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Indische Polizei verhaftet sechs Verdächtige im Zuge einer einwöchigen Razzia

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
3 Minuten Lesezeit
Die indische Polizei hat im Zuge einer einwöchigen Razzia sechs Verdächtige festgenommen.
  • Die indische Polizei hat die Festnahme von sechs Verdächtigen im Zuge einer einwöchigen Razzia bekannt gegeben.
  • Die Polizei gab bekannt, dass sie Personen festgenommen habe, die unschuldige Opfer mit verschiedenen Betrugsmaschen ins Visier genommen hatten.
  • Die Behörden haben diedentdavor gewarnt, bei der Interaktion mit anderen Menschen im Internet Vorsicht walten zu lassen.

Die indische Polizei hat die Festnahme von sechs Personen im Rahmen einer einwöchigen landesweiten Razzia bekannt gegeben. Laut lokalen Berichten richtete sich die Aktion, die vom 7. bis 13. Februar stattfand, gegen Personen, die verschiedene Arten von Betrug begangen hatten, darunter Anlagebetrug, Betrug mit Kredit-Apps und Betrug mit Teilzeitjobs.

Laut einer Erklärung der indischen Polizei erfolgte die Razzia mit Unterstützung von Ermittlern, die Spuren illegaler Geldflüsse in verschiedenen Bundesstaaten, darunter Maharashtra und Andhra Pradesh, verfolgt hatten. Die Polizei gab außerdem bekannt, dass sie durch Gerichtsbeschlüsse Rückerstattungen in Höhe von rund 16,9 Lakh Rupien (18.673 US-Dollar) an die Opfer erwirkt habe. Die Festgenommenen wurden dem Gericht zur Anhörung über eine mögliche Freilassung gegen Kaution vorgeführt, während andere bis zum Abschluss der Ermittlungen in Polizeigewahrsam bleiben.

Indische Polizei nimmt sechs Personen bei jüngster Razzia fest

In einer von der indischen Polizei veröffentlichten Erklärung heißt es, Beamte seien nach Kakinada in Andhra Pradesh gereist und hätten Gummadi Rambabu festgenommen, weil er als Geldwäscher fungierte und den Transfer illegaler Gelder ermöglichte. Das Opfer gab an, von einem Mitglied des Netzwerks über Facebook kontaktiert worden zu sein. Dieser habe ihm ein Krypto-Investitionsprogramm vorgestellt und dessen Funktionsweise detailliert erklärt. Nach mehrtägigen Diskussionen habe er schließlich zugestimmt zu investieren.

Das Opfer wurde einer Facebook-Gruppe namens „AZ70 Market Radar Station“ hinzugefügt, in der die Administratoren laut seinen Angaben Aktientipps und Anlageschulungen anboten. Mitglieder der Gruppe veröffentlichten zudem Screenshots ihrer Gewinne aus Krypto-Investitionen, um neue Mitglieder zu gewinnen. Das Opfer gab an, ihm sei ein Bankkonto zur Überweisung von 5,2 Lakh Rupien (ca. 6.000 Euro) genannt worden, dasdentdem Angeklagten gehörte.

In einem weiteren Fall gab die indische Polizei die Festnahme von Santosh Chandra Kant Gaikaward in Mumbai bekannt. Ihm wird vorgeworfen, an einem groß angelegten Anlagebetrug beteiligt gewesen zu sein, der sich gegen lokale Opfer richtete. Das Opfer gab an, einer WhatsApp-Gruppe hinzugefügt worden zu sein, nachdem diese Kontakt aufgenommen hatte. Man habe ihn dazu überredet, über eine Handels-App zu investieren, die angeblich ordnungsgemäß bei der zuständigen Bundesbehörde registriert sei. Ihm seien außerdem fiktive Gewinne aus Krypto-Investitionen präsentiert worden, was ihn zum Kauf verleitet habe.

Die Polizei mahnt diedentzur Vorsicht im Internet

In einem weiteren, separaten Fall von Anlagebetrug, der mit einer WhatsApp-Gruppe namens „Dream Chasers Together 371“ in Verbindung steht, wurden drei Beschuldigte aus Bhiwandi in Maharashtra festgenommen. Sie hatten als Strohmännerdent, um Gelder aus Kryptobetrug zu transferieren. Bei den Festgenommenen handelt es sich um Momin Arham Rais Ahmed, Mohd Qais Mustaque Shaikh und Momin Hina Imran Ahmed. Dem Geschädigten wurde zunächst die Möglichkeit gegeben, Geld abzuheben, um Vertrauen aufzubauen, bevor er um über 65 Lakh Rupien betrogen wurde.

Die Polizei nahm außerdem Katravath Nithin aus Mahabubnagar im Zusammenhang mit einem Kreditbetrug fest. Das Opfer wurde über Instagram von Betrügern, die sich als Mitarbeiter von Kreditunternehmen ausgaben, in eine Falle gelockt. Er wurde aufgefordert, persönliche Daten und Bankdaten preiszugeben, bevor er unter dem Vorwand von Sicherheitsleistungen und Bearbeitungsgebühren etwa 200.000 Rupien zahlen sollte. Die Ermittler stellten fest, dass das Geld über mehrere Konten der Kriminellen transferiert, in Kryptowährung umgewandelt und außer Landes geschafft wurde.

Die indische Polizei hat die Bevölkerung vor Online-Geschäften gewarnt und sie zur Vorsicht aufgerufen. Sie riet dringenddentzu reagieren unbekannte Profile oder Telefonnummerndent, persönliche Daten preiszugeben und Krypto-Investitionsplattformen über deren offizielle Webseiten zu nutzen. Betrugsverdacht solle umgehend der nächsten Polizeistation gemeldet werden.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Owotunse Adebayo

Owotunse Adebayo

Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.

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