen gegen Kryptobetrug. In einer aktuellen Aktion führte die ED koordinierte Durchsuchungen in drei Bundesstaaten durch. Die Razzien stehen im Zusammenhang mit einem Fall gefälschter Investmentplattformen, die mutmaßlich Anleger in Indien und im Ausland betrogen haben.

Die indische Finanzermittlungsbehörde (Enforcement Directorate) durchsuchte Berichten zufolge 21dentund Geschäftsräume in Karnataka, Maharashtra und Neu-Delhi. Die Durchsuchungen erfolgten im Rahmen von Ermittlungen wegen Geldwäsche. Sie wurden gemäß dem indischen Geldwäschegesetz (Prevention of Money Laundering Act, PMLA) durchgeführt. Anzeige wurde gegen 4th Bloc Consultants und mehrere weitere Personen erstattet. 

ED entdeckt Netzwerk von Krypto-Wallets

Laut der ED (Enforcement Directorate) basiert die Untersuchung auf einer Anzeige und Informationen der Polizei des Bundesstaates Karnataka. Die Behörden beschreiben den Fall als organisierten, mehrjährigen Finanzbetrug. Die Beschuldigten sollen ein Netzwerk gefälschter Krypto-Investitionsplattformen , die echten Handelswebseiten täuschend ähnlich sahen. 

Die untersuchten Plattformen versprachen ungewöhnlich hohe Renditen. Sie zielten jedoch sowohl auf indischedentals auch auf Ausländer ab. Die Betrüger lockten sie mit dem Versprechen schneller und regelmäßiger Gewinne durch digitale Vermögenswerte. Die Ermittler hoben hervor, dass die Betreiber ohne Genehmigung Fotos bekannter Persönlichkeiten und sogenannter Krypto-Experten verwendeten, um Glaubwürdigkeit zu erlangen. 

Der Bericht fügte hinzu, dass mehreren frühen Investoren zunächst kleine Renditen gezahlt wurden, um Vertrauen aufzubauen, bevor höhere Summen gefordert wurden. Diese Taktiken ähneln classic Betrugsmaschen im Bereich des Multi-Level-Marketings und der Schweineschlachtung. 

Die ED gab an, die Gruppe habe sich bei der Bewerbung ihrer Betrugsmaschen stark auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, WhatsApp und Telegram gestützt. Um den Investorenkreis zu erweitern, wurden Empfehlungsprämien angeboten. Die Sache nimmt eine düstere Wendung, da die Gelder mutmaßlich über ein Geflecht aus Krypto-Wallets, Briefkastenfirmen und ausländischen Bankkonten geschleust wurden.

Kryptobetrug lässt sich bis ins Jahr 2015 trac

Die Behörden stellten fest, dass die Erträge aus Straftaten über Peer-to-Peer-Kryptotransfers (P2P) transferiert wurden. Die Betrüger nutzten zudem Hawala-Kanäle, bevor sie das Geld in cash umwandelten oder auf Bankkonten einzahlten. Weiterhin wurde berichtet, dass ein Teil der Gelder auch direkt für Kryptotransaktionen verwendet wurde.

Die Behörden traczudem bewegliche und unbewegliche Vermögenswerte in Indien und im Ausland auf. Diese Vermögenswerte wurden mutmaßlich mit den durch Betrug erlangten Geldern erworben. Die ED gab an, dass das Syndikat mindestens seit 2015 aktiv war. Bislang wurden keine Verhaftungen bekannt gegeben.

In einer öffentlichen Warnung riet die Behörde Anlegern dringend davon ab, mit mehreren Websites in Kontakt zu treten, die im Verdacht stehen, Teil eines Betrugsnetzwerks zu sein. Dazu gehören unter anderem goldbooker.com, cryptobrite.com, hawkchain.com, cubigains.com und bitminerclub.com. Die Behörde forderte die sofortige Einstellung jeglicher damit verbundener Aktivitäten. Digitale Währungen sind im Land kein gesetzliches Zahlungsmittel.

Der globale Kryptomarkt steht unter hohem Verkaufsdruck. Die kumulierte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes blieb unter der 3-Billionen-Dollar-Marke, da Bitcoin Kurs weiterhin unter 88.000 US-Dollar verharrte. Seit Jahresbeginn ist der Bitcoin-Kurs um 7 % gefallen.

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