Indien geht mit Tausenden von Benachrichtigungen an Händler gegen Steuerhinterziehung im Kryptobereich vor

- Indien hat über 44.000 Steuerbescheide an Krypto-Händler verschickt, die ihre Transaktionen nicht in ihrer Einkommensteuererklärung angegeben haben.
- Berichten zufolge nutzte die Regierung KI-Tools und Daten von Kryptobörsen, um nicht deklarierte Einkünfte tracund die Einhaltung der Kryptosteuervorschriften durchzusetzen.
- Die Strafen für das Verschweigen von Kryptoeinnahmen können bis zu 200 % der nach dem indischen Einkommensteuergesetz geschuldeten Steuer betragen.
Die indische Steuerbehörde hat ihr Vorgehen gegen die Kryptoindustrie verschärft und mehr als 44.000 Steuerbescheide an diejenigen verschickt, die Einkünfte oder Transaktionen im Zusammenhang mit virtuellen digitalen Vermögenswerten (VDAs) nicht gemeldet haben.
Das Central Board of Direct Taxes (CBDT) stellte klar, dass die Maßnahmen Teil einer umfassenderen Initiative zur Verringerung der Steuerhinterziehung und zur verstärkten Kontrolle eines der am schnellsten wachsenden Kryptomärkte der Welt sind.
Staatsminister Pankaj Chaudhary erklärte , dass die Behörde gezielte Nachprüfungen durchgeführt und Vermögenswerte gemäß dem Einkommensteuergesetz von 1961 beschlagnahmt habe. Das CBDT bestätigte außerdem, dass es fortschrittliche Datenanalysetools einsetzt, um die Steuererklärungen mit den Krypto-Transaktionsdetails von Anbietern virtueller Vermögenswerte (VASPs) abzugleichen.
Nichtbeachtung der Steuervorschriften wird gesetzlich mit empfindlichen Strafen geahndet, beispielsweise mit einer Geldstrafe von 200 % bei zu niedrig angegebener Steuer. Dies ist Teil des NUDGE-Programms der CBDT, das auf freiwillige Steuerehrlichkeit abzielt.
Im Rahmen dieser Initiative haben die Behörden 44.057 E-Mails und SMS an markierte Nutzer versandt. Die Nachrichten dienen als Warnhinweise für Händler, die digitale Vermögenswerte gekauft oder verkauft haben, ohne dies in ihrer Einkommensteuererklärung anzugeben.
Hohe Akzeptanz, hohe Aufmerksamkeit
rasant zugenommen Indien, mit rund 100 Millionen Nutzern und einer wachsenden Nutzungsrate von 7,1 % der Bevölkerung. Die hohe Marktdurchdringung hat die Regierung veranlasst, Steuerschlupflöcher in der Branche verstärkt zu schließen.
In den Geschäftsjahren 2023 und 2024 nahmen die Behörden 705 Crore Rupien (ca. 80 Millionen US-Dollar) an gemeldeten Kryptoeinnahmen ein. Ermittlungen ergaben jedoch nicht deklarierte Einnahmen von mindestens 630 Crore Rupien (75 Millionen US-Dollar). Diese Ergebnisse führten landesweit zu Steuerprüfungen, Razzien und Beschlagnahmungen.
Zusätzlich zu diesem Druck hat die indische Finanzbehörde (Enforcement Directorate) Vermögenswerte in Höhe von 42,8 Crore Rupien (4,8 Millionen US-Dollar) eines indischen Staatsbürgers beschlagnahmt, der internationale Investoren mit einer gefälschten Coinbase-Website betrogen hat. Der Angeklagte verbüßt bereits eine zehnjährige Haftstrafe in den Vereinigten Staaten wegen eines Betrugs in Höhe von 20 Millionen US-Dollar.
Aufgrund steigender Risiken und eines wachsenden Marktes hat Indien begonnen, lokale und ausländische Börsen über seine Financial Intelligence Unit (FIU) zu lizenzieren. Bekannte Anbieter wie Binance, Coinbase, KuCoin und Bybit wurden für den Betrieb unter der Aufsicht der FIU zugelassen. Die Registrierung ermöglicht es den indischen Behörden, tracund Steuern effektiver einzuziehen.
Die Steuergesetze für Kryptowährungen bleiben streng und unverändert
Das Kryptosteuerregelung 2022 eingeführte System sieht eine Pauschalsteuer von 30 % auf alle Gewinne aus virtuellen Wertpapieren (VDAs) gemäß Abschnitt 115BBH vor. Zusätzlich wird eine Quellensteuer (TDS) von 1 % auf alle Transaktionen oberhalb bestimmter Grenzen erhoben.
Der Rahmen gilt für digitale Vermögenswerte wie Kryptowährungen und NFTs. Er sieht außerdem eine Waren- und Dienstleistungssteuer (GST) von 18 % auf Servicegebühren vor, die Börsen für Wallet- und Handelsdienstleistungen erheben.
Trotz der Einwände der Branche beharrt die Regierung weiterhin auf einer Überarbeitung dieser Regeln. Stattdessen haben die Strafverfolgungsbehörden die Überwachung und die Kontrollinstrumente verstärkt. Das CBDT setzt Systeme wie Project Insight und das Non-Filer Monitoring System (NMS) ein, um Blockchain-Aktivitäten und Steuerberichterstattung aufeinander abzustimmen.
Nach indischem Recht wird bei Nichtangabe von Kryptotransaktionen eine Strafe in Höhe von 50 % der nicht gezahlten Steuern fällig. Bei vorsätzlicher Falschmeldung kann die Strafe auf bis zu 200 % steigen.
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Brenda Kanana
Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.
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