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Indien meldet Kryptokriminalität im Wert von 465 Millionen US-Dollar und fordert globale Regeln

VonAshish KumarAshish Kumar
Lesezeit: 2 Minuten
  • Indien deckte Krypto-bezogene Straftaten in Höhe von 4.650 Crore ₹ (465 Millionen US-Dollar) auf.
  • Die Steuerbehörden entdeckten zudem nicht gemeldete Einkünfte in Höhe von 888 Crore ₹ und stellten über 44.000 Aufforderungen zur Einhaltung der Steuervorschriften aus.
  • In Indien sind Kryptowährungen nur als steuerpflichtige digitale Vermögenswerte und nicht als gesetzliches Zahlungsmittel zulässig.

Das indische Finanzministerium hat seine Forderung nach koordinierten globalen Regeln für digitale Vermögenswerte erneut bekräftigt. Es gab außerdem bekannt, dass die Behörden in den letzten Jahren Krypto-bezogene Straftaten im Wert von über 41,9 Milliarden Rupien (465 Millionen US-Dollar) aufgedeckt haben.

Die indische Finanzministerin Nirmala Sitharaman erklärte, das Land könne eine Branche, die „von Natur aus grenzenlos“ sei, nicht effektiv kontrollieren. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem sich der globale Kryptomarkt nach starkem Verkaufsdruck inmitten einer Erholungsphase befindet. Bitcoin konnte in den letzten sieben Tagen rund sieben Prozent zulegen, liegt aber im 30-Tage-Vergleich immer noch über zehn Prozent im Minus.

Indiendent99 Millionen Dollar an nicht deklarierten Krypto-Einnahmen. 

In einer Sitzungerklärte Sitharaman, dass ein Regulierungsrahmen für Krypto-Assets nur durch internationale Zusammenarbeit wirksam sein könne. Dies steht im Einklang mit der langjährigen Haltung der Regierung zu Krypto-Assets.

Indien verfolgt bei Kryptowährungen einen anderen Ansatz. Kryptowährungen gelten dort nicht als gesetzliches Zahlungsmittel, ihr Kauf, Verkauf und Besitz als virtuelle digitale Vermögenswerte (VDAs) ist jedoch unter strengen Steuerbedingungen erlaubt. Gewinne werden pauschal mit 30 % zuzüglich einer Sonderabgabe besteuert, während auf die meisten Transaktionen eine Quellensteuer (TDS) von 1 % erhoben wird. Diese Regelungen haben letztendlich dazu geführt, dass der Handel ins Ausland verlagert wurde.

Während der Sitzung gab Sitharaman außerdem bekannt, dass Steuerbeamte habendentvon 888,82 Crore ₹ (ca. 99 Millionen US-Dollar) Kryptowährungseinnahmen Höhe . Die indische Finanzbehörde (Enforcement Directorate) hat gemäß dem Geldwäschegesetz (Prevention of Money Laundering Act, PMLA) 4.189,89 Crore ₹ (ca. 466 Millionen US-Dollar) beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden 29 Personen festgenommen und 22 Strafanzeigen erstattet.

Sie fügte hinzu, dass die datengestützte NUDGE-Kampagne der Regierung ebenfalls Lücken in der Steuererklärung aufgedeckt habe. Mehr als 44.000 Benachrichtigungen wurden an Steuerzahler versandt, die mit VDAs handelten oder in diese investierten, dies aber nicht in der entsprechenden Steuererklärung angegeben hatten.

Coinbase eröffnet wieder in Indien                                                                               

Offizielle Stellen haben angedeutet, dass die regulatorische Lücke mittlerweile ein Problem für die Finanzstabilität darstellt. Die indische Zentralbank (RBI) warnt davor, dass Kryptowährungen ohne globale Schutzmechanismen nicht effektiv reguliert werden können.

Die erneute Überprüfung erfolgt vor dem Hintergrund, dass der indische Kryptomarkt trotz hoher Besteuerung Anzeichen einer Erholung zeigt. Die globale Marktkapitalisierung von Kryptowährungen stieg in den letzten 24 Stunden um 2,5 %. Der Bitcoin Kurs erreichte kurzzeitig über 92.000 US-Dollar, fiel dann aber wieder auf etwa 91.500 US-Dollar zurück. Derweil signalisiert der Fear-and-Greed-Index weiterhin Angst unter den Anlegern.                                                    

aufgenommen und damit die positive Entwicklung Coinbase hat diese Woche die Registrierung in Indien wieder weiter beschleunigt. Die Kryptobörse musste ihren Betrieb 2023 aufgrund von Problemen mit dem UPI-Zahlungssystem einstellen. Nun ermöglicht sie jedoch wieder Krypto-zu-Krypto-Transaktionen und plant, 2026 auch wieder Fiat-Einzahlungen anzubieten. Die Genehmigung der indischen Finanzaufsichtsbehörde (Financial Intelligence Unit) steht noch aus.

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